(2) Nachgefragt bei Schwester Christiane im Kloster Helfta

Blick über einen Kräutergarten im Kloster Helfta, 2015 in Eisleben.
Blick über einen Kräutergarten im Kloster Helfta Bildrechte: dpa

Schwester Christiane Hansen OCist leitet seit 2015 als Priorin das Kloster Helfta. Sie wurde 1965 in Kopenhagen (Dänemark) geboren und trat 1985 dem Zisterzienserorden bei. Bevor sie nach Helfta kam, war sie in der Zisterzienserinnen-Abtei Seligenthal in Landshut tätig, u.a. als Lehrerin an der klostereigenen Schule. Dort unterrichtete sie Latein, Spanisch und katholische Religionslehre. Seit August 2013 lebt sie im Kloster Helfta.

Kloster Helfta

Das Zisterzienserinnenkloster St. Marien liegt in Helfta, östlich von Lutherstadt Eisleben. Ursprünglich in 1229 in Mansfeld gegründet, wird es 1258 nach Helfta verlegt. Der Ruhm des Klosters beruht auf drei Frauen, die als große Mystikerinnen gelten, unter ihnen Mechthild von Magdeburg. Mit der Reformation beginnt für das Kloster eine wechselvolle Geschichte. Erst wird es säkularisiert, dann preußische Staatsdomäne, 1945 schließlich "Volkseigenes Gut". 1998 beginnt der Wiederaufbau als Kloster. 1999 ziehen – nach mehr als 450 Jahren – wieder Zisterzienserinnen in Helfta ein. Heute leben und wirken hier elf Zisterzienserinnen nach Benediktinischer Regel.

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