Mehr über Ulrike Weyer

Ulrike Weyer ist mit 45 Jahren nicht nur die jüngste Bischofskandidatin, sondern auch die einzige, die nicht aus der mitteldeutschen, sondern der benachbarten sächsischen Landeskirche kommt. Die gebürtige Dresdnerin ist Superintendentin in Plauen im Vogtland, einer Region, die als kirchlich konservativ gilt. Von der Superintendentin heißt es, sie habe sich nicht nur schnell in diese besondere Situation hineingedacht, sondern sich auch darin bewährt. Die Theologin wird als ruhig, besonnen beschrieben, als eine gute Seelsorgerin, die aufmerksam zuhöre. Zugleich setze sie Entscheidungen konsequent um. Ebenso wie ihr Mitbewerber Müller konnte sie Erfahrungen mit der Kirche im ländlichen Raum sammeln. Denn vor ihrer Zeit in Plauen war die verheiratete Mutter eines Sohnes als Pfarrerin in Sornzig im Kirchenkreis Leisnig-Oschatz tätig.

Dieses Thema im Programm: MDR KULTUR - Das Radio | 28. April 2019 | 09:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. Mai 2019, 09:04 Uhr