Feuersalamander
Feuersalamander Bildrechte: MDR/Capricornum Film/ Uwe Müller

MDR | 28.11.2018 Vierte internationale Auszeichnung in Folge für MDR-Naturfilm "Das Erzgebirge"

Der Naturfilm "Wildes Deutschland - Das Erzgebirge" siegte am 23.
November beim 23. International Environmental Film Festival "Green Vision" in Sankt Petersburg und erhielt den Preis als "Bester Naturfilm" für seine herausragende künstlerische Gestaltung.

Feuersalamander
Feuersalamander Bildrechte: MDR/Capricornum Film/ Uwe Müller

"Wildes Deutschland - Das Erzgebirge" zeigt in faszinierenden Nahaufnahmen, wie die Wasserspitzmaus in Gebirgsbächen jagt, Birkhähne balzen und der Wanderfalke in Felsklüften nistet. Das Erzgebirge bietet zwischen Schlammvulkanen und Kaltluftinseln Lebensräume für viele Spezialisten. Das Bärtierchen, ein mikroskopisch kleiner Achtbeiner, überlebt hier sogar tiefgefroren.

Werden, Wachsen und Vergehen im Erzgebirge sind geprägt durch die Macht des Wassers. Es hat das vulkanische Gestein geschliffen, Höhlen und Kerbtäler gefräst, Hochmoore entstehen lassen - Nischen für die Wasserspinne oder den Hochmoorgelbling. Der Film offenbart das unbekannte Wechselspiel von Geologie und Biologie in dem bekannten Gebirge im Süden Sachsens.

Tierfilmer Uwe Müller (Capricornum Film)
Tierfilmer Uwe Müller (Capricornum Film) Bildrechte: MDR/ Ralf Fronz

Die Produktion des Tierfilmers Uwe Müller (Capricornum Film) aus Thüringen wurde dieses Jahr bereits beim 6. Internationalen Film Festival T-Film in Ostrava als bester Film in der Kategorie "Grüner Planet" ausgezeichnet und gewann beim 15. Internationalen Film-Festival "Water, Sea, Oceans" in Tschechien den "Grand Prix".

Darüber hinaus siegte der Film jüngst beim 16. Internationalen Bergfilm-Festival Tegernsee und holte den "Bergzeit-Preis" für den besten Film in der Kategorie "Naturraum Berg".

Das MDR-Fernsehen zeigt "Wildes Deutschland - Das Erzgebirge" am 29. Dezember um 13.00 Uhr.

Der Naturfilm entstand unter Federführung des MDR in Zusammenarbeit mit ARTE und dem NDR.

Zuletzt aktualisiert: 28. November 2018, 15:50 Uhr