MDR | 02.04.2020 Enorme Resonanz auf MDR-Aktion „Corona Creative“ – mehr als 300 Filmideen eingereicht

Mit mehr als 300 Vorschlägen sind Filmemacherinnen und Filmemacher dem Aufruf zu  „Corona Creative“ gefolgt.

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Um das breite Spektrum filmischer Ideen vorwiegend mit dem Fokus auf Mitteldeutschland sichtbar zu machen, hat sich der MDR entschlossen, den Sonderetat um 50 Prozent zu erhöhen. Die besten Produktionen sollen in einem „virtuellen Filmfestival“ im Netz und im MDR-Fernsehen präsentiert werden.

Gesucht wurden unter dem Motto „Corona Creative“ Projektvorschläge für dokumentarische Kurzformate, die auf besonders kreative Weise mit der aktuellen Situation in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen umgehen. Wichtig dabei ist die Einhaltung der aktuellen Regeln, die für die Bevölkerung in der Krise gelten.

Dr. Katja Wildermuth
MDR-Programmdirektorin Dr. Katja Wildermuth Bildrechte: MDR/Kirsten Nijhof

MDR-Programmdirektorin Dr. Katja Wildermuth ist dankbar für die breite Resonanz und die hohe Qualität der Angebote: „Mit ‚Corona Creative‘ wollen wir dokumentarfilmisches Erzählen in die Öffentlichkeit und unsere Angebote bringen, und wir wollen in diesen schwierigen Zeiten ein Signal an die Filmschaffenden senden, dass wir auf sie setzen und sie auch auf uns zählen können. Unsere Botschaft ist angekommen: Die Kreativität und Vielschichtigkeit der eingesendeten Konzepte ist überwältigend. Ich möchte mich bei allen, die uns ihre Ideen geschickt haben, ganz herzlich bedanken. Um Vorschläge noch breiter realisieren zu können, haben wir die Produktionssumme auf 150.000 Euro erhöht.“

Die Auswahl trifft die MDR-Redaktion „Geschichte und Dokumentationen“, bei der die Verantwortung für den künstlerischen Dokumentarfilm liegt. Redaktionsleiter Dr. Ulrich Brochhagen: „Mit so vielen verschiedenen Ideen und Ansätzen innerhalb von nur einer Woche haben wir nicht gerechnet. Was uns besonders freut, sind die zahlreichen kreativen Vorschläge, die uns aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erreicht haben. Es zeigt, dass hier in der Region ein gewaltiges  kreatives Potenzial vorhanden ist.“

Die MDR-Dokumentarfilmredaktion wird nach Sichtung der Einreichungen eine Auswahl treffen und die Realisierung beauftragen. Gezeigt werden die Beiträge dann auf allen Ausspielwegen. So plant der MDR ein „virtuelles Filmfestival“ im Internet mit täglichen Premieren, Zusatzinformationen über Regisseurinnen und Regisseuren sowie der Möglichkeit, über Projekte zu diskutieren. Für das MDR-Fernsehen entsteht eine „Corona Rolle“, in der die besten Arbeiten gebündelt werden. Außerdem werden sie in der ARD Mediathek und auf dem YouTube-Kanal MDR.Dok zu sehen sein.

„Abstand halten - miteinander stark“ in Corona-Zeiten: MDR setzt Schwerpunkte

Unter dem Motto „Abstand halten – miteinander stark“ bündelt der MDR alle Programmaktivitäten, um sein Engagement für das Miteinander in dieser Krisensituation wahrnehmbar zu machen. Der MDR reagiert damit auf die Bedürfnisse der Menschen in dieser außergewöhnlichen Lage. Neben ständiger Information über die aktuelle Entwicklung bieten MDR-Angebote in TV, Radio und im Netz zahlreiche Wissens-, Kinder-, Kultur- und Unterhaltungsschwerpunkte – nachzulesen unter www.mdr.de/miteinander-stark-in-corona-zeiten.

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