Nächste Sendung Riverboat-Gäste am 25. Januar

Kim Fisher und Jörg Kachelmann freuen sich auf: Bodo Ramelow, Sandra von Ruffin, Jochen Kowalski, Melanie Müller, Eberhard Hertel, Roland Kaiser und Hans-Joachim Frey.

Melanie Müller an der Playa de Palma auf Mallorca.
Melanie Müller, Dschungelkönigin von 2014 Kein angesagtes Partylokal kommt zurzeit ohne Melanie Müller aus: Im Sommer ist sie mit ihren "Ballermann-Schlagern" vorrangig auf der Ferieninsel Mallorca anzutreffen, im Winter sorgt sie beim Après-Ski für Gaudi. Und weil sie so viel unterwegs ist, hat sich die 30-Jährige Sächsin mit ihrem Mann und Töchterchen Mia Rose in Leipzig ein Nest für den Ausgleich geschaffen. Dafür baute sich die Familie einen alten Bahnhof aus. Bekannt wurde das frühere Erotik-Model 2013 zunächst als Bachelor-Kandidatin im Marilyn-Monroe-Look. Im Jahr darauf zog Melanie Müller in den Promi-Dschungel von RTL, verspeiste ohne Murren alle Ekel-Delikatessen, wurde beim Schmuggel von Liebeskugeln erwischt und vom Publikum mit der Krone der "Dschungelkönigin"
belohnt.
Bildrechte: imago/Spot on Mallorca
Bodo Ramelow
Bodo Ramelow, Ministerpräsident von Thüringen Drei Monate sollten es ursprünglich nur werden: 1990 ging der Gewerkschaftsfunktionär Bodo Ramelow von Hessen nach Thüringen, um beim Aufbau des DGB-Landesverbandes zu helfen. Heute, 29 Jahre später, steht er am Ende seiner ersten Amtszeit als erster Ministerpräsident der Linken. Zehn Jahre nach seinem Umzug nach Thüringen trat er in die PDS ein und wurde erstmals in den Thüringer Landtag gewählt, dort stieg er schnell zum Fraktionsvorsitzenden auf. Bei der Fusion der PDS mit den westdeutschen Linken von der WASG im Jahre 2004 war sein Verhandlungsgeschick gefragt. 1956 geboren, aus großbürgerlichem Hause stammend, hatte Ramelow als Kind eine tragische Familiengeschichte erlebt, die ihn heute noch prägt und über die er offen spricht. Bildrechte: dpa
Sandra von Ruffin
Sandra von Ruffin, Schauspielerin und Tochter von Schlagerikone Vicky Leandros Die 32-jährige Schauspielerin wuchs auf einem Gutshof in Schleswig-Holstein auf, mit zwei älteren Geschwistern, einem aristokratischen Vater und einer berühmten Mutter. Im Alter von 16 Jahren entschied sich Sandra von Ruffin für ein Internat in England, danach für ein Geschichtsstudium in Berlin. Noch während des Studiums erhielt sie ihre ersten Rollenangebote. Nach ihrem Magister-Abschluss kehrte sie daher nach England zurück und absolvierte an der Londoner Academy of Music and Dramatic Arts ihre Schauspielausbildung.
2016 gründete die Tochter von Vicky Leandros das erste griechische Filmfestival "Hellas Filmbox", welches gerade zum vierten Mal erfolgreich in Berlin stattfand. In zahlreichen deutschen und deutsch-griechischen Film- und Fernsehproduktionen hat
sie mittlerweile mitgespielt. Am 30. Januar startet ihr aktueller Kinofilm "Das letzte
Mal" in den deutschen Kinos, in dem sie als jüdische Bolschewistin auf der Leinwand zu sehen ist.
Bildrechte: Puria Safari
Schlagersänger Roland Kaiser
Roland Kaiser, Schlagerlegende und Moderator Semperopernball 2019 Aufgewachsen bei einer Pflegemutter im Berliner Stadtteil Wedding unter dem Namen Ronald Keiler wurde aus dem einstigen Findelkind einer der erfolgreichsten Schlagerstars Deutschlands. Sämtliche seiner Riesenhits wie "Santa Maria" oder "Joana" stammen aus seiner eigenen Feder. Sein Markenzeichen: Seine erotischen Texte, der Maßanzug und sein unerschöpfliches, soziales Engagement. Roland Kaiser kann mit seinen 66 Jahren auf zwei Leben und zwei Karrieren zurückblicken. Die Transplantation einer neuen Lunge im Jahr 2010 bezeichnet er als seinen zweiten Geburtstag. Mit "Kaisermania", seinen umjubelten Auftritten in Dresden, steht er heute auf dem Höhepunkt seiner Konzert-Karriere. Auch auf dem Dresdner SemperOpernball ist Roland Kaiser in den letzten Jahren nicht mehr wegzudenken. 2016 war seine Tochter Annalena dort Debütantin. Doch in diesem Jahr wird er dort nicht nur den Kaiserwalzer singen, sondern auch mit Sylvie Meis als Moderator durch den Abend führen. Danach folgt die Tour zu seinem neuen Album "Alles oder Dich". Bildrechte: imago/Andreas Weihs
Melanie Müller an der Playa de Palma auf Mallorca.
Melanie Müller, Dschungelkönigin von 2014 Kein angesagtes Partylokal kommt zurzeit ohne Melanie Müller aus: Im Sommer ist sie mit ihren "Ballermann-Schlagern" vorrangig auf der Ferieninsel Mallorca anzutreffen, im Winter sorgt sie beim Après-Ski für Gaudi. Und weil sie so viel unterwegs ist, hat sich die 30-Jährige Sächsin mit ihrem Mann und Töchterchen Mia Rose in Leipzig ein Nest für den Ausgleich geschaffen. Dafür baute sich die Familie einen alten Bahnhof aus. Bekannt wurde das frühere Erotik-Model 2013 zunächst als Bachelor-Kandidatin im Marilyn-Monroe-Look. Im Jahr darauf zog Melanie Müller in den Promi-Dschungel von RTL, verspeiste ohne Murren alle Ekel-Delikatessen, wurde beim Schmuggel von Liebeskugeln erwischt und vom Publikum mit der Krone der "Dschungelkönigin"
belohnt.
Bildrechte: imago/Spot on Mallorca
Eberhard Hertel
Eberhard Hertel, Volksmusikstar Er ist ein Urgestein der Volksmusikszene der DDR: Eberhard Hertel. Gerade hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert und steht nun schon seit über 70 Jahren auf der Bühne. Dabei begann er seine Karriere als Musikprofi als Spätzünder. Erst mit 42 Jahren hing er
seinen Job als Landwirt in der LPG an den Nagel. Von da an war Dauergast in Fernsehshows DDR wie "Oberhofer Bauernmarkt" oder "Ein Kessel Buntes". Ab Mitte der 80er Jahre ist er allen an der Seite seiner Tochter Stefanie in Erinnerung und wurde zum vielleicht berühmtesten Musik-Papa der Nach-Wende-Zeit.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Mann reißt sitzend auf einem Sofa die Arme auf und lächelt
Jochen Kowalski, Countertenor Er war einer der ersten Countertenöre des Landes, der das Stimmfach vor rund vierzig Jahren nicht nur in Ost- und West-Deutschland populär machte, sondern auf sämtlichen Bühnen der Welt Erfolge feierte. So trat er im Jahr 1994 als überhaupt erster Countertenor in der New Yorker Metropolitan Oper auf. Aufgewachsen ist der weltberühmte Opernstar Jochen Kowalski im märkischen Wachow als Sohn eines Fleischermeisters, dem heute "eine eigenwillige Mischung aus Bodenständigkeit und Glamour" nachgesagt wird. Schon früh wusste er, dass er Sänger werden wollte. Doch seine Ausnahmebegabung wurde zuerst nicht erkannt. Fünf Jahre arbeitete er als Requisiteur an der Staatsoper in Berlin, bevor die Aufnahmeprüfung an der Musikhochschule im dritten Anlauf endlich gelang. Sein Ziel: Tenor und Lohengrin singen. Auch für ihn war es daher eine Überraschung, als sein außergewöhnliches Talent für das Stimmfach entdeckt wurde, das früher Kastraten vorbehalten war. Doch
kurz darauf hatte er auch schon seine ersten Bühnenengagements, wurde festes Ensemble-Mitglied der Komischen Oper Berlin und tourte trotz Mauer auch im Westen und bis nach Japan. Dieses Jahr erscheint sein Benefizkonzert zugunsten der
Garnisonskirche Potsdams auf CD – und er feiert noch im Januar seinen 65. Geburtstag.
Bildrechte: Brigitte Dummer
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