Leipzig, 6. Dezember 2019 Finale des Fontane-Jahres bei MDR KULTUR

Am 30. Dezember jährt sich der Geburtstag von Theodor Fontane zum 200. Mal. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres beschäftigt sich MDR KULTUR noch einmal intensiv mit dem Schriftsteller – ab 9. Dezember in der Lesezeit und ab 23. Dezember in einer fünfteiligen Serie über Fontanes Spuren in Mitteldeutschland.

Fontanedenkmal vom Bildhauer Max Wiese auf dem Fontaneplatz in Neuruppin
Bildrechte: imago/Schöning

Bereits ab Montag, 9. Dezember, hat Theodor Fontane seinen Platz in der Lesezeit: Jutta Hoffmann liest seine „Irrungen und Wirrungen“ immer um 9.05 Uhr oder 19.05 Uhr im Radio. Für die Schauspielerin war die Rolle der Hauptfigur Lene Nimptsch 1963 auch ihre erste große Fernsehrolle. Alle zehn Teile der Lesezeit sind auch in der ARD Audiothek abrufbar.

Am Samstag, 21. Dezember, wird das gängige Fontane-Bild in einem längeren Gespräch mit dem Literaturwissenschaftler Iwan-Michelangelo D'Aprile hinterfragt – um 19.05 Uhr im Radio und bei mdr-kultur.de. Der Fontane-Experte portraitiert den Dichter als professionellen Autor und einen Mann moderner Zeiten.

Und ab 23. Dezember folgt eine fünfteilige Serie den Spuren des Dichters in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zwar verbindet man mit Fontane vor allem die Mark Brandenburg, wo er geboren wurde, und Berlin, wo er lange Zeit lebte. Dabei wanderte er, lange bevor er durch die Mark streifte, durchs Leipziger Rosental. Und in Dresden bewegte er sich in russischen Emigrantenkreisen und zeugte zwei uneheliche Kinder. Die Autoren Hartmut Schade und Lorenz Hoffmann fragen in der aufwändig produzierten Serie, welche Rolle die mitteldeutsche Region für Fontanes Werk spielte. Die Serie ist ab 23. Dezember online auf mdr-kultur.de und im Frühprogramm bei MDR KULTUR zu hören.

Zuletzt aktualisiert: 06. Dezember 2019, 13:06 Uhr