Ost-Förderung IWH-Präsident Gropp verteidigt Fördermittel-Thesen

Die Ökonomen vom Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle empfehlen, die Wirtschaftsförderung in den ostdeutschen Bundesländern auf Städte zu konzentrieren und ländliche Gebiete außen vor zu lassen. Dafür gab es heftige Kritik. Der Präsident des Instituts verteidigt die Thesen im Interview mit MDR AKTUELL.

Der Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle, Reint Gropp, hat Kritik an der Studie zur Förderung von Städten zurückgewiesen. Er sagte MDR AKTUELL, seine Aufgabe sei es, die Öffentlichkeit mit Fakten zu versorgen und aufgrund dieser Fakten Empfehlungen zu geben.

Das gelte auch, wenn die Ergebnisse von der Politik nicht gern gehört würden, sagte Gropp. Er verteidigte die Empfehlung der Studie, mehr in die Städte statt in den ländlichen Raum zu investieren. Wenn sich Ballungsräume wie Halle/Leipzig besser entwickelten, dann färbe das auch auf das Umland ab.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 07. März 2019 | 05:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 07. März 2019, 09:20 Uhr