MDR | 11.09.2020 MDR macht Fernsehen im Netz barrierefrei

Meilenstein für barrierefreie Programmvielfalt: Ab sofort untertitelt der MDR ganztägig und an allen Wochentagen seine Regelsendungen im Internet. Neben den Livestreams unter mdr.de wird das MDR-Fernsehprogramm auch in der ARD Mediathek untertitelt. Mit der zügigen Erweiterung seiner barrierefreien Programmangebote unterstreicht der MDR sein Engagement für Gemeinwohl, Teilhabe und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft.

Eine Mitarbeiterin der Untertitelung im MDR
Eine Mitarbeiterin der Untertitelung im MDR Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der MDR baut seine Angebote weiter konsequent barrierefrei aus, um die Teilhabe aller Menschen auch in der digitalen Welt zu ermöglichen. Die aktuelle Initiative zur Untertitelung (UT) aller MDR-Regelsendungen im Netz gehört zur Strategie der Dreiländeranstalt, künftig alle Webangebote barrierefrei zugänglich zu machen. Geplant sind als nächste Etappen, auch die tagesaktuellen Live-Events unter MDR+ und Online-First-Angebote mit Untertiteln im Netz auszustatten. Dazu laufen beim MDR bereits erste erfolgreiche Tests.

Ein weiterer Meilenstein zur Barrierefreiheit beim MDR ist ein neuer Service für blinde und sehbehinderte Menschen in der MDR-Audio App. Ab sofort können hier die Nutzerinnen und Nutzer das Audiosignal aller Hörfilme aus dem MDR-Programm mobil und zeitgleich abrufen. Alle barrierefreien Angebote des MDR, zur Untertitelung (UT), Deutscher Gebärdensprache (DGS) und den vielfältigen Angeboten in Leichter Sprache bündelt der MDR im Web unter mdr.de/barrierefreiheit.

Zur weiteren Verbesserung seiner barrierefreien Angebote pflegt der MDR zudem den regelmäßigen und engen Austausch mit zahlreichen Institutionen. Dafür findet jedes Jahr das zentrale Spitzentreffen von MDR, Behindertenverbänden, Politik und wissenschaftlichen Einrichtungen in Leipzig statt. Hintergrund der Veranstaltung zur Inklusion ist der gemeinsame Dialog und die Entwicklung und Etablierung neuer programmbegleitender Technologien für Menschen mit Behinderungen. Beteiligt sind Verbände und Institutionen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen. Das nächste Spitzentreffen ist für 2021 geplant.