MDR | 29.07.2021 „Der schönste Sommer meiner Kindheit“: MDR erzählt Urlaubserinnerungen von Menschen aus der Region

„Einmal Prerow, immer Prerow“ – das war das Motto der Geschwister Reinäcker aus Aschersleben. Sie verbrachten die Sommerferien auf dem wohl bekanntesten Campingplatz der DDR. Ein Sehnsuchtsort. Damals wie heute. Die neue Staffel des Erfolgsformats „Der schönste Sommer meiner Kindheit“ bringt Menschen an Orte ihrer Jugend, die sie seit Jahrzehnten nicht mehr besucht haben.

In jeder Folge fahren sie noch einmal dorthin, wo sie früher Urlaub gemacht haben – zum schönsten Sommer ihrer Kindheit. Wie sah es damals aus und was hat sich verändert? Die unvergesslichen Kindheitserinnerungen sind heute ab 18 Uhr in der ARD Mediathek zu sehen – im MDR Fernsehen am 31. Juli sowie vom 2. bis 5. August und am 7. August, jeweils 19.50 Uhr.

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Susi, Achim und Beate am Frauensee. Bildrechte: MDR/GÜNTHER BIGALKE GMBH

Die neuen Folgen führen nach Frauensee, ins Erzgebirge und in den Harz, mit der Entertainerin Dagmar Frederic nach Eberswalde, nach Röbel/Müritz, nach Rügen und natürlich nach Prerow. Aber den Anfang machen Beate und Susi Schneider, die von ihrem ganz besonderen Ferienlagerleben in Frauensee – südlich von Berlin erzählen. Ihr Vater Achim war damals Leiter des Ferienlagers. Mit der Wende fiel das Gelände in einen Dornröschenschlaf, wurde aber von Enthusiasten um Achim Schneider wiederbelebt.

Die Geschwister Christiane und Mathias Reinäcker aus Aschersleben verbrachten die Sommerferien am wohl bekanntesten Campingplatz der DDR - in Prerow. Über 30 Jahre später bauen sie das alte Familienzelt in den Dünen wieder auf. Erinnerungen an einen tief verwurzelten Sehnsuchtsort werden wach – zu sehen in der zweiten Folge.

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Jürgen, Sven, Uwe und Lars (v.l.) Bildrechte: MDR/GÜNTHER BIGALKE GMBH

Folge drei erzählt von einer Radtour durch Mitteldeutschland. Dabei erinnern sich die Fahrer an den Sommer vor 32 Jahren. Als Kinder fuhren sie 1989 quer durch die Republik. Das waren 700 Kilometer pures Abenteuer – sei es auf einem historischen Hochrad, einer Testfahrt auf einem selten BMX-Rad aus dem VEB MIFA oder bei diversen Pannen. Drei Jahrzehnte später treffen sie auf Menschen, die bei der damaligen Tour dabei waren und schwelgen in Erinnerungen.

Auch Dagmar Frederic begibt sich in einer Ausgabe auf eine Erinnerungsreise zurück in den schönsten Sommer ihrer Kindheit. Die Entertainerin verbrachte viele Sommer mit Ziegen, Ponys und Wildschweinen in Eberswalde. Das Haus ihrer Eltern stand mitten im Tierpark, denn ihr Vater war hier Direktor. Deshalb war an Reisen nicht zu denken. Dagmar half am Kassenhäuschen aus, mistete Gehege aus oder fuhr zum Tierarzt - das war ihr „Schönster Sommer meiner Kindheit“.