Ansichten Der Dom zu Meißen

Blick in Fürstenkapelle.
Das Grab des Heiligen Bischof Beno war ursprünglich im Meißner Dom. Während der Reformationszeit sollen seine Gebeine jedoch nach München gebracht worden sein. (hier: Blick in die Fürstenkapelle) Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Dom und Albrechtsburg.
Die Stadt und die Gegend um Meißen gelten als die Wiege Sachsens. Von hier aus sollten die  östlichen Gebiete christianisiert worden sein. Um das Jahr 900 wurde auf dem Felsvorsprung über der Elbe zunächst eine Burg, dann eine Kapelle gebaut. Später erweiterte man die Anlage. Heute stehen auf den Grundmauern der Albrechtsburg und der Kapelle ein Schloss und der Dom. Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Eingang Westportal Meißen Innenansicht
Die Kirche wurde 968 zur Kathedrale erhoben. Deshalb feierte das Hochstift Meißen in diesem Jahr sein 1050 Jubiläum. (hier: das Westportal des Meißner Doms)
Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Engelbogen Fürstenkapelle mit Grab.
Ein Bischof, der hier in Meißen wirkte und Gründer des Bistums war, ist der Heilige Benno. Viele katholische Kirchen und Einrichtungen im Freistaat tragen deshalb seinen Namen. ( hier: Engelbogen und Fürstenkapelle mit Grab) Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Blick in Fürstenkapelle.
Das Grab des Heiligen Bischof Beno war ursprünglich im Meißner Dom. Während der Reformationszeit sollen seine Gebeine jedoch nach München gebracht worden sein. (hier: Blick in die Fürstenkapelle) Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Blick durch Lettner in den hohen Chor.
In der Werkstatt des Lukas Cranach d. Ä. wurde der "Christus bzw. Kreuz Altar" gefertigt. Gezeigt wird die Kreuzigung Jesu. Darunter zwei Szenen aus dem Alten Testament: die Opferung Isaaks und die Errettung des Volkes Israel während der Wüstenwanderung. Die Bilder auf den Seitenflügeln erzählen die Geschichte der Auffindung des Kreuzes Jesu. Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Altar und Lettner.
Im unteren Teil des Altars - Predella genannt - ist ein Priester mit einer Hostie zu sehen und die Seelen der Verstorbenen im Fegefeuer, die durch das Messopfer hoffen, erlöst zu werden. Überraschend, dass diese Darstellung in einem evangelischen Dom erhalten ist. (hier: Altar mit Lettner) Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Stifterfiguren Otto der Grosse und Adelheid.
An den Seitenwänden im Hohen Chor hinter dem Lettner,  thronen vier große Skulpturen, die dem "Naumburger Meister" - dem Schöpfer der Figuren im Naumburger Dom- zugeschreiben werden. Das sind die Stifter des Bistums Meißen, Kaiser Otto der Erste und Kaiserin Adelheid. Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Chor Evangelist Johannes und Bischof Donatus.
An der Südwand die Namensgeber des Domes, Johannes der Evangelist und Bischof Donatus. Johannes zeigt auf das aufgeschlagene Evangelium: "Im Anfang war das Wort…" ist da zu lesen. Donatus blickt dagegen in Richtung des Chorgestühls der Domherren – in Richtung der Gemeinde. Mit ernsten Blick und erhobenen Hand mahnt er bis heute ganz im Sinne der Worte des Hebräerbriefes: "Wenn der Herr will, werden wir leben und dies oder das tun." Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
Säulen im Dom Meißen.
Der Dom war für die Menschen immer ein Ort der Verkündigung des Evangeliums, des Gebets und der Einkehr. Bis zur Reformation katholisch, danach bis  heute evangelisch-lutherisch.
Heute hat der Dom keine eigene Gemeinde mehr. Menschen aus nah und fern versammeln sich hier um miteinander zu singen, zu beten und auf Gottes Wort zu hören. An diesem Altjahresabend wird der Dom zum Andachtsraum.
Bildrechte: Saskia Barthel/MDR
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