Germanwings-Airbus
Mitten in den Herbstferien droht die Gewerkschaft Ufo dem Lufthansa-Konzern mit Warnstreiks. Bildrechte: dpa

Tarifkampf der Flugbegleiter Warnstreik bei Lufthansa-Töchtern

Nach einem Lohnangebot der Lufthansa hat die Kabinengewerkschaft Ufo den für Sonntag geplanten Warnstreik beim Mutterkonzern abgesagt. Bei den Töchtern Eurowings, Germanwings und Cityline droht aber weiter ein Ausstand.

Germanwings-Airbus
Mitten in den Herbstferien droht die Gewerkschaft Ufo dem Lufthansa-Konzern mit Warnstreiks. Bildrechte: dpa

Die Kabinengewerkschaft Ufo hat ihren für Sonntagmorgen geplanten Warnstreik bei der Lufthansa-Kernmarke abgesagt. Der Aufruf zur Arbeitsniederlegung für die vier weiteren Flugbetriebe des Konzern bleibe hingegen bestehen, sagte Ufo-Sprecher Nicoley Baublies.

Mehr als 300 Flüge könnten ausfallen

Demnach sollen die Lufthansa-Töchter Eurowings, Germanwings, Lufthansa Cityline und SunExpress am Sonntag zwischen 5:00 und 11:00 Uhr bestreikt werden. Damit sind mehr als 300 Abflüge im Streikzeitraum gefährdet. Zehntausende Passagiere müssen um ihre Verbindungen bangen. Betroffen sind etwa Eurowings-Basen wie Düsseldorf, Stuttgart oder Berlin.

Für die Kerngesellschaft hatte die Lufthansa am Freitag Lohnerhöhungen für die Flugbegleiter um zwei Prozent verkündet. Die Gewerkschaft Ufo hatte 1,8 Prozent gefordert.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 18. Oktober 2019 | 16:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2019, 16:14 Uhr

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