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Steuerberater haben viel mit der Prüfung von Corona-Hilfen zu tun. Die neue Frist für Steuererklärungen könnte sie entlasten. Bildrechte: imago images / Jochen Tack

Neu ab Februar 2021

Steuererklärung, mehr Personal in der Pflege, sichereres Online-Shopping

Stand: 31. Januar 2021, 18:45 Uhr

Der Februar bringt wieder Änderungen mit sich: In weiteren Pflegebereichen gelten Personaluntergrenzen. Weitere Neuerungen betreffen den Flugverkehr, die Steuererklärung für 2019 und die Sicherheit beim Online-Shopping.

Noch mehr Zeit für Steuererklärung

Wer seine Steuererklärung für 2019 von einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfe-Verein erstellen lässt, muss sie nicht am 28. Februar abgegeben haben. Die Frist wurde um ein halbes Jahr verlängert. Damit sollen Steuerberater entlastet werden, die durch die Prüfung von Corona-Hilfen in der Pandemiezeit zusätzliche Arbeit leisten müssen.

Mehr Sicherheit bei Online-Shopping mit Kreditkarte

Bereits seit 15. Januar 2021 gelten strengere Sicherheitsvorgaben für das Zahlen mit Kreditkarte im Internet bei Warenwerten über 250 Euro. Mit der sogenannten starken Kundenauthentifizierung (SCA) muss sich der Kunde ein zweites Mal identifizieren, damit die Onlinezahlung ausgelöst wird – zum Beispiel mit einer Tan-Nummer oder mit einem Fingerabdruck am Smartphone. Ab dem 15. Februar gilt die Zwei-Faktor-Identifizierung dann auch für Beträge ab 150 Euro. Für Beträge ab 30 Euro wird dies ab dem 15. März der Fall sein.

Medizinische Masken auch in Fliegern Pflicht

Ab Februar wird auch an Bord vieler Fluggesellschaften und auf Flughäfen die Maskenpflicht verschärft. Voraussetzung ist dann eine OP-Maske, eine mit FFP2-Norm oder eine mit dem Standard KN95/N95 ohne Ausatemventil. Dies teilte der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) mit und erklärte, damit den Bund-Länder-Beschluss vom 19. Januar umzusetzen. Dem BDL gehören unter anderem die zur Lufthansa-Gruppe gehörenden Airlines an.

Befreit von der Tragepflicht während des Fluges werden kann nur, wer über einen negativen Covid-19-Test verfügt, der nicht länger zurückliegt als 48 Stunden vor der planmäßigen Abflugzeit und dies mit einem Formblatt ärztlich attestieren kann.

Mehr Personal und Zeit in der Pflege

Für folgende pflegesensitive Bereiche in Krankenhäusern gelten ab Februar verbindliche Personaluntergrenzen:

Eine maximale Anzahl von Patientinnen und Patienten pro Pflegehilfskraft darf nicht überschritten werden. Dabei wird zwischen Tag- und Nachtschichten unterschieden. Die Untergrenze bei Intensivstationen etwa wird von maximal 2,5 Patienten am Tag auf zwei gesenkt und nachts von 3,5 auf drei.

Um die Einhaltung überprüfen zu können, müssen die Krankenhäuser für jeden Monat den Durchschnittswert der Personalbesetzung dokumentieren. Dabei müssen die einzelnen Bereiche und Tag- sowie Nachtschicht gesondert erfasst werden. Wird gegen die Untergrenzen verstoßen, werden die Krankenhäuser mit Vergütungsabschlägen bestraft.

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR AKTUELL | 31. Januar 2021 | 19:30 Uhr

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