Nah dran | 31.01.2019 | Jetzt in der Mediathek Zwischen Schönheitskult und Körperideal

Wie weit sind Sie eigentlich mit Ihren guten Vorsätzen fürs Neue Jahr gekommen? Vielleicht haben Sie sich wie viele andere auch vorgenommen, Ihre vermeintlichen Problemzonen anzugehen? Sich nicht wohl im oder mit dem eigenen Körper zu fühlen, das kennen viele. Doch wie ist es, wenn man ein Mal im Gesicht hat, auf das andere immer als erstes starren oder sich als kleiner Junge wie ein Mädchen fühlt? Nah dran hat in der ersten Ausgabe des Jahres diese Themen ...

Der fatale erste Eindruck

Leben mit einem Feuermal.
Das Mal will Frank Frydrych loswerden. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Frank Frydrych kennt sie gut, die Blicke, die sagen: Was hat der denn da im Gesicht? Er kam mit einem Feuermal zur Welt, mit dem Erwachsenwerden wuchs auch das Mal. Für ihn gehörte es zu seinem Körper, aber für Fremde war es ein Makel. Und das verunsicherte Frank zusehends.

Auch wenn er weiß: Es gibt Menschen, die darauf nicht achten, die einen zweiten Blick zulassen, die ihn nicht verurteilen – er will das Mal loswerden. Mit einem Laser könnte das gehen – doch das verursacht große Schmerzen.

Wenn Frauen mit ihrem Körper hadern

Wenn Frauen mit ihrem Körper hadern
Immer noch was auszusetzen? Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Dass Antje Hansmann sich beim Bauchtanz freizügig zeigt und dabei kaum Scham empfindet – das war ein weiter Weg. Selbst als junges Mädchen hatte sie schon immer was auszusetzen an ihrem Körper, obwohl sie Model war.

Die Haut voller Bilder

Es fühlt sich an, als hätte heute fast jeder ein Tattoo. Ganz so ist es nicht, aber die Anzahl derer, die sich Bilder in ihre Haut stechen lassen, ist sprunghaft gestiegen. Model Ve Klauser hat unzählige und sie will noch mehr. Warum aber macht sie das überhaupt? Geht es um Selbstdarstellung? Das Abheben von der Masse? Tätowierer Klemens Spangenberg aus Saalfeld staunt selbt über den Boom, selbst Rentnerinnen kommen inzwischen zu ihm, um sich Abbilder ihrer Enkel in die Haut ritzen zu lassen.

Wenn Kinder glauben, im falschen Körper zu leben

Malou ist fünf Jahre alt, ein fröhliches und lebhaftes Mädchen. Biologisch ist sie aber ein Junge. Schon mit zwei Jahren begann sie zu äußern, dass sie sich anders fühlt. Sie suchte sich Mädchensachen aus, spielte mit Puppen, wollte lange Haare. Das ist bis heute so. Ganz offen erzählt sie davon, dass auch ihr Körper der eines Mädchens sein soll. Transidentität nennt das die Medizin – doch wie können Eltern und Freunde damit umgehen? Und wann wird der Wunsch nach einem anderen Körper medizinisch behandelt?

Schönheit als Last?

Nah dran 5 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Schönste Frau über 50 in Deutschland: Evelyn Reißmann darf das von sich behaupten. Sie ist die aktuelle Miss 50+. Auch Sascha Sasse ist schön – sagt das Ergebnis der Mister Germany-Wahl. Er gewann den Wettbewerb. Beide wissen: Schön sein ist das eine, aber auch für eloquent, klug oder kompetent gehalten zu werden – das ist das andere. Nicht jeder traut ihnen tiefgründige Gespräche zu. Von der Schönheit als Last ...

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Zuletzt aktualisiert: 01. Februar 2019, 12:56 Uhr

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Nah dran | MDR FERNSEHEN | donnerstags | 22:35 Uhr

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