Schweoßroboter bauen Autoteile zusammen.
Das Bruttoinlandsprodukt ist um 0,1 Prozent gesunken. Bildrechte: dpa

Quartalszahlen Deutsche Wirtschaft schrumpft

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im zweiten Quartal des Jahres gesunken. Grund ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vor allem der Außenhandel, der Konsum im Inland steigt sogar.

Schweoßroboter bauen Autoteile zusammen.
Das Bruttoinlandsprodukt ist um 0,1 Prozent gesunken. Bildrechte: dpa

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im zweiten Quartal des Jahres gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ging das Bruttoninlandsprodukt um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zurück. Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 0,4 Prozent gewachsen.

Außenhandel bremst

Grund für die Entwicklung ist laut Statistikamt der Außenhandel. Die Exporte seien im Vergleich zum Vorquartal stärker zurückgegangen als die Importe. Die Entwicklung im Inland hingegen gestaltet sich demnach positiv: Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben waren im zweiten Quartal höher als zu Jahresbeginn. Außerdem wurde mehr investiert.

Das reale Wirtschaftswachstum stagnierte im Vergleich zum Vorjahr. Laut Bundesamt steht kalenderbereinigt unter dem Strich ein Plus von 0,4 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal 2018.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 13. August 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. August 2019, 08:15 Uhr

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16 Kommentare

16.08.2019 08:06 frank d 16

@14Ulrich: Ich bleibe beim förmlichen sie, da ich nicht ihr Genosse sein möchte, ihre Prognosen in allen Ehren, allerdings lagen die Schätzungen bei +2% und sind dann immer weiter und zwar sehr schnell zurückgekommen. Ihr "Glaube", bedeutet doch nicht wissen. Wären sie bereit Teile ihres Einkommens darauf zu setzen? Oder wie immer nur Sprüche. Wenn sie ihr gesamtes Wirtschaftswissen dem MDR entnehmen, dann erklärt das natürlich vieles. nur so viel der MDR lebt in einer Blase geschaffen von Haushaltsabgaben. Linkes Wirtschaften war bisher immer sehr erfolgreich auf diesem Planeten. Ruinen schaffen auch ohne Waffen. Sapere Aude

15.08.2019 16:44 frank d 15

@Ulrich14: Nun ich frage mich nur, wie wollen sie CO² sparen ohne das die Wirtschaft schrumpft, Es ist doch alles bäh Fliegen, fahren, Ernährung Energie usw. usf. Die Verbalmoralartisten haben sich doch bei allem erhoben, nun wo wirklich CO² eingespart wird will keiner der Vater dieses Kindes sein? Was ist los ich denke das ist ganz dolle Toll Konsum eh Mist und all die entlassenen schnallen den Gürtel enger und sparen noch mehr CO2 Das der Staat seine ausgaben erhöht hat verwundert mich keineswegs, natürlich haben gewisse staatliche Großprojekte auch den Binnenkonsum erhöht und nachfrage nach Bildungsträgern und Sicherheitsdiensten geschaffen auch die Betonpollerindustrie boomt ebenso wie die NGO Wirtschaft. nur ist das alles Linke Tasche Rechte Tasche ist das soweit klar? Sapere aude

15.08.2019 15:34 Ullrich 14

@frank d #13
Auch bei dir kann ich nur antworten - halt ich zitiere besser aus dem Text:
"...Sowohl die privaten als auch die staatlichen Konsumausgaben waren im zweiten Quartal höher als zu Jahresbeginn. Außerdem wurde mehr investiert..."
Ob es - technisch gesehen - eine Rezession wird, werden wir nächstes Quartal sehen! Ob dies große Auswirkungen auf Deutschland in Bezug auf den Arbeitsmarkt hat, glaube ich eher nicht - hohe/steigende Investitionen sprechen eher dagegen.
Zur Wirtschaft gehören auch Schwächephasen, im Regelfall aller 7-8 Jahre - wichtig ist, dass es keinen "Handelskrieg" gibt. Dieser würde aber neben den USA China am meisten treffen.

15.08.2019 09:17 frank d 13

@12 Ulrich: Geballte linke Wirtschaftskompetenz, gepaart mit Hybris, was ist daran Hetze, wenn die ach so tollen, ach so Verbalmoralschaffenden und ihre Fanbase nun ihre Ernte einfahren und jene die vorher kritisierten was für ein gigantischer Murks im Land der Irren so verzapft wurde. Ich sage Ihnen eine handfeste Rezession voraus und dazu muss ich nicht mal Hellseher sein sondern nur 1 und 1 zusammenziehen können. Wollen sie darauf wetten. Ihre Binnenkonjunktur, sie meinen nachfrage die mit Steuergeldern der fleißigen generiert wird? Reich werden durch Geld ausgeben? Genau mein Humor. Ach wie schön ist Caracas, Venezuela wir kommen. Sapere Aude

14.08.2019 18:26 Ullrich 12

@sabrina #11
Blöd nur, dass die Binnennachfrage (stabil) steigt!
Alternative: Artikel lesen und weniger hetzen!

14.08.2019 17:43 Sabrina 11

Na so was - die Wirtschaft schrumpft.

Wer hätte das gedacht.

Das konnte doch keiner ahnen, dass die systematische Verarmungspolitik die mittlerweile gut 50% der Bevölkerung betrifft (Rentner, Niedriglöhner, Hartz-IV-Beschenkte, deren Kinder und Ehepartner) sich auf die Binnennachfrage auswirkt.

Das konnte doch keiner ahnen, dass das EEG, die steigenden Energiepreise zum Abwandern von Unternehmen samt Arbeitskräften und Binnennachfrage führt.

Das konnte doch keiner ahnen, dass ausländische Staaten ihre Wirtschaft vor Deutschen Sozialdumping-Produkten schützen.

Das konnte doch keiner ahnen, dass der zunehmende technologische Rückstand sich immer schwerer im Ausland absetzen lässt.

Lösung:
Mehr Mittel gegen rechts. Mehr Klimaschutz. Batteriebusse, Mehr Propaganda (pardon: Information), Mehr Religionsunterricht. Mehr Glaube und weniger Bildung. Alle Oppositionsparteien verbieten. Mehr Notstandsgesetze für alle Fälle des Lebens.

Alternative:
Rücktritt der Regierung

14.08.2019 15:38 Fragender Rentner 10

@ Hallo MDRler zu 3

Zitat von Oben: Im ersten Quartal war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) noch um 0,4 Prozent gewachsen.

Wo steht da etwas von Quartal 4/2018 ?

Also meiner Meinung steht da etwas vom 1. und 2. Quartal und das es vorher um 0,4% gewaschen ist und im 2. um 0,1% gesuken sei, also bleibt doch ein Plus von 0,3% oder nicht ?

[Lieber Nutzer, wenn man das letzte Quartal 2018 und das zweite Quartal 2019 vergleicht, ist es ein Plus, da die Wirtschaft im ersten Quartal 2019 vergleichsweise gut lief. Beste Grüße, Ihre MDR.de-Redaktion]

14.08.2019 12:28 Paule 9

Marx lesen! Bildet ungemein!

14.08.2019 12:18 annerose will 8

Gerade der Außenhandel würde profitieren, wenn die Russlandsanktionen aufgehoben würden, die ohnehin ihr Ziel nie erreichen werden.

14.08.2019 12:16 Peter 7

"Grund für die Entwicklung ist laut Statistikamt der Außenhandel."
Und damit wären wir wieder beim Problem von Nationalismus und Protektionismus. Und da fällt mir der twitternde Herr in Washington ein.
Allerdings gibt es auch in Deutschland Herrschaften, die mehr Nationalismus und Protektionismus wollen. Welche Folgen eine solche Politik hat, ist im Artikel nachzulesen.