Überlebenswichtig Feuermelder, Rauchgaswarner und Feuerlöscher

Feuermelder sind die Lebensversicherung für die Nacht – wenn man schläft, merkt man zu spät, falls es brennt. Wenige Atemzüge des giftigen Kohlenmonoxids reichen aus, um nicht zu überleben. Wer Gastherme, Kamin oder Durchlauferhitzer hat, sollte zusätzlich unbedingt Rauchgaswarner anschaffen.

Rauchwarnmelder an Wohnungsdecke, im Vordergrund heller Rauch.
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Im tiefen Schlaf bekommen wir einen Brand nicht unbedingt mit. Dazu kommt: das giftige Kohlenmonoxid können wir nicht riechen. Deshalb kann ein Feuermelder eine Überlebensversicherung sein.

Es gibt viele Modelle, die einfachen Feuermelder mit Batterie hat jeder Baumarkt.

Es gibt unter den Rauchmeldern noch eine besondere Qualitätsstufe, das sind die Rauchmelder mit einem Q-Label. Dort ist eine fest eingebaute Batterie drin, die 10 Jahre halten muss.

Jörg Färber Hauptbrandmeister bei der Feuerwehr Leipzig

Wer eine Gastherme betreibt sollte unbedingt einen Kohlenmonoxidwarner (auch Rauchgaswarner genannt) haben, denn bei Gasheizern kann das hochgiftige und geruchlose Kohlenmonoxid auch ohne Rauch austreten. Auch bei dem Betrieb von Kaminen oder Durchlauferhitzern ist ein solcher Warner empfohlen.

Die Feuerwehr empfiehlt grundsätzlich, einen Feuerlöscher zuhause zu haben. Der sollte möglichst auch griffbereit gelagert sein. Jörg Färber von der Feuerwehr Leipzig empfiehlt einen Schaumlöscher. Der Unterschied zu einem Pulverlöscher: Die Schäden nach dem Löschen am Inventar seien nicht so hoch bei einem Schaumlöscher.

Quelle: MDR um 4

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 20. Oktober 2021 | 17:00 Uhr

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