Mut vor Mitternacht | 22.03.2020 Hochschulpfarrerin Christiane Thiel

Christiane Thiel, Jahrgang 1968, wuchs im sächsischen Freiberg auf. Ihre Prägung als Christin erfuhr sie in der Evangelischen Kirche der DDR in den achtziger Jahren. Zunächst studierte Christiane Thiel Mathematik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, später Evangelische Theologie auch in Marburg und Berlin. Die Ordination zur Pfarrerin der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens erfolgte 1997.

Pfarrerin Christiane Thiel Bildrechte: MDR/Olga Patlan

In den Leipziger Gemeinden Markkleeberg-Großstädteln-Großdeuben, für die sie die verantwortliche Pfarrerin war, engagierte sie sich besonders in der Jugendarbeit. Ab 2001 arbeitete sie als Stadtjugendpfarrerin in Leipzig.  2008 wurde sie Pfarrerin im Leipziger Stadtteil Holzhausen. Gegenwärtig arbeitet sie als Studierendenpfarrerin in der Evangelischen Studierendengemeinde Halle/Saale.

Die evangelische Pfarrerin ist außerdem Autorin. Für ihren ersten Roman "Das Jahr, in dem ich 13 einhalb war" bekam sie 2007 den Peter-Härtling-Preis. Nebenamtlich ist Christiane Thiel  in der Literaturarbeit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und im Ständigen Ausschuss für Gottesdienst, Fest und Feier des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT) engagiert.

Zuletzt aktualisiert: 23. März 2020, 13:10 Uhr