Gesundheit Wer darf fasten und wer nicht?

Wer fasten darf

Wer gesund ist, dem hilft die jährliche Entschlackungskur, gesund zu bleiben und sich selbst neu zu erfahren. Auch bei bestimmten Erkrankungen kann eine Fastenkur helfen. Das gilt vor allem für Betroffene mit:

Auf einer gelben Tischdecke steht ein Gedeck mit 3 Erbsen.
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  • Stoffwechselstörungen: Darunter fallen Adipositas (Fettsucht), Bluthochdruck, Diabetes Typ II (Altersdiabetes), Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen sowie Gicht.
  • chronischen Erkrankungen: Hierzu zählen Allergien, Asthma, chronische Gelenkerkrankungen, Migräne, Neurodermitis und Erkrankungen des Verdauungsapparates.
  • physischen und psychischen Erschöpfungszuständen: Zu dieser Gruppe gehören leichte Depressionen, Anzeichen des Burn-Out-Syndroms und andere Stressreaktionen, die Sie von Ihrem Körper kennen - etwa Verspannungen, Schlafstörungen oder Magen-Darm-Probleme.

Wer nicht fasten sollte

Trotz seiner Heilwirkung ist Fasten nicht für alle gesund. So sollten Kinder und Jugendliche sowie Schwangere und Stillende auf keinen Fall auf Nahrung verzichten. Auch bestimmte körperliche und seelische Beeinträchtigungen verbieten das Fasten. Dazu zählen:

  • Bettlägerigkeit,
  • Pflegebedürftigkeit,
  • körperliche und geistige Immobilität
  • auszehrende Erkrankungen (z.B. Krebs)
  • Magersucht und Bulimie
  • schwerwiegende psychische Erkrankungen und seelische Labilität
  • rasch fortschreitende Herzkranzgefäßerkrankungen
  • Kortisontherapie
  • Schwangerschaft und Stillperiode
  • Diabetes mellitus Typ I
  • erhöhter Harnsäurespiegel
  • Niereninsuffizienz/Dialyse

Wer sich nicht sicher ist, ob er fasten darf, sollte unbedingt vorher einen Arzt fragen.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 11 | 12. Februar 2018 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 12. Februar 2018, 13:49 Uhr