MDR 23.09.2021 „Unsere Elbe – Flussgeschichten mit Wolfgang Stumph“: Dokumentation von MDR und NDR führt von Sachsen bis Schleswig-Holstein

Die Elbe verbindet auf mehr als 700 Kilometern die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Schleswig-Holstein. Die MDR-Dokumentation in Koproduktion mit dem NDR „Unsere Elbe – Flussgeschichten mit Wolfgang Stumph“ erzählt von den Menschen, die an ihren Ufern leben und arbeiten.

Wolfgang Stumph
Unsere Elbe – Flussgeschichten mit Wolfgang Stumph Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Ab Freitag, 24. September, ab 18 Uhr, ist die Produktion als fünfteilige Serie und 90-minütige Dokumentation in der ARD Mediathek zu sehen. Am Tag der Deutschen Einheit (Sonnabend, 3. Oktober) um 20.15 Uhr zeitgleich im MDR- und NDR-Fernsehen.

Schauspieler Wolfgang Stumph, für den die Elbe auch eine persönliche Lebensader ist, die seine Heimat Dresden mit seiner zweiten Heimat Hamburg verbindet, trifft in der Dokumentation Menschen und ihre persönlichen Fluss- und Lebensgeschichten. Quer durch die Bundesländer, dabei den Fluss immer im Blick – ob in Lutherstadt Wittenberg oder Jork, in Dömitz, Torgau oder Wahrenberg – erzählen die Anwohner Wolfgang Stumph, was ihr Leben an der Elbe so besonders, so einmalig macht.

Sein ganzes Leben hat Arne Platzbecker die Elbe fest im Blick und bewegt sich wie Wolfgang Stumph auf der Achse Hamburg-Dresden. In Dresden geboren, lebt er seit der Wende in der Hansestadt. Inzwischen ist der Jurist Abgeordneter in der Hamburger Bürgerschaft. Die Städtepartnerschaft Hamburg-Dresden ist ihm ein wichtiges Anliegen.

Ein eigener Camping-Platz, das war immer der Traum von Renate und Gerhard Schult. 2000 wurde er in Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) direkt am Elbufer wahr. Seitdem sind Hoch- und Niedrigwasser ihre ständigen Begleiter.
Ehepaar Renate und Gerhard Schult und Wolfgang Stumph mi.) Bildrechte: MDR/DOKfilm/Jan Urbanski

Ein eigener Camping-Platz in Mitteldeutschland, das war immer der Traum von Renate und Gerhard Schult. 2000 wurde er für das Ehepaar in den besten Jahren auf dem geschichtsträchtigen Gelände der einstigen napoleonischen Festung wahr. Der „Brückenkopf“ liegt direkt gegenüber von Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt) unmittelbar am Elbufer. Während der Instandsetzungsarbeiten traf sie 2002 das Jahrhunderthochwasser: Seitdem sind Hoch- und Niedrigwasser ihre ständigen Begleiter. Nach jeder Herausforderung wagen sie aber immer wieder den Neuanfang: leben und teilen den Traum an der Elbe.

Familie von Rautenkranz besaß bis 1952 in Darchau direkt an der Elbe einen Gasthof, der in den Jahren der Teilung als Getreidespeicher genutzt wurde. 1990 eröffnete die Familie den Gasthof wieder, nun als Café. Vier Generationen – Großmutter, Mutter, Tochter, Enkelin – erzählen vom Leben an der Grenze, der Maueröffnung und der Fähre, die heute beide Flussseiten verbindet.

Am 28. September findet im Rundkino Dresden 19 Uhr eine Preview der Dokumentation (bereits ausgebucht) unter Anwesenheit von Wolfgang Stumph, Regisseurin Jana von Rautenberg sowie dem Programmdirektor Leipzig, Klaus Brinkbäumer und dem Landesfunkhausdirektor in Dresden, Sandro Viroli statt. Vorab sind Fotos und Interviews möglich. Zu der Veranstaltung laden wir Sie herzlich ein. Bitte geben Sie unter presse@mdr.de Bescheid, ob wir Ihnen ein separates Einladungsschreiben zusenden dürfen.