Katastrophen, Feiern, Tierbabys Das sind die Bilder des Jahres 2019

Fast 10.000 Fotos hat MDR SACHSEN-ANHALT dieses Jahr genutzt. Einige waren schön, andere dramatisch. Wieder andere bleiben besonders in Erinnerung. Die Bilder des Jahres 2019.

Lichterwelten in Magdeburg auf dem Domplatz
Magdeburg strahlt: Im Advent 2019 sind in der Landeshauptstadt zum ersten Mal die Lichterwelten zu sehen. Millionen funkelnder Lichter verwandeln die Innenstadt zu einem Platz, den kaum einer mit neuen Fotos auf seinem Smartphone verlässt. Das Besondere: Die beleuchteten Skulpturen erzählen einiges über die Geschichte der Landeshauptstadt. Das war mit 1,6 Millionen Euro zwar teuer, sieht aber umso besser aus. Glückwunsch zu diesem Volltreffer, Magdeburg! Bildrechte: Andreas Lander
Fahrzeug des US-Militärs, an dem vorn ein Schild mit der Aufschrift -Convoy follows, Kollone folgt- angebracht ist.
Es ist Ende Januar, als eine ganze Reihe US-Militärfahrzeuge durch Sachsen-Anhalt fährt. Ihr Zwischenziel ist die Kaserne in Burg. Dort machen sie Rast, tanken ihre Laster und Humvees auf, essen gemeinsam. Dann geht es weiter auf die Autobahn, im Konvoi Richtung Polen. Die Mission heißt "Atlantic Resolve", beschreibt die Verlegung von US-Truppen ins Baltikum. Testweise. Um Russland abzuschrecken. Die Demonstranten, die entlang der Strecke gegen das US-Militär demonstrieren, werden von den Soldaten links liegen gelassen. Sie fahren aus Burg schnurstracks weiter. In Richtung Polen. Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer
Fotos Sachsen-Anhalt Tag
Sachsen-Anhalt feiert sich, seine Bewohner und seine Vielseitigkeit: Zum Sachsen-Anhalt-Tag Anfang Juni in Quedlinburg passt einfach alles, allen voran das Wetter. Drei Tage Sonnenschein satt machen das Landesfest nicht nur für die Menschen in Quedlinburg zum tollen Erlebnis – auch wegen der vielen Konzerte. Nun sind drei Jahre Pause angesagt, der nächste Sachsen-Anhalt-Tag ist 2022 in Stendal geplant. Bildrechte: MDR/Gaby Conrad
Blick auf farbenfrohe Ausstellungsstücke im Bauhaus Museum in Dessau
Wunderbar finden alle Beteiligten auch die Exponate, die im Innern des neuen Museums zu sehen sind. Die 49.000 Exponte zählende Sammlung kann nun endlich in einem angemessenen Rahmen präsentiert werden. Das Spannende: Weil nicht 49.000 Exponate auf einmal in das Museum passen, wird regelmäßig getauscht. Wer das Bauhaus Museum schon einmal besucht hat, soll das immer wieder tun können. Für Abwechslung ist garantiert. Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Blaue Hinweisschilder zeigen eine Fahrradstraße
Landauf, landab werben Kommunalpolitiker dafür, dass mehr Menschen vom Auto aufs Rad umsteigen. Klar, es geht um Umweltschutz und den Klimawandel, auch in Magdeburg. Dort wird im September die erste Fahrradstraße der Stadt eingeweiht. In der Goethestraße im Stadtteil Stadtfeld sind Autos ab sofort Gäste, im Mittelpunkt stehen Fahrräder. Ein erster Test am Tag der Eröffnung zeigt: Bis sich Autofahrer daran gewöhnt haben, braucht es Zeit. Radfahrer brauchen also Geduld. Aber immerhin: Der erste Schritt ist gemacht. Bildrechte: MDR/Sören Thümler
Ein Toter liegt auf einer Strasse in Halle an der Saale
Die traurige Wahrheit ist: Deutschlandweit kennen inzwischen viele Menschen dieses Bild. Es ist eines der ersten Zeugnisse des 9. Oktober 2019 – dem Tag, als Halle an der Saale von einem antisemitischen Anschlag erschüttert wird. Ein Rechtsextremist versucht, in die hallesche Synagoge zu gelangen – am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur. Als dem schwer bewaffneten Mann das misslingt, erschießt er im Paulusviertel in Halle wahllos zwei Passanten. Nach einer stundenlangen Verfolgungsjagd mit der Polizei wird der Mann gefasst – und Halle und der Saalekreis atmen auf. Bildrechte: MDR/Stefan Hellem
Kerzen und Grablichter brennen vor einem Döner-Imbiss
Die Wunden des Anschlags aber sind noch lange nicht verheilt. Ungezählte Menschen solidarisieren sich mit den Angehörigen der Opfer und der jüdischen Gemeinde in Halle. Ganz Deutschland diskutiert derweil darüber, wie Deutschland sein Problem mit Rechtsextremismus lösen kann. Eine Antwort steht bislang aus. Bildrechte: imago images / Felix Abraham
Seite der Zeitschrift "Der Weihnachtsbote" aus dem Jahr 1905 mit dem Titel "Der Katechismus der Familie Musgrave"
In Sandau im Norden des Landes wird die Kirche saniert. Dachdecker entdecken dabei eine 114 Jahre alte Zeitschrift aus der Kaiserzeit. Das 30 Seiten starke Heft mit dem Namen "Der Weihnachtsbote" ermöglicht einen Blick ins Jahr 1905. Was man nicht alles findet... Bildrechte: MDR/Andreas Müller
Journalisten und Grenzbeamte umringen am 09.11.1989 in Helmstedt (Niedersachsen) den Wartburg der Ärztin Annemarie Reffert, die als erste DDR Bürgerin die zuvor angekündigte Reisefreiheit testet und ungehindert über den Grenzübergang der A2 in Helmstedt fährt.
Der 9. November 1989 ist ein historischer Tag. Die Mauer fällt, es ist der erste Schritt zu einem wiedervereinigten Deutschland. Am früheren Grenzübergang und der heutigen Gedenkstätte deutsche Teilung in Marienborn wird das gefeiert. Auch MDR SACHSEN-ANHALT hat etwas Besonders vorbereitet: User können den 9. November 1989 genau 30 Jahre später noch einmal in Echtzeit erleben – und zwar auf Instagram. Bildrechte: MDR/Collage/dpa
Eine Gruppe Menschen zerschneiden ein Sperrband.
Das Bild? Typisch für Bilder von Baustellen, die keine Baustellen mehr sind. Der Anlass? In diesem Fall deutlich bedeutender als bei der Freigabe einer Kreisstraße. Denn: Anfang Dezember wird der Hauptbahnhof in Halle endlich wieder freigegeben, nach jahrelanger Sanierung. Manch ein Pendler hatte sich schon an die Einschränkungen gewöhnt, mehrmals musste der Hauptbahnhof komplett vom Netz genommen werden. Damit ist Anfang Dezember Schluss. Aus der Großbaustelle ist ein moderner Hauptbahnhof geworden. Bildrechte: Mitteldeutscher Rundfunk
Eine Gruppe Menschen mit einem Plakat.
Vor 30 Jahren fiel die Mauer – und zwar am 9. November, wie Ihnen allen bekannt sein dürfte. Auf dem Brocken dauerte es allerdings einige Wochen länger, bis DDR und BRD nicht mehr von Grenzzäunen getrennt waren. Dort werden 30 Jahre Brockenöffnung erst am 3. Dezember gefeiert. Wer dabei nicht fehlen darf, ist ja wohl klar: Brocken-Benno! Bildrechte: MDR/Olga Patlan
Lichterwelten in Magdeburg auf dem Domplatz
Magdeburg strahlt: Im Advent 2019 sind in der Landeshauptstadt zum ersten Mal die Lichterwelten zu sehen. Millionen funkelnder Lichter verwandeln die Innenstadt zu einem Platz, den kaum einer mit neuen Fotos auf seinem Smartphone verlässt. Das Besondere: Die beleuchteten Skulpturen erzählen einiges über die Geschichte der Landeshauptstadt. Das war mit 1,6 Millionen Euro zwar teuer, sieht aber umso besser aus. Glückwunsch zu diesem Volltreffer, Magdeburg! Bildrechte: Andreas Lander
Die Figur einer Schneekönigin liegt in Salzwedel auf einem Anhänger.
Schreckmoment Anfang Dezember in Salzwedel: Seit einiger Zeit schon gehört die Figur der Schneekönigin zum Weihnachtsmarkt dazu. Etwa 1,80 Meter ist sie groß, außerdem rund 70 Kilogramm schwer. Und trotzdem: Eines Nachts ist die Schneekönigin verschwunden. Gestohlen. Die gute Botschaft: Wenige Tage später taucht die Schneekönigin wieder auf, eine Passantin entdeckt sie in einem Wald. Später stellt sich heraus, dass ein alkholisierter Weihnachtsmarktbesucher sie mitgenommen hat. Zu tief ins Glas geschaut also... Bildrechte: Stadt Salzwedel
Vertreter der Städte, der Politik und der Kultur stehen bei einer Veranstaltung zur Bekanntgabe der Vorauswahl im Bewerbungsverfahren um die „Kulturhauptstadt Europas 2025“ in Deutschland für ein Foto auf der Bühne.
Große Freude Mitte Dezember in Magdeburg: Die Stadt bewirbt sich ja, 2025 Europas Kulturhauptstadt zu werden. Das Konzept ist eingereicht, die Vorbereitungen getroffen. Und dann die gute Botschaft: Magdeburg ist eine Runde weiter. Das entscheidet im Dezember eine Jury in Berlin. Die Freude ist groß. Magdeburg darf weiter auf den Titel Kulturhauptstadt hoffen. Wer hätte das noch vor einigen Jahren gedacht? Bildrechte: dpa
Kleidungsstücke hängen nach einer Explosion in einem  Mehrfamilienhaus in einem nahegelegen Baum.
Es sind erschütternde Bilder, die kurz vor dem dritten Advent aus Blankenburg am Harz kommen: In einem Mehrfamilienhaus kommt es zu einer Explosion, ein Mensch stirbt. Wäsche und andere persönliche Gegenstände der Hausbewohner fliegen quer durch die Gegend, die Wohnungen werden wochenlang nicht bewohnt sein können. Bildrechte: dpa
Weihnachtssingen im Magdeburger Stadion
Das gehört in Magdeburg inzwischen fest zur Vorweihnachtszeit: Am Vorabend des Heiligen Abend kommen mehr als 23.000 Menschen in die Fußball-Arena, um gemeinsam zu singen. Das vierte Weihnachtssingen geht auch in diesem Jahr so manchen unter die Haut. Kein Wunder: Gibt es etwas Schöneres, als rund 25.000 Menschen bei Kerzenschein gemeinsam Weihnachtslieder singen zu hören? Bildrechte: MDR/ Gaby Conrad
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