Kürbis neu interpretiert Do it yourself: Nachhaltige Herbst-Deko

Auch Deko kann nachhaltig sein! Florist Stephan Winzer zeigt, wie durchgebrannte Glühbirnen buchstäblich neu erblühen, wie frische Blüten als Trockenblumen ein langes Leben bekommen und wie die beliebte Herbstdekoration Kürbis überraschend neu interpretiert wird.

Herbstlicher Hortensienkranz

Zunächst von farblich verschiedenen Hortensien die Blüten abzupfen. Mögen Sie es lieber bunt oder einfarbig? Hier zählen ganz Ihre farblichen Vorlieben.

Deko-Tipps vom Floristen Stephan Winzer
Bildrechte: MDR/Stephan Winzer

Die Blüten anschließend in kleine Sträuße zusammenbinden und mit Draht an einem Metallring fixieren.

Das nächste so gebundene kleine Sträußchen wird nun etwas versetzt auf das erste gelegt und wieder fixiert. Wichtig ist hierbei, nicht zu viele Blüten zusammenzubinden, damit der Kranz nicht zu wuchtig wird.

Ebenso  wie der Hortensienkranz wird ein kleiner Metallkranz mit Erika gebunden. Die Kränze werden so aufgehängt, dass der Kleine in dem Größeren hängt.

Kürbisgesteck – blumige Gruselpartie

In wenigen Tagen ist Halloween, viele Kinder freuen sich auf die abendliche Gruselpartie und vor allem das Süssigkeiten einheimsen bei den Nachbarn. Da darf natürlich der Kürbis weder im Suppenteller, noch als Deko-Objekt fehlen.

Dafür wird der Kürbis zunächst ausgehöhlt. Bei Speisekürbissen lässt sich daraus eine Suppe machen und die Kerne können getrocknet werden für die Saat im nächsten Jahr.

Deko-Tipps vom Floristen Stephan Winzer
Werfen Sie das Fruchtfleisch des ausgehöhlten Kürbis nicht weg. Daraus lässt sich Suppe kochen. Bildrechte: MDR/Stephan Winzer

Nun wird der leere Kürbis mit in Wasser getränkter Steckmasse ausgefüllt und mit Herbstblumen gesteckt. Auch hier ist wieder Ihr Geschmack gefragt: Welche Blumen mögen Sie am liebsten?

Wichtig dabei ist, nicht zu hoch zu stecken sondern eher flach, denn der Deckel des Kürbisses wird zum Schluss wie ein Hütchen aufgesetzt.

Aus Alt mach Neu: Glühbirnen-Terrarium

Alte Glühbirnen müssen nicht unbedingt auf dem Müll landen, sondern lassen sich in nachhaltige Deko-Objekte verwandeln.

Judith Heinze bastelt ein Terrarium in eine Glühbirne.
Bildrechte: MDR/Judith Heinze

Sie eignen sich zum Beispiel als Vase oder als Mini-Terrarium. Dazu entfernt man mit einer Zange den Kontakt und das Innere der Lampe. Dann wird etwas Dekokiesel in die Lampe gefüllt und darauf eine Tillandsien (Airplant-Art) oder Moos oder Sukkulenten platziert.

Judith Heinze bastelt ein Terrarium in eine Glühbirne.
Bildrechte: MDR/Judith Heinze

Nun wird entweder das Mini-Terrarium mit Hilfe einer Klebepistole auf einen Stein geklebt oder oben daran eine Schnur befestigt, um das Terrarium aufzuhängen oder mittels Biegedraht in eine Halterung gehangen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 13. Oktober 2021 | 17:00 Uhr

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