Fitness Ab ins Freie: Sport mit der Familie

Im Sommer und in Zeiten von Corona macht Sport im Freien nicht nur Sinn, sondern auch mit der ganzen Familie ziemlich viel Spaß. Doch welche Übungen bereiten Eltern genauso viel Spaß wie den Kindern? Was ist sinnvoll und was sollte man lieber nicht mit einem Kleinkind machen? Fitness-Expertin Sabine Schön zeigt, wie sich ein sportlicher Familienausflug noch abwechslungsreicher gestalten lässt.

Warum ist Sport im Freien gut für uns?

Bewegung an der frischen Luft hat mehrere positive Aspekte. In der Natur können wir vom Alltag abschalten und den Stress einfach mal hinter uns lassen. Auch unser Herz-Kreislaufsystem wird angeregt und unser Immunsystem gestärkt. Außerdem wird unsere Wahrnehmung geschärft, denn das Training im Freien erfordert eine bessere Konzentration. Oft ist der Boden uneben, das bedarf einer größeren Muskelaktivität und auch die Balance wird mehr trainiert als in einem Fitnessstudio.

Übrigens: Auch für die Augen ist der Sport im Freien eine Erholung: der Blick in die Weite entspannt.

Sabine Schön, Fitness-Expertin

Wie sinnvoll ist Sport mit der Familie?

Der größte Vorteil von Sport mit der Familie ist oft der Zeitfaktor. Man kann selbst sein eigenes Sportprogramm absolvieren und zeitgleich die Kinder beschäftigen. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang, zudem wollen Sie oft den Eltern nacheifern. Eltern haben deshalb – auch was die sportliche Prägung betrifft – eine Vorbildfunktion. Wenn Sport in der Familie zum Alltag gehört, wird das Kind später auch Spaß an Bewegung haben.

Welche Übungen können Kinder machen?

Sind die Kinder noch klein, können sie perfekt ins Training integriert und als zusätzliches Gewicht für klassische Übungen, wie etwa Kniebeugen, genutzt werden. Ältere Kinder können auch ein perfekter Trainingspartner sein. Doch welche Übungen sind für welche Altersgruppe sinnvoll?

Outdoor-Sport schult Koordination und Balance

Generell schult Sport und Bewegung die motorischen Fähigkeiten eines Kindes.

Je jünger ein Kind ist, desto mehr steht der spielerische Aspekt im Vordergrund. Bewegungsabläufe werden durch Sport geschult und die Koordination und Balance trainiert. Das sind die wichtigsten Aspekte für Sport im Kindesalter. Leistungsorientierung sollte im Familiensport keinen Stellenwert haben.

Kinder haben eine kürzere Aufmerksamkeitsspanne. Abwechslung ist hier also gefragt. Bieten Sie verschiedene Übungen an und Ihr Kind wird versuchen, die Übungen nachzumachen. Wichtig ist: erst ab etwa 16 Jahren sollte ein Training dem eines Erwachsenen entsprechen.

Viel Spaß beim Nachmachen!

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 18. August 2020 | 16:00 Uhr

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