Sonderausstellung auf der Wartburg Besuchermagnet "Luther und die Deutschen"

Die Sonderausstellung "Luther und die Deutschen" auf der Wartburg entpuppt sich zur Halbzeit als Besuchermagnet. So schätzt es der Sprecher der Wartburgstiftung, Andreas Volkert, am Donnerstag in Eisenach ein.

Fast 150.000 Gäste aus aller Welt hätten seit Anfang Mai die Sonderausstellung zum Jubiläum "500 Jahre Reformation" gesehen. Gerade in der Woche zum Deutschen Wandertag seien nocheinmal mehr Gäste zur die Schau und auf die Wartburg gekommen. "Mehr als jeder fünfte Besucher kommt aus dem Ausland, vor allem aus den USA und Südkorea", sagte Volkert. Besonders beliebt sei der Nachbau des Reisewagens, mit dem Martin Luther entführt wurde. Der komme besonders gut bei den Besuchern an.

Am 4. Mai 1521 kam der geächtete Reformator Martin Luther (1483-1546) zu seinem Schutz auf die Wartburg und übersetzte hier das Neues Testament ins Deutsche. Die Ausstellung "Luther und die Deutschen" illustriert mit 300 Exponaten den Einfluss Luthers auf die Geschichte, Gesellschaft, Bildung und Sprache. Die Schau ist neben Wittenberg und Berlin eine von drei nationalen Sonderausstellungen und läuft noch bis zum 5. November.

Über dieses Thema berichtet MDR THÜRINGEN auch im Programm: MDR THÜRINGEN JOURNAL | 03.08.2017 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR THÜRINGEN

Zuletzt aktualisiert: 04. August 2017, 22:04 Uhr

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