Bilder der Woche Sonnenblumen to go, viel Arbeit für die Feuerwehr und leiser Abschied von einem Mönch

Ein Großbrand in einem Gummiwerk in Ballenstedt beschäftigt tagelang die Feuerwehr, in Alsleben gibt's zum Sonnenblumen zum Mitnehmen und in Halberstadt sagt ein Mönch leise Tschüss – die Woche in Bildern.

In einem Gummiwerk in Ballenstedt ist ein Feuer ausgebrochen. Eine Rauchsäule zeigt sich von Weitem schon.
Montag, 27. Juli – Großbrand in Gummiwerk in Ballenstedt
Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache: Als die Feuerwehren am späten Sonntagabend in ein Gummiwerk nach Ballenstedt alarmiert werden, stehen drei Hallen in Flammen – zwei Lagerhallen, in einer dritten sollte bald eine Diskothek wiedereröffnet werden. Problem: Weil Gummi in Flammen steht, steht die Feuerwehr vor einer Herausforderung. Wenn Gummi einmal brennt, dann brennt es lange und entwickelt eine starke Hitze. Am frühen Montagmorgen dann die Entwarnung: Das Feuer ist Kontrolle. Die Feuerwehren werden trotzdem noch bis zum Abend im Einsatz sein.
Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
In einem Gummiwerk in Ballenstedt ist ein Feuer ausgebrochen. Eine Rauchsäule zeigt sich von Weitem schon.
Montag, 27. Juli – Großbrand in Gummiwerk in Ballenstedt
Die Bilder sprechen eine deutliche Sprache: Als die Feuerwehren am späten Sonntagabend in ein Gummiwerk nach Ballenstedt alarmiert werden, stehen drei Hallen in Flammen – zwei Lagerhallen, in einer dritten sollte bald eine Diskothek wiedereröffnet werden. Problem: Weil Gummi in Flammen steht, steht die Feuerwehr vor einer Herausforderung. Wenn Gummi einmal brennt, dann brennt es lange und entwickelt eine starke Hitze. Am frühen Montagmorgen dann die Entwarnung: Das Feuer ist Kontrolle. Die Feuerwehren werden trotzdem noch bis zum Abend im Einsatz sein.
Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
Kinder stehen auf einem Fußballplatz.
Montag, 27. Juli – Einmal für Real Madrid spielen
Einmal für Real Madrid Fußball spielen – davon träumt so mancher Junge. Zwei junge Kicker aus dem Landkreis Wittenberg sind den "Königlichen" nun einen großen Schritt näher gekommen. Sie haben bei einem Probetraining in Gräfenhainichen überzeugt – und reisen nächsten Sommer zu Real Madrid. Dort werden sie sich mit Konkurrenz aus aller Welt messen. Wir drücken die Daumen! Ein Fußballstar aus Sachsen-Anhalt bei Real Madrid – das hätte doch was!
Bildrechte: MDR/Martin Krause
Rauch steigt aus einem Fabrikgebäude auf
Dienstag, 28. Juli – Großbrand in Gummiwerk nach zwei Tagen gelöscht
Das Bild zeigt, wie groß der Brand und der folgende Einsatz im Gummiwerk in Ballenstedt war. Knapp zwei Tage nach dem Ausbruch des Feuers ist der Brand gelöscht. "Glücklicherweise haben die Umstände gut mitgespielt", sagt ein Feuerwehrsprecher. Ursprünglich ist die Feuerwehr von noch längeren Löscharbeiten ausgegangen.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Neue Synagogentür Halle
Dienstag, 28. Juli – Neue Tür für Synagoge in Halle
Sie hat dem Attentäter von Halle Stand gehalten und verhinderte ein Blutbad: die Holztür der Synagoge in Halle. Am Dienstag ist eine neue Tür eingebaut worden. Die alte soll künftig ausgestellt werden und so an den Anschlag erinnern. Ursprünglich sollte die neue Tür schon früher eingebaut werden. Wegen der Corona-Pandemie und Materialproblemen hat sich der Einbau jedoch verzögert.

Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Max Privorozki, freut sich über die neue Tür, die von außen exakt so aussieht wie die bisherige. Zugleich betont er die Bedeutung der alten Tür: "Mit der alten Tür verbindet uns vieles. Vor allem, dass sie uns gerettet hat. Aber auch die Reaktion der Gesellschaft in den Tagen nach dem Anschlag. Da haben wir sehr große Solidarität erfahren. Das hatte ich nicht erwartet."
Bildrechte: MDR/ Oliver Leiste
Die Vorsitzende Richterin Ursula Mertens kommt in den Verhandlungssaal
Dienstag, 28. Juli – Dritter Prozesstag zum Halle-Attentat: Richterin liest Brief der Mutter vor
Zu einem heiklen Moment im Prozess gegen den Attentäter von Halle kommt es Dienstag dieser Woche: Richterin Urslula Mertens liest einen Brief der Mutter des Angeklagten vor. Viele Zuschauer und Nebenkläger kennen diesen Brief nicht. Der Inhalt lässt zumindest vermuten, dass die Mutter von der Gesinnung des Angeklagten wusste, etwas ahnte.
Bildrechte: dpa
Klaus Lindner ist überzeugt davon, einen Meteoritensplitter gefunden zu haben.
Mittwoch, 29. Juli – Meteorit oder Schlacke? Das ist hier die Frage!
Klaus Lindner aus Blankenburg ist überzeugt, hier Materie aus dem All in den Händen zu halten. Er rief kurzerhand MDR-Reporter Swen Wudtke an, um den Stein zu präsentieren. Das war vor ein paar Tagen. Gemeinsam gingen sie ins Planetarium Wernigerode, um ihn zu prüfen. Ein Mitarbeiter dort fand tatsächlich Eisenanteil, ein Indiz, und meinte: "Das ist eindeutig ein Objekt aus dem Weltall." Allerdings: Ein Experte für Sternenstaub vom Meteoritenmuseum in Oberwesel widerspricht anhand von Fotos und sagt: Wohl eher ist es ein Stück Schlacke. Alles offen also, aber faszinierend.
Bildrechte: MDR/Swen Wudtke
Der Blick in die Impfstoffabfüllung ist bei laufender Produktion nur hinter der Glasscheibe möglich. Mitarbeiter bereiten die Linie für die Abfüllung des SARS-CoV-2-Impfstoffkandidaten vor.
Mittwoch, 29. Juli – Möglicher Corona-Impfstoff wird getestet
Die Impfforscher der IDT Biologika in Dessau haben einen großen Schritt in Richtung eines fertigen Corona-Impfstoffs gemacht. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden 1.000 Dosen eines entwickelten Stoffs zu klinischen Tests nach Hamburg geschickt. Auf dem Bild sieht man, wie der Impfstoff abgefüllt wird.
Bildrechte: IDT Biologika
Bau einer Grünbrücke zwischen Dolle und Lüderitz
Mittwoch, 29. Juli – Landkreis Stendal wird 2021 zur Autobahn-Großbaustelle
Es geht in großen Schritten voran beim Bau der Nordverlängerung der A14. Wie hier auf dem Bild zwischen Dolle und Lüderitz. Ab 2021 wird der Bau der A14 dann auch im Landkreis Stendal an Fahrt aufnehmen. Durch den Landkreis sollen rund 70 Kilometer Autobahn gebaut werden. 
Bildrechte: MDR/Bernd-Volker Brahms
Eine alte Industrie-Ruine
Donnerstag, 30. Juli – Initiative will Lost Places retten
Die Initiative "Industriekultur Ost" sucht Ruinen in Mittdeutschland auf und sammelt Bilder und Informationen über ehemaligen Fabriken. Die Initiative katalogisiert aber nicht nur alte Industriepaläste. Sie rettet auch alte Maschinen wie Webstühle und versucht, die Geschichte der Industrie im Osten zu vermitteln und den Ruinen wieder einen Wert zu geben. Einer dieser Lost Places ist zum Beispiel die alte Brauerei in Halle, die auf dem Foto abgebildet ist.
Bildrechte: Industriekultur Ost
Tatra Bahn auf Schiene - Betriebsfahrt.
Donnerstag, 30. Juli – Berliner Tatras bald in Magdeburg unterwegs
Solche Bahnen soll es bald öfter in Magdeburg zu sehen geben. Acht Berliner Tatra-Bahnen sollen ab Ende August durch Magdeburg fahren. Sie sind eine Übergangslösung, bis neue Bahnen für den Magdeburger Schienenverkehr produziert werden. Bis die Tatras unterwegs sein können, gibt es aber noch einiges zu tun: Nötig sind umfangreiche Sanierungen.
Bildrechte: MVB
Zwei junge Frauen stehen in einem Sonneblumenfeld
Freitag, 31. Juli – Sonne to go
Sonnenblumen sind schon klasse. Das haben sich auch die beiden Landwirtinnen Justina und Laura Rose-Borsum gedacht und einen Streifen mit Sonnenblumen als "Sonne zum Mitnehmen" angelegt – wo sie die Blumen für kleines Geld anbieten. Und zwar an der L85 bei Alsleben. Zum Selber-Abschneiden. Analog zu den Erd- und Heidelbeerpflückfeldern, die es längst gibt. Nur dass man sich hier nichts zum Naschen, sondern etwas Wohltuendes für die Seele abholen kann.
Bildrechte: MDR/Andreas Manke
Feuerwehreinsatz auf dem Gelände eines Unternehmens in Magdeburg
Sonnabend, 1. August – Millionenschaden nach Brand in Magdeburg
In Magdeburg brennt am Sonnabend die Lagerhalle eines Abschleppunternehmens aus. Und mit ihr 15 bis 20 Fahrzeuge. Der Einsatz dauert Stunden, der Rauch ist aus weiter Entfernung sichtbar, am Ende schätzen Polizei und Feuerwehr den Schaden auf rund zwei Millionen Euro. Die gute Nachricht: Ein Feuerwehrmann kann das Krankenhaus nach kurzer Zeit wieder verlassen.
Bildrechte: MDR/Hanns-Georg Unger
Ein Mönch steht in seiner Kutte im Franziskaner-Kloster Halberstadt.
Sonntag, 2. August – Der letzte Franziskanermönch verlässt Halberstadt
Das ist Pater Ubald. Er ist Franziskanermönch in Halberstadt – und zwar noch bis Sonntag. Dann hält er den letzten Gottesdiest, und das Franziskaner-Kloster, das an dieser Stelle einmal gegründet worden war, wird Geschichte sein. Damit endet die 800-jährige Franziskaner-Tradition in der Stadt und der 85-jährige Pater Ubald gehörte dem Kloster jahrzehntelang an. In Halberstadt war er unter anderem zuständig für Pfarrseelsorge, die Gottesdienste, auch die Gründung einer Wärmestube gehört zu den Verdiensten des Franziskaner-Klosters – die Stube wird bleiben. Ubald verlässt Halberstadt, aber nicht Sachsen-Anhalt: Er wechselt ins Franziskanerkloster nach Halle.
Bildrechte: MDR/Swen Wudtke
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