Menschen im Porträt Sachsen-Anhalt, Sommer 2018

Sachsen-Anhalt im Sommer 2018: Viele Menschen sind stolz und heimatverbunden – aber auch frustriert über die lahmende Entwicklung. Was überwiegt im Sommer 2018 in Sachsen-Anhalt? Wie geht es Sachsen-Anhalt? MDR SACHSEN-ANHALT hat sich mit Menschen zum Spaziergang getroffen und mit ihnen über das Leben hier gesprochen. Entstanden ist eine Porträtreihe, die vom Leben in Sachsen-Anhalt erzählt, im Sommer 2018.

von Luca Deutschländer, MDR SACHSEN-ANHALT

Collage mehrerer schwarz-weiß abgebildeter Personen
Bildrechte: MDR | Max Schörm, Fabian Frenzel

Es hat sich etwas getan in Sachsen-Anhalt. Da ist der Aufstieg des 1. FC Magdeburg in die 2. Fußball-Bundesliga, der eine ganze Region stolz gemacht hat. Da ist die Freude über den Naumburger Dom, der sich nach Jahren des bangen Wartens nun endlich Unesco-Welterbe nennen darf. Und da sind der Zusammenhalt und die Gemeinschaft, die man besonders in ländlichen Gegenden spürt. Das ist die eine Seite der Medaille. Es ist die Seite, die für Heimatverbundenheit steht. Für den Stolz, aus Sachsen-Anhalt zu kommen und hier zu leben.

Die andere und weniger schöne Seite zeigt den Hass im Netz, Fremdenfeindlichkeit. Sie zeigt den lahmenden Breitbandausbau, verwaiste Dörfer – und zahlreiche Statistiken, in denen Sachsen-Anhalt noch immer beständig auf dem letzten Platz aller Bundesländer landet. Das frustriert viele. Was aber überwiegt? Die Heimatverbundenheit und der Stolz? Oder der Frust und die Unzufriedenheit? Wie geht's Sachsen-Anhalt denn nun, im Sommer 2018?

MDR SACHSEN-ANHALT hat fünf Menschen aus dem Land getroffen und mit ihnen bei einem Spaziergang über das Leben in Sachsen-Anhalt gesprochen. Fünf ganz normale Menschen, die ein ganz normales Leben mit ganz normalen Sorgen führen. Sie alle haben unterschiedliche Lebensgeschichten, leben in verschiedenen Gegenden von Sachsen-Anhalt. Doch es gibt etwas, das sie eint: Sie alle packen die Dinge an. Sie ziehen sich nicht zurück und überlassen es anderen, Probleme zu lösen. Nein, Martin Hummelt, Christel Tiemann, Olaf Bülow, Jacqueline Girbig und Bennet Rietdorf sind Macher. Sie engagieren sich in Vereinen, sie reflektieren ihr Denken und Handeln. Ohne Menschen wie sie wäre das Leben in Sachsen-Anhalt wohl nur halb so schön.

Sachsen-Anhalt, Sommer 2018 – die Protagonisten

Zitattafel mit einem Mann
Bildrechte: MDR/Max Schörm
Zitattafel mit einem Mann
Bildrechte: MDR/Max Schörm
Zitattafel mit einer Frau
Bildrechte: MDR/Max Schörm
Zitattafel mit einem Mann
Bildrechte: MDR/Max Schörm
Zitattafel mit einer Frau
Bildrechte: MDR/Max Schörm
Zitattafel mit Foto eines jungen Mannes
Bildrechte: MDR/Max Schörm
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Bereits im vergangenen Sommer hat MDR SACHSEN-ANHALT fünf Menschen in einem ähnlichen Format zu Wort kommen und von den Problemen erzählen lassen. Die Protagonisten damals störten sich am lahmenden Breitbandausbau, den Macken des Bildungssystems oder dem schlechten Image von Sachsen-Anhalt. Was hat sich getan seitdem?

In den Gesprächen mit Christel Tiemann, Martin Hummelt, Olaf Bülow, Jacqueline Girbig und Bennet Rietdorf ging es um die guten und schlechten Seiten des Dorflebens, um Lebensfreude, aber auch um Perspektiven, die Sachsen-Anhalt jungen Menschen bietet. Entstanden ist eine Porträtreihe, die vom Leben in Sachsen-Anhalt erzählt, im Sommer 2018.

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5 Kommentare

13.08.2018 16:54 Frank Dräger 5

@mdrteam mich würde mal interessieren, warum mein Beitrag von heute vormittag nicht veröffentlicht wird, während der Beitrag Nr. 4 anstandslos veröffentlicht wurde, obwohl er gegen die von Ihnen aufgestellte Netiquette verstößt (kein Real Name angegeben). Zeigt doch einmal mehr, dass unangenehmer Content halt einfach geblockt, während politisch Korrektes hofiert wird. Manipulation vom Feinsten. Was zu beweisen war.

Mfg Frank Dräger

Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT:
Lieber Herr Dräger, es ist nicht korrekt, dass von Ihnen ein Kommentar heute nicht freigegeben wurde. Außerdem ist es laut Netiquette nicht zwingen notwendig, mit Klarnamen hier zu schreiben.

12.08.2018 10:53 Die kurze Seite der Sonnenallee 4

@ 2 - F. Dräger
Sie sagen es. Einzelfälle. Warum soll der MDR ständig über Einzelfälle berichten? Ausgewogene Berichterstattung sieht eben anders aus. Lesen Sie doch lieber positive Berichterstattung anstatt sich täglich über Einzelfälle zu ereifern, die bestensfalls Ihr Klischee vom bösen gewalttätigen Ausländer begünstigen.

12.08.2018 07:29 Martin Hummelt 3

@Jörg: und genau das war die Botschaft! Wir können stolz auf vieles sein, was in Sachsen-Anhalt in Gemeinsachaft und mit einer Prise Heimatverbundeheit geleistet wurde. FCM-Aufstieg, Hochwasserbewältigung und vielleicht einmal der Kulturhaupstadt-Titel sind nur Beispiele. Viel wichtiger finde ich aber: so lange so viele Menschen immer erst das Negative sehen, liegt noch viel Arbeit vor uns. Und da kann jeder zunächst einmal selbst etwas zu tun.