Bilder der Woche Entsetzen und Trauer nach Anschlag in Halle

Ein rechtsextremer Anschlag am Mittwoch in Halle hat Sachsen-Anhalt erschüttert. Zwei Menschen starben, zwei weitere wurden verletzt. Wie Halle trauert und näher zusammenrückt, zeigen unsere Bilder der Woche.

Ein Mann mit einer Israel-Flagge steht vor der Synagoge, wo Blumen und Kerzen stehen und liegen.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat nach dem Anschlag schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Die Synagoge in Halle hätte an einem Feiertag wie Jom Kippur geschützt werden müssen.  Bildrechte: dpa
Menschen legen an der Mauer der Synagoge Blumen und Kerzen nieder.
Ein rechtsextremer Terroranschlag in Halle hat in dieser Woche das Leben in Sachsen-Anhalt überschattet. Bildrechte: dpa
Bewaffnete Täter in Halle an der Saale
Am Mittwoch hat ein schwer bewaffneter Mann versucht, in eine Synagoge an der Humboldtstraße in Halle einzudringen. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Die Synagoge der Jüdischen Gemeinde Halle/Saale (Sachsen-Anhalt)
In der Synagoge haben etwa 60 Menschen den höchsten jüdischen Feiertag gefeiert, Jom Kippur. Bildrechte: dpa
Polizisten sichern die Umgebung
Dem 27-jährigen Angreifer gelang es nicht, in die verschlossene Synagoge einzudringen. Er erschoss eine Passantin und kurz darauf einen jungen Mann in einem Dönerladen. Später verletzte er bei seiner Flucht zwei weitere Menschen. Bildrechte: dpa
Einsatzkräfte vom SEK sichern die Umgebung.
Nach den Schüssen sicherte ein Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) die Umgebung. Bildrechte: dpa
Schwer bewaffnete Polizeikräfte in Halle an der Saale
Die Polizei riegelte die Tatorte am Mittwoch weiträumig ab. Auch der Hauptbahnhof Halle war vorübergehend gesperrt. Bildrechte: MDR/Tom Wunderlich
Ein Hubschrauber der Bundespolizei ist bei Landsberg im Einsatz
Der Täter flüchtete zunächst mit einem Auto nach Wiedersdorf bei Landsberg. Dort wechselte er den Fluchtwagen und versuchte, Richtung München zu fliehen. Nach einem Unfall auf einer Landstraße konnte die Polizei ihn festnehmen. Bildrechte: dpa
Polizeiauto parkt vor einem Wohnhaus.
Am Donnerstag untersuchte die Polizei das Haus des mutmaßlichen Täters in Benndorf im Landkreis Mansfeld-Südharz. Am Freitag hat der 27-Jährige die Tat gestanden. Bildrechte: MDR/Matthias Strauß
Ein Mann mit einer Israel-Flagge steht vor der Synagoge, wo Blumen und Kerzen stehen und liegen.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat nach dem Anschlag schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Die Synagoge in Halle hätte an einem Feiertag wie Jom Kippur geschützt werden müssen.  Bildrechte: dpa
Trauernde stehen vor dem Roten Turm auf dem Marktplatz.
Die Tat sorgte für Trauer und Entsetzen in der Stadt und weit darüber hinaus. Schon am Mittwochabend versammelten sich Menschen auf dem Marktplatz der Stadt zu einer Mahnwache. Bildrechte: dpa
Blumen und Kerzen liegen nach dem Angriff auf die Synagoge in Halle mit zwei Toten am Vortag am Geoskop auf dem Marktplatz.
Kerzen und Blumen auf dem Marktplatz erinnern am Morgen nach den schlimmen Ereignissen an die Opfer. Bildrechte: dpa
Reiner Haseloff (CDU, l-r), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Elke Büdenbender und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, besuchen den Tatort an der Synagoge.
Am Donnerstag kamen hochrangige Politiker nach Halle. Ministerpräsident Reiner Haseloff und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier legten Blumen an den Tatorten nieder. Bildrechte: dpa
Hunderte Passanten stehen auf dem Marktplatz von Halle, um den Opfern der Anschläge zu gedenken
Am Donnerstag versammelten sich zudem etwa 1.000 Hallenser auf dem Markt, um an die Opfer zu erinnern. Erneut wurden Blumen und Kerzen niedergelegt. Bildrechte: dpa
Menschen stehen mit Kerzen in der Hand vor der Synagoge in Halle
Mit einer Lichterkette rund um die Synagoge gedachten die Hallenser am Freitag den Opfern des Anschlags. Auch in anderen Orten in Sachsen-Anhalt gab es Mahnwachen. Bildrechte: dpa
Menschen versammeln sich vor der Sabbat-Feier vor der Synagoge in Halle
Insgesamt beteiligten sich gut 2.000 Menschen an den Mahnwachen.

Als Reaktion auf den Anschlag in Halle hat die Initiative "Unteilbar" für Sonntag in Berlin zu einer Demonstration gegen Rassismus und Antisemitismus aufgerufen.
Bildrechte: dpa
Alle (15) Bilder anzeigen

Mehr aus Sachsen-Anhalt