Evangelischer Gottesdienst aus dem Dom St. Marien in Freiberg | 10.05.2020

Der Dom St. Marien ist eines der prächtigsten Gotteshäuser in Sachsen. Berühmt geworden ist er unter anderem durch die Goldene Pforte, ein Sandsteinportal aus dem 13. Jahrhundert, und die Tulpenkanzel, entstanden im frühen 16. Jahrhundert. Aber nicht nur sie locken Touristen aus aller Welt in die einstige Silberstadt im Erzgebirge. Auch Musikliebhaber freuen sich auf die Konzerte an der Silbermannorgel, das erste große Werk des Instrumentenbauers in Deutschland.

Kirchenlieder neu entdecken

Musik spielt auch in diesem Gottesdienst – am Sonntag Kantate – eine besondere Rolle: Gerade in einer Zeit, in der das Leben in reduzierten Formen gestaltet werden muss, können Lieder neu entdeckt werden. Lieder, wie die von Paul Gerhardt oder Martin Luther können auch heute Zuversicht geben. Domkantor Albrecht Koch oblag die musikalische Gestaltung, Dompfarrer Urs Ebenauer hielt die Predigt. Es wirkten mit: Mitglieder der Freiberger Domkurrende, an der Orgel Petrikantor Clemens Lucke sowie Helmut Fuchs, Trompete, Friederike Urban, Solistin, Margret Baumgartl und Karina Müller, Violine. 

Bilder Impressionen aus dem Freiberger Dom

Der Freiberger Dom ist vor allem wegen seiner weitgehend original erhaltenen Silbermannorgel aus dem Jahr 1714 weltbekannt.

Impressionen aus dem Freiberger Dom
Der Dom St. Marien in Freiberg Bildrechte: MDR / Saskia Barthel
Impressionen aus dem Freiberger Dom
Der Dom St. Marien in Freiberg Bildrechte: MDR / Saskia Barthel
Impressionen aus dem Freiberger Dom
Die große die Silbermannorgel im Freiberger Dom: 44 Registern und 2.674 Pfeifen Bildrechte: MDR / Saskia Barthel
Impressionen aus dem Freiberger Dom
Die berühmte Tulpenkapelle Bildrechte: MDR / Saskia Barthel
Impressionen aus dem Freiberger Dom
Stundengläser zeigten an, wie lange noch zu predigen ist. Bildrechte: MDR / Saskia Barthel
Impressionen aus dem Freiberger Dom
Pieta mit Echthaar-Jesus Bildrechte: MDR / Saskia Barthel
Impressionen aus dem Freiberger Dom
Blick vorbei am Taufstein hin zur Grablege der Wettiner, ab 1541 wurden hier neun sächsische Fürsten in der Allerheiligenkapelle bestattet. Bildrechte: MDR / Saskia Barthel
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