Windsack bei Sturm
Bildrechte: IMAGO

Ratgeber So schützen Sie sich vor Sturm und Böen!

Heftige Böen und orkanartige Stürme hinterlassen ihre Spuren: Dächer werden abgedeckt, Bäume umgeknickt oder entwurzelt und Lastwagen umgekippt. Das bringt auch Gefahren mit sich. Wir erklären, wie Sie sich schützen können.

Windsack bei Sturm
Bildrechte: IMAGO

Am besten drinnenbleiben!

Wenn ein Sturm wütet, ist es am sichersten, im Haus zu bleiben und sich nicht nach draußen zu wagen. Sorgen Sie am besten dafür, dass Sie, Ihre Kinder und auch die Haustiere möglichst an einem geschützten Ort sind.

Vorsicht im Freien

Wenn Sie trotzdem raus müssen oder sich während des Sturms noch draußen befinden, sollten Sie folgende Schutzmaßen ergreifen:

  • Meiden Sie Parks, Wälder und baumreiche Straßen! Abgetragene Dachziegel, ausgerissene Bäume und Äste können zur Gefahr für Leib und Leben werden.
  • Versuchen Sie, möglichst schnell an einen geschützten Ort zu kommen.

Tipps für Autofahrer

  • Fahren Sie langsam.
  • Fahren Sie vorsichtig. Denken Sie daran, dass der Wind andere Fahrzeuge - vor allem Lkws und Busse - zur Seite drücken kann.
  • Parken Sie Ihr Auto möglichst an einer Stelle, wo es weder von umstürzenden Bäumen, abgerissenen Ästen oder herunterfallenden Dachziegeln beschädigt werden kann.
  • Öffnen Sie die Autotüren vorsichtig.
  • Nehmen Sie gegebenenfalls die Dachbox, den Dachträger oder andere Aufbauten auf dem Autodach ab.
  • Fahren Sie möglichst ohne Anhänger.

Bewegliche Teile sichern

  • Räumen Sie Ihren Balkon leer.
  • Bringen Sie Stühle, Tische, Pflanzenkübel und andere bewegliche Teile aus dem Garten ins Haus.
  • Lassen Sie keine Fahrräder, Spielsachen und andere bewegliche Gegenstände im Freien stehen.
  • Sichern Sie das Haus: Hausbesitzer müssen für den sicheren Sitz von Dachziegeln und Fassadenteilen sorgen und Gefahrenstellen vorher sichern.

Nicht jeden Schaden sofort melden

In Katastrophensituationen sind Feuerwehr, Technisches Hilfswerk und Rettungskräfte meist im Dauereinsatz. Sie können sie unterstützen, indem Sie vorerst nur akute Gefahrensituationen melden. Schäden, durch die niemand gefährdet wird, können auch später noch gemeldet werden, wenn sich die Lage wieder entspannt hat.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Umschau | 05. Juni 2018 | 20:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 05. Juni 2018, 12:58 Uhr