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Bildrechte: Auélie Bastian/franzoesischkochen.de

Französische Herbstküche

Herzhafter Blätterteigkuchen mit Kastanien und Pfifferlingen

Pithivier d'automne

Stand: 16. September 2020, 18:44 Uhr

Ein Blätterteig, so sinnlich, wie der Herbst in Frankreich. Pithivier d'automne heißt diese Spezialität aus Lothringen. Einer Pie oder Tarte nicht unähnlich kann man den Blätterteigmantel süß, aber auch pikant befüllen – so wie es in Loiret, der Heimat von Aurélies Familie gebacken wird. Aurélie Bastian erklärt, wie einfach es geht.

Pithivier d'automne – Herbst-Blätterteigkuchen mit Kastanien und Pilzen

Zutaten für einen Kuchen mit einem Durchmesser von ca. 22 cm

Zum Braten


Zum Pinseln

Tipp: Pilze einkaufen

Am besten kauft man Pilze lose, so lässt sich die Qualität besser beurteilen. Beim Einkauf sollte man auf folgende Punkte achten:

  1. Nur Pilze mit glatter, unverletzter Hutoberfläche kaufen.
  2. Auf frische Schnittflächen am Stiel der Pilze achten.
  3. Die Pilze sollten sich trocken, fest und samtig anfühlen, nicht nass und schleimig.
  4. Die Pilze sollen zart nach Wald und Pilz riechen, nicht muffig oder nach Keller.

Tipp: Pilze aufbewahren

Frische Speisepilze sind leicht verderbliche Lebensmittel. Eine gute Methode zur Lagerung von Pilzen im Kühlschrank ist das Einwickeln der Pilze in ein trockenes, sauberes Tuch. Im Gemüsefach des Kühlschranks halten sich frische Pilze maximal vier Tage. Ohne Kühlung sollten Pilze nicht länger als einen Tag aufbewahrt werden. Nach dem Kauf von abgepackten Pilzen unbedingt die Plastikfolie der Verpackung entfernen.

Zubereitung

Tipp: Pilze vorbereiten

Vor allem Pilze aus dem Wald soll man unbedingt sorgfältig putzen. Ideal reinigt man Pilze mit einer speziellen Pilzbürste. Wenn keine Pilzbürste im Haushalt vorhanden ist, reibt man als Alternative die Pilze mit Küchenpapier ab. Unter Wasser abbrausen sollte man Pilze nicht. In diesem Fall saugen sich Pilze schnell mit Wasser voll und verlieren so an Aroma. Je nach Verschmutzung und Zustand kann man noch den Stiel und die Kappe schälen.

Bildrechte: Auélie Bastian/franzoesischkochen.de

Bon Appétit!

Tipp: Pilze aufwärmen

Sind Pilze erst einmal im Kochtopf gelandet, sei ans Aufwärmen nicht mehr zu denken. Zumindest wurde uns das oft genug erzählt. Irrtum!
Wer sich an gewisse Hygieneregeln hält, darf gerne wieder aufwärmen:

  • Reste von Pilzgerichten möglichst schnell in kaltem Wasser abkühlen und im Kühlschrank bei zwei bis vier Grad Celsius maximal einen Tag lagern.
  • Pilzmahlzeiten höchstens einmal aufwärmen und dabei immer gut erhitzen:

Bei 70 Grad werden schädliche Abbauprodukte, die bei der Zersetzung des empfindlichen Pilzeiweißes entstehen können, zuverlässig zerstört.

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 16. September 2020 | 17:00 Uhr

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