Kirche im MDR "Die gute Nachricht von Gottes Liebe im Hörfunk und im Fernsehen weitergeben"

Mit den anderen Senderbeauftragten der Kirchen will ich dafür Sorge tragen, dass die biblische Botschaft in unseren Sendungen Raum findet, meint Stephan Ringeis, der Senderbeauftragte der Evangelischen Freikirchen beim Mitteldeutschen Rundfunk. Der 57-Jährige betreut u.a. im kirchlichen Auftrag die Rundfunk- und Fernsehgottesdienste.

Pastor Stephan Ringeis, Senderbeauftragter für die evangelischen Freikirchen
Bildrechte: MDR/Axel Berger

"Es ist eine faszinierende Aufgabe, die gute Nachricht von Gottes Liebe im Hörfunk und im Fernsehen weiterzugeben. Ich empfinde es als eine große Herausforderung, diese Botschaft im Raum eines öffentlich-rechtlichen Senders so weiterzusagen, dass Menschen davon berührt werden, unabhängig davon, ob sie Verbindung zu einer Kirche halten oder nicht. Eine zeitgemäße Form ist dafür unverzichtbar und muss auch immer wieder neu gefunden werden. Mit den anderen Senderbeauftragten der Kirchen will ich dafür Sorge tragen, dass die biblische Botschaft in unseren Sendungen Raum findet, auch wenn sie quer zu allen menschlichen Gewohnheiten steht. Die ökumenische Zusammenarbeit erlebe ich dabei als eine große Bereicherung. Anders wäre diese Arbeit nicht vorstellbar."

Zur Biografie

Stephan Ringeis, geboren 1962 in Jena, wuchs in Berlin auf. Er studierte von 1982 bis 1987 am Theologischen Seminar der Evangelisch-methodistischen Kirche in Bad Klosterlausnitz. Von 1987 bis 1990 arbeitete er als Pastor der Evangelisch-methodistischen Kirche in Neudorf/Erzgebirge. Ab 1990 wirkte er als Pastor in Wilkau-Haßlau, von 1997 bis 2009 in Zwickau. Danach hatte er für zehn Jahre das Amt des Superintendenten für den Distrikt Zwickau der Evangelisch-methodistischen Kirche inne. Neben seiner Tätigkeit als Senderbeauftragter begleitet er Gemeinden in Umbruchsituationen. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Zu den Aufgaben von Stephan Ringeis als Senderbeauftragtem gehört die kirchliche Verantwortung für die Rundfunk- und Fernsehgottesdienste. In Personalunion begleitet er als Rundfunkbeauftragter in Sachsen auch die Andachtssendungen "Wort zum Tag" und "Wort zum Sonntag". In seiner Dienstzeit als Pastor sammelte der 57-jährige schon vielfältige praktische Erfahrungen in der Rundfunkarbeit. Bereits seit 1993 gehört er zum "Wort zum Tag"-Autorenteam im MDR.

Kirchliche Sendungen im MDR "Den evangelischen Kirchen, der Katholischen Kirche und den jüdischen Gemeinden sind auf Wunsch angemessene Sendezeiten zur Übertragung religiöser Sendungen einzuräumen. Für Inhalt und Gestaltung der Sendungen ist derjenige verantwortlich, dem die Sendezeit zugebilligt worden ist."

§ 14 Staatsvertrag über den Mitteldeutschen Rundfunk vom 30. Mai 1991, Absatz 3 und 4 (Sendezeiten für Dritte)