Diakonissen-Mutterhaus-Anbau in einem Park.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

09.06.2019 | 10:00 Uhr | ARD Evangelischer Pfingstgottesdient aus dem Diakonissen-Mutterhaus Elbingerode

Der Pfingstgottesdienst wird live in der ARD aus dem Gebetssaal des Diakonissen-Mutterhauses in Elbingerode übertragen. Es predigen  Pfarrer. i.R. Johannes Berthold und Pastor Reinhard Holmer.

Diakonissen-Mutterhaus-Anbau in einem Park.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Elbingerode liegt in Sachsen-Anhalt in unmittelbarer Nähe des Brockens. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand hier im Harz das ungewöhnliche Zuhause für die Neuvandsburger Schwesternschaft. Das Mutterhaus wurde vom Bauhausschüler Godehard Schwethelm (1932 -1934) erbaut. Es ist so ungewöhnlich, dass es im Bauhausjubiläum Bestandteil der „Grand Tour der Moderne“ wurde. Die Kirche des Diakonissen-Mutterhauses überrascht. Unter dem Gebetssaal gibt es ein Schwimmbad. Aber das ist nur eine der architektonischen Besonderheiten dieses ungewöhnlichen Gebäudes.

"Ich bin nicht Bauhaus, ich bin Schwethelm" hat der Architekt des Diakonissenmutterhauses in Elbingerode gesagt. Was so selbstsicher klingt, spiegelt aber nur wieder, was das Bauhaus sein wollte: Nicht nur ein Baustil in der Architektur, sondern Ausdruck eines freiheitlichen Geistes auf vielen Gebieten. Godehard Schwethelm hat mit den Schwestern des Hauses zusammengewohnt, um nach ihren Bedürfnissen den Neubau des Mutterhauses zu gestalten.

Impressionen Das Diakonissen-Mutterhaus Elbingerode

Versteckt im Oberharzer Ort Elbingerode steht ein außergewöhnliches Bauhaus-Gebäude: das Diakonissen-Mutterhaus "Neuvandsburg". Es wurde 1934 erbaut und besticht bis heute durch seine Architektur.

Drohnenbild des Mutterhauses von oben .
Im Oberharzer Ort Elbingerode steht das Diakonissen-Mutterhaus "Neuvandsburg". Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Drohnenbild des Mutterhauses von oben .
Im Oberharzer Ort Elbingerode steht das Diakonissen-Mutterhaus "Neuvandsburg". Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Eingang des Diakonissen-Mutterhauses Neuvandsburg.
Es besticht durch seine Bauhaus-Architektur. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Godehard Schwethelm steht vor einem Haus.
Der Architekt Godehard Schwethelm hatte 1930 von der Schwesternschaft den Auftrag bekommen, ein neues Mutterhaus zu bauen. Bildrechte: Diakonissen-Mutterhaus Elbingerode
Treppenaufgang.
Es sollte praktisch sein. Schwethelm setzte das neue Bauen um. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Bauarbeiter in einem Stahlbau-Skelett.
Er konzipierte einen Stahlskeletbau. Bildrechte: Diakonissen-Mutterhaus Elbingerode
Ein Mann steht in einem Kirchenraum.
Pfarrer Reinhard Holmer leitet das Mutterhaus mit einer Oberin zusammen. Bis heute faszinieren ihn die modernen Ansätze des Baus, zum Beispiel im hauseigenen Kirchsaal. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ein Mann schiebt eine Faltwand auf. Dahinter ein Kirchsaal.
Man kann die Wände aufschieben und den Saal vergrößern. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Diakonissen-Mutterhaus-Anbau in einem Park.
Die Kirche von außen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Schwimmbad mit gelben und braunen Kacheln.
Direkt unter der Kirche befindet sich ein Schwimmbad. Es wurde mit überschüssiger Wärme betrieben. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Diakonissen sitzen in einem Speisesaal.
Der Decke des Speisesaals wird durch drei Säulen getragen.

Quelle: MDR/as
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Als gläubiger Katholik hat er die Formensprache des Bauhauses genutzt und dem Haus einen spezifisch christlichen Ausdruck verliehen. Der Gottesdienst zum Pfingstfest wird erfahrbar machen, welche Füllung die Bauhausarchitektur aus der Kraft des Heiligen Geistes durch die diakonische Arbeit in der dort ansässigen Suchtklinik gefunden hat.

Der Pfingstgottesdienst wird live aus dem Gebetssaal des Diakonissen-Mutterhauses übertragen. Neben anderen werden die Oberin des Diakonissen-Mutterhauses, Diakonisse Kerstin Malycha und Pastor Reinhard Holmer, Direktor des Diakonissen-Mutterhauses, den Gottesdienst gestalten. Es predigen  Pfarrer. i.R. Johannes Berthold und Pastor Reinhard Holmer.


14.07.2019 | 10:00 Uhr | MDR FERNSEHEN und MDR KULTUR

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07.09.2019 | 14:00 Uhr | MDR FERNSEHEN

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09.10.2019 | 17:00 Uhr | MDR FERNSEHEN

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Der Friedlichen Revolution 1989 wird in der Leipziger Nikolaikirche am 9. Oktober mit einem besonderen Friedensgebet gedacht. Erinnert wird an die Ereignisse im Herbst vor 30 Jahren, als von hier die Montagsdemonstrationen ihren Anfang nahmen und die Nikolaikirche zu einem Ort der Hoffnung auf Veränderung wurde. Im Gottesdienst wird zum ersten Mal das neue achtstimmige Geläut der Kirche erklingen.

10.10.2019 | 10:00 Uhr | MDR FERNSEHEN und MDR KULTUR


Erinnerung an Karl Barth

Karl Barth hat die evangelische Theologie des letzten Jahrhunderts maßgeblich geprägt. Vor 100 Jahren erschien sein erster Römerbriefkommentar. Die Reformierte Gemeinde Leipzig erinnert am 10. November in einem Gottesdienst an den streitbaren Geist, der zum Kopf der Bekennenden Kirche gehörte und im Widerstand gegen die deutsch-nationale Ideologie des Dritten Reiches gewirkt hat.