Corona-Daten-Update 07.04.2020 Darum kann von einer Entspannung der Corona-Lage noch keine Rede sein

Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist in einigen Regionen zuletzt rückläufig gewesen. Warum daraus aber noch kein eindeutiger Trend ablesbar ist, das und mehr im täglichen Corona-Daten-Update.

Eine Frau mit Brille trägt eine medizinische Atemschutzmaske über Mund und Nase.
Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann durch einen Mund-Nasen-Schutz verringert werden. Bildrechte: MDR/Unsplash/Peri Stojnic

Letztes Update: 19.41 Uhr

Guten Abend zur aktuellen Ausgabe des Corona-Daten-Updates. In einer Pressekonferenz am Dienstag sagte RKI-Präsident Lothar Wieler, dass trotz der rückläufigen Zahl der Neuinfektionen von einer Entspannung der Corona-Lage noch nicht ausgegangen werden könne. "Wir müssen die nächsten Tage abwarten, ob sich bei den Meldungen ein Trend abzeichnet." Wieler begründete dies zum einen mit Schwankungen in den Daten, die jederzeit möglich seien. Zum anderen sei in den kommenden Tagen mit weiteren Todesfällen zu rechnen, da sich momentan noch zahlreiche Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung befinden.

Wir möchten an dieser Stelle auf die von RKI-Chef Wieler angesprochene Zahl der täglichen Neuinfektionen genauer eingehen und analysieren, inwiefern die deutschlandweit rückläufige Entwicklung auch in den Daten von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sichtbar wird. Für die Betrachtung der täglichen Neuinfektionen verwenden wir die gut vergleichbaren Daten des Robert Koch-Instituts (RKI). Diese werden einmal täglich für alle Bundesländer zeitgleich aktualisiert und beinhalten auch Nachmeldungen, die erst verspätet beim RKI eingegangen und anschließend dem korrekten Datum zugeordnet wurden.

Daten-Update Sachsen-Anhalt

Die aktuelle Lage (Stand 15.19 Uhr):

  • Gesamtzahl der Infektionen: 1.024 (+35 zum Vortag)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 449 (+27)
  • Todesfälle im Covid-19-Zusammenhang: 16 (+12)

In Sachsen-Anhalt wurde vor genau vier Wochen der erste Corona-Fall bekannt. Seitdem schwankt die Zahl der täglichen Neuinfektionen sehr stark. War sie zu Beginn noch im einstelligen Bereich, lag sie zwischenzeitlich bei fast 80. In den zurückliegenden Tagen pendelte sie sich zunächst auf einen durchschnittlichen Wert von 40 ein, bevor am Montag lediglich 8 neue Infektionen beim RKI eingegangen sind.

Anhand dieser unsteten Entwicklung sind die Aussagen von RKI-Präsident umso nachvollziehbarer. Zwar kamen Ende März auch in Sachsen-Anhalt noch deutlich mehr neue Infektionen pro Tag dazu als jetzt, doch noch ist daraus kein Trend ablesbar. Denn einerseits besteht die Möglichkeit, dass – wie in der Vergangenheit bereits mehrfach geschehen – Fälle vom Wochenende erst im Verlauf der darauffolgenden Woche an das RKI gemeldet werden und die Zahlen sich Tage später noch ändern.

Andererseits ist die Zahl der täglich durchgeführten Corona-Tests eine möglicherweise nicht konstante Größe, die wiederum auch die Statistik beeinflussen kann. Zwar werden landesweit – wie ein Sprecher des Sozialministeriums MDR SACHSEN-ANHALT mitteilt – derzeit täglich rund 2.400 Testungen auf SARS-CoV-2 durchgeführt, doch auch diese Zahl kann je nach Tag und Region schwanken. Und damit auch die Zahl der festgestellten Neuinfektionen.

Wie sich die Neuinfektionen und weitere Corona-Daten im Einzelnen in Ihrer Region entwickelt haben, können Sie wie gewohnt den folgenden Grafiken entnehmen.

So haben sich die Corona-Fallzahlen in Sachsen-Anhalt und den Regionen bislang entwickelt:

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Daten-Update Sachsen

Die aktuelle Lage (Stand 13.00 Uhr):

  • Gesamtzahl der Infektionen: 3.181 (+84 zum Vortag)
  • Todesfälle im Covid-19-Zusammenhang: 43 (+8)

In Sachsen lässt sich aus den RKI-Daten ebenfalls kein einheitlicher Trend ablesen. Zwar stiegen die täglichen Neuinfektionen werktags von Woche zu Woche immer weiter, dafür lagen sie an den Wochenenden teilweise deutlich darunter. Auch hier ist noch kein eindeutiger Trend ablesbar. Zudem hat laut MDR SACHSEN die sächsische Gesundheitsministerin Petra Köpping am Dienstag dazu aufgerufen, sich bei Symptomen auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen.

Die Zahl der Tests sei zuletzt zurückgegangen. Es seien täglich bis zu 5.600 Tests möglich, davon würden aber nur knapp die Hälfte genützt. Auch hier wird das gleiche Problem wie in Sachsen-Anhalt sichtbar: Verändert sich die Zahl der Tests pro Tag, kann sich auch die Zahl der Neuinfektionen ändern und damit die Statistik beeinflussen.

So haben sich die Corona-Fallzahlen in Sachsen und den Regionen bislang entwickelt:

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Daten-Update Thüringen

Die aktuelle Lage (Stand 18.00 Uhr):

  • Gesamtzahl der Infektionen: 1.272 (+47 zum Vortag)
  • Genesenen Patienten laut offiziellen Meldungen: 274 (+7)
  • Todesfälle im Covid-19-Zusammenhang: 20 (+5)

Für Thüringen geht aus den RKI-Daten eine ähnliche Entwicklung wie in Sachsen hervor. Werktags liegt die Zahl der Neuinfektionen deutlich höher als am Wochenende, ein allgemeiner Trend ist aber ebenso wenig sichtbar wie eine allgemeine Entspannung der Corona-Lage. So sind allein im besonders betroffenen Landekreis Greiz jüngst innerhalb von 24 Stunden fünf Covid-19-Patienten verstorben.

So haben sich die Corona-Fallzahlen in Thüringen und den Regionen bislang entwickelt:

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Wie eingangs erwähnt ist momentan weiterhin Geduld gefragt. In Deutschland schließt die Regierung zurzeit Lockerungen aus. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnte am Dienstag davor, sich in der Debatte um eine mögliche Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen nach Ostern unter Druck setzen zu lassen.

Im ZDF-"Morgenmagazin" sagte Altmaier, "dass wir jetzt, so kurz vor dem Schluss, nicht schwach werden dürfen". Die Bundesregierung werde "die Nerven behalten" und dann über eine Lockerung der Maßnahmen entscheiden, wenn die Datengrundlage eine Entscheidung zulasse, sagte Altmaier. "Das ist jetzt nicht der Fall."

Daten-Update Deutschland

  • Gesamtzahl der Infektionen: 99.225 (+3.834 zum Vortag)
  • Todesfälle im Covid-19-Zusammenhang: 1.607 (+173)

Wie immer gilt: Daten des RKI können aufgrund des Meldeverzugs abweichend von Quellen auf lokaler und regionaler Ebene sein.

In der Pressekonferenz am Dienstag sagte RKI-Präsident Wieler auch: "Die Zahl der Todesfälle und der Anteil der Verstorbenen ist in den letzten Tagen kontinuierlich gestiegen." Das sei einerseits zurückzuführen auf die Ausbreitung der Pandemie in Altersheimen und Krankenhäusern, in denen insbesondere Risikogruppen betroffen sind. Bei den jetzt Verstorbenen handele es sich meist um Menschen, die sich vor ein bis zwei Wochen angesteckt hatten.

Um die Ausbreitung des Virus zu verstehen, bittet das RKI die Deutschen um eine "Corona-Datenspende". Bürger sollen freiwillig über Symptome und Vitaldaten Auskunft geben. Das RKI stellt dafür eine App zur Verfügung, die ab heute kostenlos in den App-Stores zum Download steht. Die App kann auf Fitnessarmbändern oder Smartwatches installiert werden und sendet dann anonymisierte Daten über Symptome wie höhere Temperatur oder auch schlechten Schlaf, die auf Atemwegserkrankungen hinwiesen.

Diese Daten sollen am RKI wissenschaftlich aufbereitet werden. So sei es für die Forscher möglich, Rückschlüsse auf die Verbreitung von Covid-19 zu ziehen. Eine Karte der Symptomausbreitung werde künftig online veröffentlicht und regelmäßig aktualisiert. Die App ersetze aber keine Tests, sie warne den Nutzer auch nicht, dass er krank sein könne, betonte der RKI-Chef.

Daten-Update weltweit

Die Zahl der Covid-19-Erkrankten breitet sich weltweit weiter aus: Laut Johns-Hopkins-Universität (JHU) stieg die Gesamtzahl am Dienstagabend auf über 1.365.000:

Und trotzdem haben zwei unserer Nachbarländer bereits verkündet, den Lockdown schrittweise zu lockern: In Österreich sollen ab dem 14. April kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte unter strengen Auflagen wieder öffnen dürfen. In Dänemark sollen Kindergärten und Grundschulen ab dem 15. April ihre Tore öffnen. Nach Ansicht der dänischen Gesundheitsbehörden sei es "angemessen und gerechtfertigt, eine langsame Öffnung zu beginnen. Bedingung sei aber, "dass alle auf Abstand bleiben und sich die Hände waschen", sagte die Regierungschefin Mette Frederiksen.

Was wir anhand von Corona-Daten wissen

Wie werden Corona-Fälle überhaupt gezählt?

Ein Arzt oder ein Labor stellt mittels eines Testverfahrens (zum Beispiel Rachenabstrich) bei einem Patienten die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 fest. Ein positives Testergebnis muss dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden gemäß Meldepflichtverordnung mitgeteilt werden.

Die so eingehenden Fälle werden von den zuständigen Gesundheitsämtern elektronisch an die zuständigen Landesbehörden und von dort spätestens am nächsten Arbeitstag ans Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Nach und nach tauchen neue Corona-Infektionen entlang dieser Meldekette zuerst in den Statistiken der lokalen Behörden und etwas später dann in denen der regionalen und bundesweiten Meldestellen auf.

Warum unterscheiden sich die Fallzahlen je nach Quelle?

Durch die eben beschriebene Meldekette kann es bei der Übermittlung zu einem Zeitverzug von einigen Stunden bis hin zu einigen Tagen kommen. Vorsicht also, wenn Sie beispielsweise die Angaben einer Landesbehörde am selben Tag noch mit den RKI-Zahlen für das gleiche Bundesland vergleichen.

Oder wenn die Angaben eines Landkreises höher sind als die der Landesbehörden. Schnell ist man da beim berühmten Vergleich von Äpfeln und Birnen. Das Vorgehen aller Institutionen ist legitim und durchaus nachvollziehbar, führt aber immer wieder dazu, dass in der Öffentlichkeit verschiedene Zahlen kursieren.

Welche Daten nutzen wir für das tägliche Corona-Daten-Update?

Um Sie möglichst umfangreich zu informieren, nutzen wir verschiedene Quellen. Bei der aktuellen Lage aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen greifen wir auf die jeweils neuesten landesweiten Zahlen zurück, die den MDR-Redaktionen in Magdeburg, Dresden und Erfurt am frühen Abend vorliegen.

In Sachsen-Anhalt sind das die Daten des Sozialministeriums, die zwei Mal pro Tag aktualisiert werden. Aus Sachsen stammen die Zahlen ebenfalls vom dortigen Sozialministerium und werden immer mittags aktualisiert. Da die Thüringer Landesregierung bereits immer am Vormittag das einzige Update des Tages veröffentlicht, erheben unsere Kollegen von MDR THÜRINGEN bis zum Abend selbst neue Fallzahlen, die einzelne Landkreise und Städte im Tagesverlauf veröffentlichen.

Um die Entwicklung der Corona-Daten auf Landes- und Kreisebene von Beginn an zu zeigen, verwenden wir ausschließlich Daten des RKI. Diese werden zwar nur einmal täglich aktualisiert, dafür aber aufgrund des Meldeverfahrens immer einheitlich. Sie sind deshalb für Vergleiche und das Betrachten von zeitlichen Entwicklungen gut geeignet.

Das RKI ist ebenfalls unsere Quelle für die deutschlandweiten Zahlen, die weltweiten stammen von der Johns-Hopkins-Universität (JHU) aus den USA. Mithilfe dieser Quellen ist es uns möglich, Ihnen einerseits sehr aktuelle Fallzahlen auf Bundesland- und Kreisebene und andererseits längerfristige Trends und Entwicklungen zu zeigen.

Welche Rolle spielen Alter und Geschlecht bei Corona-Infektionen und -Todesfällen?

Das Durchschnittsalter eines Infizierten in Deutschland liegt momentan bei knapp unter 50 Jahren. Die Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen ist bislang am häufigsten von Infektionen betroffen. Allerdings: Über 80 Prozent aller bislang in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion Verstorbenen waren über 70 Jahre alt. Auch wenn nur etwa jeder zehnte Infizierte über 70 ist, so sind beinahe 9 von 10 Verstorbenen über 70 – und damit besonders gefährdet.

Das Verhältnis bei den Infektionsfällen ist zwischen Männern und Frauen fast ausgeglichen. Bei den Verstorbenen hingegen sind die Mehrheit Männern – und das, obwohl je älter die Menschen in Deutschland werden, der Anteil der Frauen umso höher ist. Männer im hohen Alter sind also – obwohl es sie seltener gibt – häufiger unter den Verstorbenen.

Warum ist bei Corona-Fällen auch immer die Einwohnerzahl wichtig?

Einwohnerzahlen sind wichtig, weil sie reine, absolute Fallzahlen in Bezug zur Bevölkerung setzen und Daten damit besser vergleichbar machen. Ein Beispiel dazu aus der Kriminologie: 2018 wurden in Berlin etwa 30.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet. In Halle waren es hingegen nur rund 3.600. In absoluten Zahlen waren Berliner also weitaus stärker betroffen. Berücksichtigt man nun aber die verschiedenen Einwohnerzahlen – relativiert also die Fallzahlen – ergibt sich ein anderes Bild: Auf 100.000 Einwohner kommen demnach rund 1.500 Fälle in Halle und etwa 830 in Berlin.

Mithilfe dieser sogenannten Häufigkeitszahl ist es uns möglich, die Corona-Fallzahlen aus verschiedenen großen Städten, Landkreisen und Bundesländern besser miteinander vergleichen und Rückschlüsse auf die Lage vor Ort ziehen zu können. Deshalb sind Fallzahlen bezogen auf 100.000 Einwohner auch immer Bestandteil unserer Daten-Updates.

Wie stark sind Krankenhäuser mit Corona-Patienten ausgelastet?

Alle Maßnahmen – wie etwa Kita- und Schulschließungen oder Kontaktbeschränkungen – haben zum Ziel, dass sich möglichst wenige Menschen zeitgleich mit dem neuartigen Coronavirus anstecken und folglich nicht zu viele Infizierte gleichzeitig auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Momentan wird deshalb ein bundesweites Intensivregister aufgebaut, in das Kliniken ihre intensivmedizinischen Kapazitäten und die intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle eintragen.

Auch wenn gegenwärtig noch nicht alle Krankenhäuser an der Datenerhebung mitwirken, zeigen die Zahlen unserer Meinung nach ein aktuelles und realistisches Bild über die Lage in den Kliniken. Und bislang sind glücklicherweise die Kliniken noch nicht an ihre Grenzen gestoßen und können alle Covid-19-Patienten ausreichend versorgen.

Was wir anhand von Corona-Daten nicht wissen

Wie viele Menschen sind wirklich infiziert?

von Corona-Daten nicht wissen

Wie viele Menschen sind wirklich infiziert?

Aus unseren Daten-Quellen wird ersichtlich, in wie vielen Fällen ein Corona-Test positiv ausgefallen ist – sei es pro Landkreis, Bundesland oder bundesweit. Was sich daraus nicht ablesen lässt, ist die tatsächliche Anzahl der Infizierten. Warum?

Weil im Gegensatz zur Infektion eine Genesung nicht meldepflichtig ist. Zu welchem Zeitpunkt ein Infizierter wieder vollständig gesund ist, wird also nicht exakt erhoben. Zwar gibt es Schätzungen, in die verschiedene Krankheitsverläufe eingerechnet sind, aber es sind und bleiben Schätzungen.
Nicht jeder Infizierte wird auch getestet. Bei vielen Betroffenen treten nach der Infektion keine oder nur sehr milde Symptome auf. Wie hoch die sogenannt

Wie entwickelt sich die Epedmie weiter?

Anhand der bisherigen Entwicklung ist es für uns nicht möglich, basierend auf den öffentlichen Daten den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie vorherzusagen. Was wir können, ist die bisherige Entwicklung und den aktuellen Stand zu beschreiben.

Woran sind Covid-19-Patienten wirklich gestorben?

Mit zunehmendem Alter und der Zahl der Vorerkrankungen steigt für Covid-19-Patienten das Risiko für schwere und tödliche Krankheitsverläufe. Dabei wird aus den öffentlich zugänglichen Daten nicht ersichtlich, inwieweit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus die alleinige Todesursache war oder nicht.


Generelle Einschätzung der Daten

Es handelt sich sowohl regional als auch international um eine sehr dynamische Datenlage. Beinahe stündlich liefern einzelnen Kommunen, Landesbehörden oder internationale Stellen neue Zahlen. Dazu kommt ein teils erheblicher Meldeverzug, weshalb sich Angaben verschiedener Quellen unterscheiden können. Grundsätzlich stellt eine Daten-Übersicht wie diese deshalb immer nur eine Momentaufnahme dar.


Newsletter: Das Corona-Daten-Update

Wir haben einen neuen Newsletter gestartet: Ihr Update zur Corona-Lage in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Was am Tag wichtig war, was für Sie morgen wichtig wird – montags bis freitags um 20 Uhr. Hier geht es zur Anmeldung.

Quelle: MDR/mm

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 07. April 2020 | 19:00 Uhr

9 Kommentare

Grosser Klaus vor 7 Wochen

Die Situation in Jena, die dilettantische Arbeit des Krisenstabes Jenas und der Stadtverwaltung Jenas hat sich ja auch nicht in den letzten Tagen geändert.

Die Probleme bleiben:
1. Die Zahl der Genesenen in Jena ist zu niedrig.
2. Die Stadt Jena gibt nicht zeitnah die Zahlen der Neuinfizierten und Genesenen an das Land Thüringen weiter.
3. Die Infektionswege in Jena sind nicht ersichtlich.
4. Die Stadt Jena gibt die Fallzahlen aller Jenaer Einwohner die negativ bzw. positiv getestet wurden nicht bekannt.

Dient dies alles dazu der Maskenpflicht in Jena einen Sinn zu geben?

Grosser Klaus vor 7 Wochen

Mich erstaunen die aktuellen Zahlen in Jena:

Jena, Stand: 05.04.2020

142 bestätigte Fälle
36 genesen
1 gestorben

Für mich ergeben sich mit Blick auf die aktuellen Zahlen folgende Fragen:

1. Wieso sind nur 49 Menschen genesen und dies bei 99 Coronafällen am 25.03.2020, müssten nicht viel mehr Menschen genesen sein?
2. Warum gibt die Stadt Jena nicht zeitnah die Zahlen der Neuinfizierten und Genesenen an das Land Thüringen weiter?
3. Wieso erkranken in Jena immer noch so viele, kümmert man sich in Jena überhaupt noch um die Infektionswege oder hat man dies bereits aufgegeben?
4. Wieso gibt die Stadt Jena die Fallzahlen aller Jenaer Einwohner die negativ bzw. positiv getestet wurden, nicht bekannt?

DER Beobachter vor 7 Wochen

Ich vermisse auch zuverlässige Zahlen und Diagnosen, die es wohl nicht geben kann. Definitiv gibt es keinen Anlass anzunehmen, dass "Möglicherweise übersteigt ja die tägliche Zahl der Genesenen bereits die Zahl der Neuinfizierten." Keinem gefällt die gerade wohl nötige Einschränkung. Der Ausstieg jetzt wird definitiv zu weiteren unnötigen und für Hinz und Kunz problematischen Situationen und weiteren Ansteckungszahlen führen. Könnten Sie Ihren letztren Satz "Wenn man sich die Kom. beim mdr,auch in der überr. Presse ansieht, haben fast alle den Eindruck, dass die Merkel-SPD Regierung immer neue Argumente sucht, um die Einschränkungen aufrecht zu erhalten." erklären?

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