Stadtkirche St. Peter und Paul Wo Cranach d. Ä. seine letzte Ruhestätte fand

Kurfürst Friedrich III. hatte Cranach d. Ä. als Hofmaler einst aus dem Fränkischen nach Wittenberg geholt, wo dieser und anschließend sein Sohn der Reformation unschätzbare Dienste leisteten.

In der Weimarer Stadtkirche St. Peter und Paul, im Volksmund auch "Herderkirche" genannt, steht der Cranach-Altar – nach wie vor an seinem ursprünglichen Platz. Hier hat Cranach d. J. auf den drei Flügeln des Altars eine der wichtigsten Darstellungen lutherischer Theologie geschaffen. Luther selbst ist auf dem Triptychon drei Mal abgebildet: als Augustinermönch, als Junker Jörg und als Magister.

Sein Vater, Cranach d. Ä., der in einem prächtigen Renaissancehaus am Markt gewohnt hatte, starb im Alter von 81 Jahren in Weimar. Er liegt auf dem Jakobskirchhof begraben. Sein Grabstein aber steht in der Stadtkirche St. Peter und Paul, direkt neben dem Altar. Das Haus am Markt ist heute Spielstätte eines Theaters.

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