Bis zu 1.000 Euro Strafe 2.500 Verfahren wegen Corona-Verstößen in Sachsen-Anhalt eingeleitet

Gut 2.500 Bußgeldverfahren sind in Sachsen-Anhalt bisher wegen Verstößen gegen verschiedene Corona-Regeln eingeleitet worden. Im Harz und in Halle sind die Zahlen besonders hoch, in Dessau dagegen auffallend niedrig.

Mitarbeiter der Stadtwache, eine Kooperation von Ordnungsamt Magdeburg und Polizei, patrouillieren auf den Spielplatz 'Polarstation' im Norden von Magdeburg.
Wegen Verstößen gegen Corona-Regeln sind in Sachsen-Anhalt 2.500 Verfahren eingeleitet worden. Auch die Spielplätze waren zwischenzeitlich gesperrt. (Archivbild) Bildrechte: dpa

Im Zuge der Corona-Pandemie sind in Sachsen-Anhalt bislang mehr als 2.500 Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Das ergaben Recherchen von MDR SACHSEN-ANHALT. Nach Angaben der Landkreise und kreisfreien Städte sind aber noch nicht alle Verfahren abgeschlossen. Außerdem liegen von der Stadt Magdeburg keine Angaben vor. Die Höhe der einzelnen Bußgelder betrug demnach zwischen 50 und 1.000 Euro.

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Landesweit gab es die meisten Verstöße wegen zu großer Personenansammlungen. Bei Gaststätten, Frisören oder im Einzelhandel wurden Verstöße wegen nicht eingehaltener Abstände, Verletzungen der Maskenpflicht, fehlender Desinfektionsmittel und ungenügender Adressenerfassung festgestellt. Außerdem seien die Benutzung gesperrter Spielplätze, Feiern im öffentlichen Raum und Verstöße gegen Reiseauflagen geahndet worden.

Zwölf neue Corona-Infektionen

Das Sozialministerium meldete im Vergleich zu Dienstag zwölf neue Coronavirus-Infektionen. Demnach gab es vier neue Fälle in Magdeburg, drei in Halle, zwei im Altmarkkreis Salzwedel und je einer in den Kreisen Stendal, Börde und Anhalt-Bitterfeld. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt liegt demnach insgesamt bei 2.149 Fällen. Nach Schätzungen sind bisher 1.984 Personen wieder genesen.

Quelle: MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 19. August 2020 | 07:00 Uhr

3 Kommentare

Rain Man vor 5 Wochen

Welche Bußgeldverfahren soll es in Sachsen-Anhalt wegen nicht eingehaltener Maskenpflicht im Einzelhandel denn gegeben haben? Es gibt keine diesbezüglichen Bußgelder! Verfassungswidrig ist das Ganze sowieso!

horst 63 vor 5 Wochen

Je mehr Geld eingetrieben wird, ist die Finanzierung der neuen A350 Flotte der Flugbereitschaft der Bundeswehr gesichert, mit der unsere Politiker verreisen können - in der digitalen Zeit ist aus Gründen des Umweltschutzes anderes möglich, inklusive Fr. Merkel und ihr Treffen mit FfF-Ikonen.

Altmagdeburger vor 5 Wochen

Dann macht mal in Straßenbahnen, Busse und den ganzen Nahverkehr weiter.
Aber in Sachen-Anhalt gibt es kein „Maskenpflicht“ nur anschließend im Krankenhaus.

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