Mann sitz vor einem Wasserglas.
Bildrechte: Modell Foto: Colourbox.de

Karneval, Fasching und Fastnacht Tipps gegen den Karnevals-Kater

Ob in Eilenburg, Oberwiesenthal, Geising oder Köthen: In der Karnevals- und Faschingszeit geht es feucht-fröhlich zu. Das närrische Treiben bezahlt so mancher mit einem ordentlichen Kater. Wer nicht nur viel getrunken, sondern außerdem noch viel geraucht hat, den trifft es besonders schlimm. Aber es gibt Abhilfe.

Mann sitz vor einem Wasserglas.
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Partylöwen sollten vorbauen: Das Wichtigste dabei ist, den Körper schon vorher mit all den Stoffen zu versorgen, die ihm während des Faschingstrubels entzogen werden. Aber auch, wenn das Kind bereits in den (Alkohol-)Brunnen gefallen ist, gibt es Wege, das Leiden zu lindern.

Tipp 1: Wasser und Mineralien

Ausgerechnet dann, wenn es beim närrischen Treiben richtig feucht zugeht, trocknet der Körper besonders aus. Es liegt am Alkohol: Er entzieht dem Körper reichlich Wasser und dadurch gleichzeitig wichtige Mineralien und Vitamine. Natürlich fordert der Körper das schnell wieder zurück. Doch bevor er Sie mit Kopfschmerzen daran erinnert, können Sie vorsorgen. Bereits eine in Wasser aufgelöste Kalzium-Magnesium- bzw. Vitamin-Tablette oder ein Isodrink vor dem Feiern kann vorbeugend wirken.

Tipp 2: Zwischendurch alkoholfrei

Selbst beim Trinken können Sie dem Kater ein Schnippchen schlagen. Wer zu jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser trinkt, gleicht den Wasserentzug schon während des Feierns aus und erhöht so die Chance auf einen schmerzfreien Morgen.

Tipp 3: Nicht auf alte Regeln verlassen

Beim Trinken gibt es viele kluge Regeln, wie man dem Kater vorbeugen kann. Allerdings sind nicht alle davon wahr. Wer zum Beispiel darauf vertraut, dass helle Getränke wie Wodka, Weißwein oder Gin weniger verkatern als dunkle wie Rotwein, Whisky oder Rum, hat am nächsten Morgen garantiert einen dicken Schädel. Auch der Löffel Öl vorm Trinken hat keinen Effekt. Falsch ist auch in den meisten Fällen die Annahme, dass man weniger betrunken wird, wenn man bei einem Getränk bleibt, anstatt durcheinander zu trinken. Einzig auf eine Regel ist verlass: Je mehr Alkohol man zu sich nimmt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, mit einem Kater aufzuwachen.

Tipp 4: Erste Hilfe am Morgen danach

Eine lösliche Tablette in einem Wasserglas.
Nach einer durchzechten Nacht braucht der Körper Wasser und Mineralien. Bildrechte: Colourbox.de

Auch am Morgen danach ist es wichtig, dem Körper all das zurückzugeben, was er während des Feierns verloren hat: Wasser, Mineralien und Vitamine. Schon ein Glas Mineralwasser oder Apfelsaftschorle tut Gutes. Hilfreich gegen den Brummschädel ist das klassische "Katerfrühstück": saure Gurken, Salzstangen oder Brühe. Von Rollmöpsen raten Ernährungsexperten ab, weil sie schwer verdaulich sind. Besser seien Graubrot mit Käse sowie Obst und Joghurt. Wer Lakritze mag, kann auch damit dem karnevalsgeschundenen Körper helfen. Wer immer noch keine Erlösung findet, dem tut gewiss ein bisschen Entspannung gut. Massieren Sie dazu sanft Schläfen oder Nasenwurzel. Auch ein wenig verdünntes Pfefferminzöl wirkt - äußerlich aufgetragen - kühlend und belebend. Heilsam ist zudem ein Spaziergang an der frischen Luft, der den Körper wieder mit Sauerstoff versorgt.

Tipp 5: Wenn alle Mittel versagen

Wer trotz Wasser, Saft und frischer Luft seine Kopfschmerzen nicht los wird, kann die Qualen mit einem homöopathischen Medikament wegzaubern.
Das bewährte Katermittel heißt Nux vomica (Brechnuss). Es wird empfohlen, drei Globuli der Pozenz C 30 im Mund zergehen zu lassen. Wiederholen Sie die Einnahme nach einer Viertelstunde. Homöopathische Mittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke.