Gesunde Haut trotz Maske So schützen Sie Ihr Gesicht vor "Maskne"

Ein Lächeln ist das schönste Accessoire für das Gesicht. In der Corona-Pandemie tragen wir aber sehr oft Masken. Dadurch können Hautirritationen entstehen. Kosmetikexpertin Tina Pfau erklärt, wie Sie sich davor schützen können.

Lächelnde junge Frau hält einen Mundschutz.
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Was das Tragen eines Mund-Nasenschutzes für Ihre Lippen und Ihre Haut bedeutet

Mädchen mit Mundschutz wartet in einer Haltestelle
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Ganz klar: Ein Lächeln kann verzaubern. Aktuell verdeckt aber häufig der Mund-Nasenschutz dieses schönste Accessoire des Gesichts. Unter der Maske können unsere Haut und unsere Lippen leiden. Was müssen Sie beachten, damit die sogenannte "Maskne" nicht entsteht. Als "Maskne" wird die unreine Haut bezeichnet, die durch das Maskentragen entstehen kann.

1. Maske zum Lüften abnehmen

Alle zwei Stunden oder wenn Sie merken, dass die Maske durch das Atmen feucht wird, sollten Sie die Maske wenn möglich zum Lüften abnehmen und frische Luft an Ihre Haut lassen.

2. Richtige Größe wählen

Achten Sie unbedingt auf die richtige Größe der Maske. Sollte die Maske auf der Haut reiben, ist sie eindeutig zu klein. Durch das Reiben werden Bakterien auf der Haut verteilt und Unreinheiten können entstehen. Auch die dünne Haut Ihrer Lippen wird durch Reibungen extrem beansprucht.

3. Auf das Material achten

Ist Ihre Maske aus Baumwolle, dann profitiert auch die Haut des Mund- und Kinnbereichs. Denn anders als Synthetikstoffe kann Baumwolle die Feuchtigkeit besser absorbieren. Die Feuchtigkeit verdunstet schneller und somit ist die Maske auch schneller wieder trocken.

4. Masken regelmäßig waschen

Experten raten, die Masken regelmäßig zu waschen. Am besten nach jedem längeren Tragen (max. 3 Stunden). Gerade bei Problemhaut sollten Sie darauf besonders achten. Denn sonst verteilen Sie durch häufiges Tragen einer Maske die Keime, und es entstehen erneut Pickelchen.

5. Hände waschen vor dem Aufsetzen

Nicht nur Ihre Maske muss regelmäßig gewaschen werden, auch sollten Sie die Hände vor jedem Auf- und Absetzen waschen. Am besten berühren Sie nur die Ohrschlaufen, in keinem Fall aber die Innenseite der Maske.

6. Leichte Pflege tagsüber, abends gut reinigen

Kosmetiker raten zu einer leichten Pflege der Haut. Verzichten Sie auf Produkte, die die Gesichtshaut nicht atmen lassen. Wer auf das Make-Up nicht verzichten möchte, dem raten Experten zu ölfreien Produkten. Am Abend sollten Sie unbedingt auf eine antibakterielle Reinigung setzen.

7. Auf kussechte Lippenstifte setzen

Wer seine Lippen schminken möchte, der sollte vor allem zu Lippenstiften greifen, die nicht abfärben. Nicht nur, dass Sie sonst unschön die Lippenfarbe auf dem Bereich um den Mund verteilen, auch hier kann es wieder passieren, dass die Haut reagiert und Pickel und Unreinheiten entstehen.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 19. Oktober 2020 | 17:00 Uhr

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