Angst-Studie Das sind die zehn größten Ängste der Sachsen-Anhalter

Fast jeder zweite Sachsen-Anhalter ist von Angst geplagt. Das sagt die jährliche Angst-Studie im Auftrag der R+V-Versicherung. Sie schlüsselt auch auf, welche Themen die größten Sorgen bescheren.

Maria Böhmer (CDU), Staatsministerin im Auswärtigen Amt, verfolgt am 02.06.2016 im Bundestag in Berlin die Debatte zu Armenien, während neben ihr die Plätze von Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel leer sind. Der Deutsche Bundestag debattiert in der Sitzung unter anderem über die Einstufung der Massaker an den Armeniern 1915/16 durch das Osmanische Reich als Völkermord. Die Türkei als Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches hat vor der Annahme einer entsprechenden Resolution gewarnt.
Platz 8: Ratlose Politik Politisch ist auch Platz 8 im Angst-Ranking. Dass Politiker mit ihren Aufgaben überfordert sind, gaben 52 Prozent derer an, die Angst verspüren. Dennoch scheint das Vertrauen gestiegen zu sein: Im Vorjahr belegte diese Sorge mit 83 Prozent noch den Spitzenplatz. Bildrechte: dpa
Vor Angst besser unter der Bettdecke verkriechen
Die Ängste schwinden Die Sachsen-Anhalter sind nicht mehr die Angsthasen der Nation, sagt die Studie "Die Ängste der Deutschen 2019". 47 Prozent aller Menschen hierzulande werden von politischen, sozialen oder wirtschaftlichen Sorgen geplagt. Das macht nach Thüringen (66 Prozent) und Brandenburg (55 Prozent) den dritten Platz im bundesweiten Vergleich aus. Der Deutschland-Schnitt liegt bei 39 Prozent. Schleswig-Holstein und Hamburg machen mit 31 Prozent das optimistische Schlusslicht der Studie aus.

Nun ein detailierter Blick auf die Ängste der Sachsen-Anhalter:
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Donald Trump spricht im Trump Tower in New York City.
Platz 9: Donald Trump Angst vor dem US-Präsidenten? Nicht persönlich, aber dass die Welt gefährlicher durch Trumps Politik werden könnte, dass befürchten 51 Prozent derer, die Angst haben. Doch diese Sorge schwindet: Im Vorjahr bescheinigten noch 77 Prozent, dass sie die Folgen von Trumps Politik fürchten. Bildrechte: IMAGO
Maria Böhmer (CDU), Staatsministerin im Auswärtigen Amt, verfolgt am 02.06.2016 im Bundestag in Berlin die Debatte zu Armenien, während neben ihr die Plätze von Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Gabriel leer sind. Der Deutsche Bundestag debattiert in der Sitzung unter anderem über die Einstufung der Massaker an den Armeniern 1915/16 durch das Osmanische Reich als Völkermord. Die Türkei als Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches hat vor der Annahme einer entsprechenden Resolution gewarnt.
Platz 8: Ratlose Politik Politisch ist auch Platz 8 im Angst-Ranking. Dass Politiker mit ihren Aufgaben überfordert sind, gaben 52 Prozent derer an, die Angst verspüren. Dennoch scheint das Vertrauen gestiegen zu sein: Im Vorjahr belegte diese Sorge mit 83 Prozent noch den Spitzenplatz. Bildrechte: dpa
Ein alter Mann sitzt im Rollstuhl,, begleitet von einer jungen Frau wird er vom Arzt untersucht.
Platz 7: Pflegefall Größer ist die Angst, im Alter zum Pflegefall zu werden. 55 Prozent gaben diese Sorge an. Bildrechte: colourbox.com
Rotes Aushängeschild "Wohnung zu vermieten" vor einem Mietshaus.
Platz 6: Steigende Mieten Wie lange bleibt das Wohnen bezahlbar – und wo? 56 Prozent der Sachsen-Anhalter mit Angst gaben an, dass sie sich Sorgen machen, das Wohnen in Deutschland könnte unbezahlbar werden. Bildrechte: imago/CHROMORANGE
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihre Hände zu einer Raute geformt.
Platz 5: Schaffen wir das wirklich? Die fünfthäufigste Angst in Sachsen-Anhalt ist die, dass der Staat durch Flüchtlinge überfordert sein könnte. 57 Prozent gaben dies an. In der Studie des Vorjahres waren es noch 82 Prozent. Bildrechte: dpa
 Der teilweise verwitterte Schriftzug Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost
Platz 4: Schluss mit Aufschwung Dass sich die Wirtschaftslage verschlechtern könnte, befürchten 57 Prozent der Sachsen-Anhalter mit Angst. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant. Bildrechte: dpa
Zerstörter griechischer Euro,
Platz 3: Schuldenkrise 58 Prozent der von Angst geplagten Sachsen-Anhalter gaben an, dass sie Kosten für Steuerzahler durch die EU-Schuldenkrise befürchten. Diese Sorge ist rückläufig: 74 Prozent waren es noch 2018. Bildrechte: imago images / Christian Ohde
Mann notiert etwas in ein Haushaltsbuch
Platz 2: Es bleibt weniger übrig Die zweithäufigste Sorge in Sachsen-Anhalt ist die vor steigenden Lebenshaltungskosten. 64 Prozent gaben dies an. Übrigens: Bundesweit nannten diese Angst nur 43 Prozent. Bildrechte: imago images / Jochen Tack
Draufsicht auf Umzugskartons, die durch ein Fenster auf den Fassadenlift eines Umzugsunternehmens gestellt wurden.
Platz 1: Neue Nachbarn Dass durch den Zuzug von Ausländern Spannungen entstehen könnten, ist die größte Sorge der befragten Sachsen-Anhalter. 64 Prozent gaben dies an. 2018 waren es noch 77 Prozent.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 05.09.2019 | 16:00 Uhr
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