Der Dramatiker (u.a. "Cyankali", "Prof. Mamlock") Friedrich Wolf, Vater des Regisseurs Konrad Wolf und des DDR-Spionagechefs Markus Wolf, in einer zeitgenössischen Aufnahme.
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MDR | 08.06.2018 „Kommunist und Lebemann“: MDR KULTUR erzählt Lebensgeschichte das Dramatikers Friedrich Wolf

Er schrieb Welterfolge wie „Professor Mamlock“ und „Cyankali“ und war der Vater von DEFA-Regisseur Konrad Wolf und DDR-Geheimdienstchef Markus Wolf. Den turbulenten Werdegang des Dramatikers Friedrich Wolf erzählt die Reihe „Lebensläufe“ am Donnerstag, 14. Juni, um 23.05 Uhr im MDR-Fernsehen.

Der Dramatiker (u.a. "Cyankali", "Prof. Mamlock") Friedrich Wolf, Vater des Regisseurs Konrad Wolf und des DDR-Spionagechefs Markus Wolf, in einer zeitgenössischen Aufnahme.
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Längst ist die die rührende Geschichte von der sprechenden Weihnachtsgans „Auguste“ ein Klassiker im Feiertagsprogramm. Doch kaum noch jemand weiß, dass der Autor dieses drolligen Weihnachtsmärchens einer der politischsten und wirkungsvollsten Autoren des 20. Jahrhunderts war und Welterfolge wie „Cyankali“ und „Professor Mamlock“ schrieb.

Wolf war nicht nur ein erfolgreicher Schriftsteller, sondern auch praktizierender Arzt, atheistischer Jude und Kommunist. Er floh vor den Nazis und vor Stalins Schergen; nach dem Krieg wurde er hochdekorierter DDR-Funktionär, erster Botschafter der DDR in Polen und schließlich Gründungsmitglied der Akademie der Wissenschaften.

Auch sein Privatleben verlief sehr turbulent. Friedrich Wolf war ein schwärmerischer Frauenheld mit einer – selbst für heutige Maßstäbe – bizarren Familiengeschichte. Der Vater des DDR-Geheimdienstchefs Markus Wolf und des DEFA-Regisseurs Konrad Wolf hatte mit vier Frauen sieben Kinder. Erstmals nach der Wende kommen im Film sein jüngster Sohn Thomas Naumann und seine Enkelin Tanja Trögel, die Tochter von Markus Wolf, zu Wort.

Info für Journalisten:

ILLUSTRATION - Eine Frau sitzt vor einem Fernseher und hält eine Fernbedienung in der Hand (gestellte Szene).
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Der Film steht ab Montag (11.06.) vorab zur Rezension in unserem Online-Vorführraum (www.mdr.de/s/pressevideos). Für die Zugangsdaten melden Sie bitte per Mail an presse@mdr.de an.

Zuletzt aktualisiert: 08. Juni 2018, 13:35 Uhr