Schauen Sie sich um im Kirchen- und Altarraum!

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Leipziger Universitätskirche St. Pauli, hängende Säule
Bildrechte: MDR/Rafael Bies

Perspektivwechsel - Das Paulinum aus luftiger Höhe

Bilder Prinzipalien der Universitätskirche St. Pauli

Bei der Einweihung der Leipziger Universitätskirche 2017 wurdne auch die Prinzipalien in Dienst genommen. Dazu gehören sowohl feste, als auch bewegliche Stücke, die in einem Gottesdienst verwendet werden.

Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Paulineraltar
Paulineraltar Der Paulineraltar ist ein spätgotischer Altar und hatte seinen Platz in der alten Leipziger Universitätskirche. Noch vor der Sprengung der Kirche im Mai 1968 konnte er gerettet werden und war zunächst in einem Keller des heutigen Bundesverwaltungsgerichts eingelagert, bevor er ab 1982 ein Domizil in der Thomaskirche fand. Bis 1993 wurde der Altar dann restauriert.

Heute gilt als sicher, dass der Altar schon im 15. Jahrhundert als Haupt- bzw. Hochalter der Dominikanerklosterkirche zu Leipzig gedient hat.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Detail am Paulineraltar
Paulineraltar Um 1490 soll der Paulineraltar entstanden sein. Schon 1543 gelangte der Altar in den Besitz der Universität.

Die sogenannte Festtagsseite ist inden Kirchenraum gerichtet. Zentral dargestellt mit Buch und Schwert ist der Namensgeber der Kirche, Apostel Paulus, der nicht nur Missionar war, sondern auch als Gelehrter und Märtyrer gilt.

Auf acht weiteren Reliefs ist ein Jesus-Maria-Zyklus dargestellt, auf dem es nicht um eine Mutter-Kind-Beziehung geht, sondern um die Beziehung zum Glauben - Jesus als Glaubensgrund und Maria als prototypische Glaubensperson.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Ambo
Ambo Am Ambo wird aus der Bibel gelesen und so der Gemeinde das Evangelium verkündet.

Genau wie der Altartisch vor dem Paulineraltar, der Volksaltar sowie der Taufstein wurd der Ambo von Studenten an der Hochschule für Architektur und Bauwesen in Weimar unter der Leitung von Prof. Bernd Rudolf und dem Designer Helmut Hengst entworfen.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Detail vom Taufstein
Taufschale im Taufstein Die Taufschale entwarf der thüringische Designer Gerhard Usbeck. Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Parament
Paramente/Antependien Hierbei handelt es sich um künstlerisch aufwendig gestaltete Textilien, die den Altar und eigentlich auch die Kanzel schmücken.

Für die Universitätskirche gestaltete der Künstler Günter Grohs je vier Paramente für Pauliner- und Volksaltar sowie den Ambo in den drei liturgischen Farben (rot, weiß, grün). Gefertigt wurden sie in der Paramentwerkstatt der von Veltheim-Stiftung und Textil-Restaurierung beim Kloster St. Marienberg in Helmstedt.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Schwalbennest-Orgel
Schwalbennest-Orgel von Metzler Die Schwalbennest-Orgel befindet sich an der Südwand im Chorraum. Die Orgel ist ein Neubau, der sich aber stark an die überlieferte historischen Angaben anlehnt. Diese Form der Orgel war im 15. und 16. Jahrhundert sehr beliebt.

Die Orgel ist sehr klein und bietet nur dem Organisten und bis zu zwei weiteren Musikern Platz.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Paulineraltar
Paulineraltar Der Paulineraltar ist ein spätgotischer Altar und hatte seinen Platz in der alten Leipziger Universitätskirche. Noch vor der Sprengung der Kirche im Mai 1968 konnte er gerettet werden und war zunächst in einem Keller des heutigen Bundesverwaltungsgerichts eingelagert, bevor er ab 1982 ein Domizil in der Thomaskirche fand. Bis 1993 wurde der Altar dann restauriert.

Heute gilt als sicher, dass der Altar schon im 15. Jahrhundert als Haupt- bzw. Hochalter der Dominikanerklosterkirche zu Leipzig gedient hat.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Volksaltar
Volksaltar Weiter in den Raum hineingerückt, also näher an der Gemeinde, gibt es noch den Volksaltar. Beide Altäre dienen als Tisch für das Abendmahl, sind aber auch Stätte des Gebetes und des Segens. Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Taufstein
Taufstein Am Taufstein wird die Taufe gespendet.

Bei dem Stein von Altären, Ambo und Taufstein handelt es sich um Fruchtschiefer, der in Thüringen abgebaut wird. die Glasteile wurden in Sachsen gefertigt.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Kelche
Kelche Aus den Kelchen wird beim Abendmahl der Wein ausgeschenkt. Diese beiden Kelche wurden schon in der alten Paulinerkirche verwenden und stammen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der rechts stehende Kelche kam 1930 als private Schenkung an die Kirche. Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, alte Paulinerkerze
Alte Paulinerkerze Die Kerze stammt noch aus der alten Universitätskirche. Sie soll ihr Licht zum Gottesdienst weitergeben an die neuen Kerzen im Leuchter. Bildrechte: MDR/Rafael Bies
Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Jehmlich-Orgel auf der Empore
Jehmlich-Orgel Auf der Westempore steht die große Orgel der Firma Jehmlich. Sie wartet auf mit 46 Registern und 2.951 Pfeifen. Die kleinste Pfeife misst gerade mal sieben Millimeter, die größte dagegen sechs Meter. Die Orgel selbst ist zehn Meter hoch. Bildrechte: MDR/Rafael Bies
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Leipziger Universitätskirche St. Pauli, Detail am Paulineraltar
Paulineraltar Um 1490 soll der Paulineraltar entstanden sein. Schon 1543 gelangte der Altar in den Besitz der Universität.

Die sogenannte Festtagsseite ist inden Kirchenraum gerichtet. Zentral dargestellt mit Buch und Schwert ist der Namensgeber der Kirche, Apostel Paulus, der nicht nur Missionar war, sondern auch als Gelehrter und Märtyrer gilt.

Auf acht weiteren Reliefs ist ein Jesus-Maria-Zyklus dargestellt, auf dem es nicht um eine Mutter-Kind-Beziehung geht, sondern um die Beziehung zum Glauben - Jesus als Glaubensgrund und Maria als prototypische Glaubensperson.
Bildrechte: MDR/Rafael Bies

Bilder Ansichten der neuen Universitätskirche St. Pauli

Collage aus einer illustrierten Paulinerkirche und dem Neubau (Foto)
Eine Collage zeigt den Standort der 1968 gesprengten Universitätskirche und den Neubau. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Augustusplatz, MDR-Hochhaus und Universitätskirche St. Pauli
Blick auf den Leipziger Augustusplatz Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Fensterrose - Detailanischt der Universitätskirche St. Pauli am Augustusplatz in Leipzig
Ein Detail in der Fassade der neuen Universitätskirche in Anlehnung an das historische Vorbild: die Giebelrose Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Innenansicht der Universitätskirche St. Pauli mit der 16 Meter hohen Trennwand aus Plexiglas
Blick ins Innere des Paulinums mit Epitaphien, Gewölbe und gläserne Trenndwand, Stand 2015 Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Die Schwalbennestorgel in der Universitätskirche St. Pauli
Nagelneue "Schwalbennestorgel": Sie ist etwa acht Meter hoch und drei Meter breit. Die Orgel mit einem Gehäuse aus Schweizer Eichenholz steht nicht auf einer Empore, sondern hängt in großer Höhe an einer Innenwand. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Historisches Modell der Stadt Leipzig im Stadgeschichtlichen Museum
Das historische Stadtmodell von Leipzig mit dem Ausschnitt des Areals von Kirche und einstigem Kloster - gerfertigt wurde es 1823 von J.C. Merzdorf. Seit 1909 ist es im Stadtgeschichtlichen Museum ausgestellt. Bildrechte: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Collage aus einer illustrierten Paulinerkirche und dem Neubau (Foto)
Eine Collage zeigt den Standort der 1968 gesprengten Universitätskirche und den Neubau. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Die Universitätskirche St. Pauli aus der Vogelperspektive
Blick aus der Luft auf den Aula-Kirchen-Bau und die aufwendige Dachkonstruktion. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Innenansicht der Universitätskirche St. Pauli
Der neugotische Altar: Während der Bauarbeiten noch verrpackt Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Innenansicht der Universitätskirche St. Pauli mit der neuen "Schwalbennestorgel"
Die Kubatur des Neubaus, also das Volumen des Bauwerks, wurde weitestgehend vom historischen Vorbild übernommen und lässt auf einen ähnlich guten Raumklang für die Orgel hoffen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Epitaph in der Universitätskirche St. Pauli
Vor der Zerstörung 1968 gerettet und heute restauriert: Wertvolle Epitaphien aus verschiedenen Jahrhunderten erzählen Stadt- und Universitätsgeschichte. Wer seinerzeit Rang und Namen hatte, ließ sich so verewigen. Während die Paulinerkirche unwiederbringlich verloren ist, gehören die Epitaphien zu den wenigen erhaltenen originalen Zeugnissen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Augustusplatz in Leipzig mit dem Panorama Tower MDR, der Universität und der Paulinerkirche.
Bildrechte: IMAGO
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Fensterrose - Detailanischt der Universitätskirche St. Pauli am Augustusplatz in Leipzig
Ein Detail in der Fassade der neuen Universitätskirche in Anlehnung an das historische Vorbild: die Giebelrose Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK