Phillip
Bildrechte: MDR/fechnerMEDIA

Kurzporträt Der Ingenieur: Philipp

Philipp arbeitet seit 9 Jahren als Ingenieur im Tagebau Hambach. Seine Arbeitsstelle im Bergbau ist für ihn zu einer zweiten Heimat geworden. Doch wie ist es nach den heftigen Protesten von Klimaschützern im Sommer 2018 um seine berufliche Zukunft bestellt?

Phillip
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Philipp, 35 Jahre, lebt in Köln. Direkt nach seinem Studium fing er bei RWE als Instandhaltungsingenieur an und arbeitet seit nunmehr 9 Jahren im Tagebau Hambach, dem größten Braunkohle-Tagebau Deutschlands. Schon als Kind interessiert er sich für schwere Maschinen, und so liegt ein technischer Beruf nahe. Philipp, der nach dem Studium schnell Verantwortung übertragen bekommt, liebt seine Arbeitsstelle im Bergbau. Vor allem das Arbeitsklima im Großkonzern schätzt er.

Doch Philipps Arbeitsplatz ist auch eine der größten Kohlendioxid-Quellen in Europa, und Umweltschützer protestieren immer lauter. Schließlich untersagt ein Gericht die Rodung des Hambacher Forstes. Eine herbe Niederlage nicht nur für den Energiekonzern, sondern auch für Philipp und seine Kollegen. "Da war bei uns im Tagebau Schockstarre. Keiner hat damit gerechnet, dass das so kommen würde. Und das hat schon an den Fundamenten gerüttelt", beschreibt Philipp die Situation. Wie ist nun seine berufliche Perspektive? Verliert er seinen Job?

Das Unding aus meiner Sicht ist, dass die Diskussion komplett in der Öffentlichkeit geführt wird und eigentlich ohne jeglichen Sachverstand. Sondern jeder redet mit, aber keiner kennt sich wirklich aus mit der Thematik.

Philipp

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Nah dran | 06. Dezember 2018 | 22:35 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2018, 14:39 Uhr