Corona-Daten-Update 06.05.2020 Diese Obergrenze für Corona-Infektionen ist in den kommenden Wochen entscheidend

Manuel Mohr
Bildrechte: BR/Philipp Kimmelzwinger

Steigen künftig die Neuinfektionen in einer Region zu schnell an, werden die nach und nach gelockerten Corona-Beschränkungen wieder verschärft. Was Sie über die neue Infektionsgrenze wissen müssen und welche Zahlen ab jetzt im Fokus stehen, das und mehr im Corona-Daten-Update.

Spaziergänger und Radfahrer genießen das schöne Wetter an der Saale in Halle
Übersteigen die Corona-Neuinfektionen künftig eine Obergrenze, sollen regionale Beschränkungen sofort wieder verschärft werden. Bildrechte: dpa

Guten Abend zur aktuellen Ausgabe des Corona-Daten-Updates. Am Mittwoch haben nach gemeinsamen Beratungen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder weitreichende Lockerungen in der Corona-Krise beschlossen. Diese sind allerdings an eine wichtige Bedingung – gewissermaßen eine Notbremse – geknüpft: Die Zahl der Neuinfektionen darf nicht wieder zu schnell und zu hoch ansteigen. Konkret heißt es in dem Beschluss:

Ab einer gewissen Relevanz muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der Infektionsrate sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden. Deshalb werden die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept unter Einbeziehung der zuständigen Landesbehörden umgesetzt wird.

Beschluss der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Epidemie

Wie wird der Grenzwert ermittelt?

Übersetzt in einfachere Worte bedeutet diese Notbremse: Für jede Stadt und jeden Landkreis wird täglich zusammengerechnet, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen 7 Tagen gab. Diese 7-Tages-Summe wird dann auf 100.000 Einwohner umgerechnet. Liegt das Ergebnis über 50, müssen umgehend die früheren Beschränkungen wieder reaktiviert werden. Ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung:

Im Landkreis Harz wurde in der vergangenen Woche an manchen Tagen keine Neuinfektion registriert, an anderen Tagen waren es zwischen zwei und sechs. Addiert man die letzten sieben Einzelwerte zusammen, so kommt man zu einem kumulierten Wert von 10. Das heißt, dass in den vergangenen 7 Tagen insgesamt 10 Neuinfektionen registriert wurden. Dieser Wert wird dann durch die Einwohnerzahl des Landkreises (213.358, Stand: 30.09.2019) geteilt, das Ergebnis anschließend mit 100.000 multipliziert.

Resultat: Im Landkreis Harz kamen in den vergangenen 7 Tagen kumulativ 4,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern dazu.

Wo liegen die Werte momentan?

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts wurden im thüringischen Landkreis Greiz in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner insgesamt 85 neue Infektionen nachgewiesen. Damit liegt der Landkreis auf dem obersten Platz der aktuellen RKI-Statistik. Im Stadtkreis Rosenheim (Bayern) wurden zuletzt 52 Fälle pro 100.000 Einwohner registriert. Das sind momentan die einzigen beiden Regionen, die über der nun beschlossenen Obergrenze liegen.

In Sachsen-Anhalt liegen die Werte hingegen gegenwärtig zwischen 0,0 und 4,7. Das heißt auch, dass in einigen Städten und Landkreisen in den vergangenen 7 Tagen nicht eine Person positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurde. Und selbst in den ersten Wochen der Corona-Epidemie in Sachsen-Anhalt wurde der Grenzwert in keiner Region überschritten. Der bisherige Höchstwert – berechnet aus den Daten des Sozialministeriums Sachsen-Anhalt – stammt aus dem Landkreis Wittenberg und lag bei etwa 45.

Was gibt es für Ausnahmen?

Die beiden Städte Halle und Magdeburg wollen im Fall eines neuen Corona-Ausbruchs eher mit Beschränkungen reagieren als von Bund und Ländern verabredet. Das haben die beiden Stadtchefs angekündigt. Halle würde eingreifen, wenn es in einer Woche 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gäbe, sagte Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos). Diese Anzahl sei in den vergangenen Wochen der Spitzenwert gewesen.

Auch Magdeburg würde frühzeitig eingreifen, sagte Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD). "Aber nicht, indem wir die ganze Stadt lahmlegen." Vielmehr müsse lokal entschieden werden, wie die Situation eingedämmt werden könne. Zudem haben Bund und Länder in ihrem Beschluss der eingangs beschriebenen "Notbremse" folgende Ergänzung beigefügt:

Bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen, zum Beispiel in einer Einrichtung, kann dieses Beschränkungskonzept nur diese Einrichtung umfassen. Bei einem verteilten regionalen Ausbruchsgeschehen und unklaren Infektionsketten müssen allgemeine Beschränkungen regional wieder konsequent eingeführt werden. Diese Maßnahmen müssen aufrechterhalten werden, bis dieser Wert mindestens 7 Tage unterschritten wird.

Beschluss der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Epidemie

Daten-Update Sachsen-Anhalt

• Gesamtzahl der Infektionen: 1.604
• Neuinfektionen seit gestern: +12
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 8

• Gesamtzahl (Schätzung) der genesenen Patienten: 1.280
• Genesene Patienten (Schätzung) seit gestern: +30
• Todesfall-Gesamtzahl im COVID-19-Zusammenhang: 48
• Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +2

• Freie Intensivbetten: 443 von 1.141 (38,8 Prozent)
• Belegte Intensivbetten: 698 von 1.141 (61,2 Prozent)
• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 20
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 9

Datenquellen für Sachsen-Anhalt:

Daten-Update Sachsen

• Gesamtzahl der Infektionen: 4.839
• Neuinfektionen seit gestern: +54
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 28

• Gesamtzahl (Schätzung) der genesenen Patienten: 4.250
• Genesene Patienten (Schätzung) seit gestern: +50
• Todesfall-Gesamtzahl im COVID-19-Zusammenhang: 180
• Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +3

• Freie Intensivbetten: 614 von 1.793 (34,2 Prozent)
• Belegte Intensivbetten: 1.179 von 1.793 (65,8 Prozent)
• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 62
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 38

Datenquellen für Sachsen:

Daten-Update Thüringen

• Gesamtzahl der Infektionen: 2.483
• Neuinfektionen seit gestern: +41
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 34

• Genesene Patienten laut offiziellen Meldungen: 1.402
• Genesene Patienten seit gestern: +97
• Todesfall-Gesamtzahl im COVID-19-Zusammenhang: 113
Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +6

• Freie Intensivbetten: 431 von 1.053 (40,9 Prozent)
• Belegte Intensivbetten: 622 von 1.053 (59,1 Prozent)
• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 43
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 31

Datenquellen für Thüringen:

Daten-Update Deutschland

• Gesamtzahl der Infektionen: 164.807
• Neuinfektionen seit gestern: +947
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 1.075
• Schätzung der Reproduktionszahl: 0,65 (Intervall: 0,53 – 0,77)

• Gesamtzahl (Schätzung) der genesenen Patienten: 137.400
• Genesene Patienten (Schätzung) seit gestern: +2.300
• Gesamtzahl der Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang: 6.996
Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +165

• Freie Intensivbetten: 12.462 von 32.900 (37,9 Prozent)
• Belegte Intensivbetten: 20.438 von 32.900 (62,1 Prozent)
• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 1.860
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 1.279

Datenquellen für Deutschland:

Was wir anhand von Corona-Daten wissen

Wie werden Corona-Fälle überhaupt gezählt?

Ein Arzt oder ein Labor stellt mittels eines Testverfahrens (zum Beispiel Rachenabstrich) bei einem Patienten die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 fest. Ein positives Testergebnis muss dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden gemäß Meldepflichtverordnung mitgeteilt werden.

Die so eingehenden Fälle werden von den zuständigen Gesundheitsämtern elektronisch an die zuständigen Landesbehörden und von dort spätestens am nächsten Arbeitstag ans Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Nach und nach tauchen neue Corona-Infektionen entlang dieser Meldekette zuerst in den Statistiken der lokalen Behörden und etwas später dann in denen der regionalen und bundesweiten Meldestellen auf.

Warum unterscheiden sich die Fallzahlen je nach Quelle?

Durch die eben beschriebene Meldekette kann es bei der Übermittlung zu einem Zeitverzug von einigen Stunden bis hin zu einigen Tagen kommen. Vorsicht also, wenn Sie beispielsweise die Angaben einer Landesbehörde am selben Tag noch mit den RKI-Zahlen für das gleiche Bundesland vergleichen.

Oder wenn die Angaben eines Landkreises höher sind als die der Landesbehörden. Schnell ist man da beim berühmten Vergleich von Äpfeln und Birnen. Das Vorgehen aller Institutionen ist legitim und durchaus nachvollziehbar, führt aber immer wieder dazu, dass in der Öffentlichkeit verschiedene Zahlen kursieren.

Welche Daten nutzen wir für das tägliche Corona-Daten-Update?

Um Sie möglichst umfangreich zu informieren, nutzen wir verschiedene Quellen. Bei der aktuellen Lage aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen greifen wir auf die jeweils neuesten landesweiten Zahlen zurück, die den MDR-Redaktionen in Magdeburg, Dresden und Erfurt am frühen Abend vorliegen.

In Sachsen-Anhalt sind das die Daten des Sozialministeriums, die zwei Mal pro Tag aktualisiert werden. Aus Sachsen stammen die Zahlen ebenfalls vom dortigen Sozialministerium und werden immer mittags aktualisiert. Da die Thüringer Landesregierung bereits immer am Vormittag das einzige Update des Tages veröffentlicht, erheben unsere Kollegen von MDR THÜRINGEN bis zum Abend selbst neue Fallzahlen, die einzelne Landkreise und Städte im Tagesverlauf veröffentlichen.

Um die Entwicklung der Corona-Daten auf Landes- und Kreisebene von Beginn an zu zeigen, verwenden wir ausschließlich Daten des RKI. Diese werden zwar nur einmal täglich aktualisiert, dafür aber aufgrund des Meldeverfahrens immer einheitlich. Sie sind deshalb für Vergleiche und das Betrachten von zeitlichen Entwicklungen gut geeignet.

Das RKI ist ebenfalls unsere Quelle für die deutschlandweiten Zahlen, die weltweiten stammen von der Johns-Hopkins-Universität (JHU) aus den USA. Mithilfe dieser Quellen ist es uns möglich, Ihnen einerseits sehr aktuelle Fallzahlen auf Bundesland- und Kreisebene und andererseits längerfristige Trends und Entwicklungen zu zeigen.

Welche Rolle spielen Alter und Geschlecht bei Corona-Infektionen und -Todesfällen?

Das Durchschnittsalter eines Infizierten in Deutschland liegt momentan bei knapp unter 50 Jahren. Die Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen ist bislang am häufigsten von Infektionen betroffen. Allerdings: Über 80 Prozent aller bislang in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion Verstorbenen waren über 70 Jahre alt. Auch wenn nur etwa jeder zehnte Infizierte über 70 ist, so sind beinahe 9 von 10 Verstorbenen über 70 – und damit besonders gefährdet.

Das Verhältnis bei den Infektionsfällen ist zwischen Männern und Frauen fast ausgeglichen. Bei den Verstorbenen hingegen sind die Mehrheit Männer – und das, obwohl je älter die Menschen in Deutschland werden, der Anteil der Frauen umso höher ist. Männer im hohen Alter sind also – obwohl es sie seltener gibt – häufiger unter den Verstorbenen.

Warum ist bei Corona-Fällen auch immer die Einwohnerzahl wichtig?

Einwohnerzahlen sind wichtig, weil sie reine, absolute Fallzahlen in Bezug zur Bevölkerung setzen und Daten damit besser vergleichbar machen. Ein Beispiel dazu aus der Kriminologie: 2018 wurden in Berlin etwa 30.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet. In Halle waren es hingegen nur rund 3.600. In absoluten Zahlen waren Berliner also weitaus stärker betroffen. Berücksichtigt man nun aber die verschiedenen Einwohnerzahlen – relativiert also die Fallzahlen – ergibt sich ein anderes Bild: Auf 100.000 Einwohner kommen demnach rund 1.500 Fälle in Halle und etwa 830 in Berlin.

Mithilfe dieser sogenannten Häufigkeitszahl ist es uns möglich, die Corona-Fallzahlen aus verschiedenen großen Städten, Landkreisen und Bundesländern besser miteinander vergleichen und Rückschlüsse auf die Lage vor Ort ziehen zu können. Deshalb sind Fallzahlen bezogen auf 100.000 Einwohner auch immer Bestandteil unserer Daten-Updates.

Wie stark sind Krankenhäuser mit Corona-Patienten ausgelastet?

Alle Maßnahmen – wie etwa Kita- und Schulschließungen oder Kontaktbeschränkungen – haben zum Ziel, dass sich möglichst wenige Menschen zeitgleich mit dem neuartigen Coronavirus anstecken und folglich nicht zu viele Infizierte gleichzeitig auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Momentan wird deshalb ein bundesweites Intensivregister aufgebaut, in das Kliniken ihre intensivmedizinischen Kapazitäten und die intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle eintragen.

Auch wenn gegenwärtig noch nicht alle Krankenhäuser an der Datenerhebung mitwirken, zeigen die Zahlen unserer Meinung nach ein aktuelles und realistisches Bild über die Lage in den Kliniken. Und bislang sind glücklicherweise die Kliniken noch nicht an ihre Grenzen gestoßen und können alle Covid-19-Patienten ausreichend versorgen.

Was wir anhand von Corona-Daten nicht wissen

Wie viele Menschen sind wirklich infiziert?

Aus unseren Daten-Quellen wird ersichtlich, in wie vielen Fällen ein Corona-Test positiv ausgefallen ist – sei es pro Landkreis, Bundesland oder bundesweit. Was sich daraus nicht ablesen lässt, ist die tatsächliche Anzahl der Infizierten. Warum?

  1. Weil im Gegensatz zur Infektion eine Genesung nicht meldepflichtig ist. Zu welchem Zeitpunkt ein Infizierter wieder vollständig gesund ist, wird also nicht exakt erhoben. Zwar gibt es Schätzungen, in die verschiedene Krankheitsverläufe eingerechnet sind, aber es sind und bleiben Schätzungen.
  2. Nicht jeder Infizierte wird auch getestet. Bei vielen Betroffenen treten nach der Infektion keine oder nur sehr milde Symptome auf. Wie hoch die sogenannte Dunkelziffer der Nicht-Getesteten ist, ist momentan noch zu wenig erforscht.

Wie entwickelt sich die Epidemie weiter?

Anhand der bisherigen Entwicklung ist es für uns nicht möglich, basierend auf den öffentlichen Daten den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie vorherzusagen. Was wir können, ist die bisherige Entwicklung und den aktuellen Stand zu beschreiben.

Woran sind Covid-19-Patienten wirklich gestorben?

Mit zunehmendem Alter und der Zahl der Vorerkrankungen steigt für Covid-19-Patienten das Risiko für schwere und tödliche Krankheitsverläufe. Dabei wird aus den öffentlich zugänglichen Daten nicht ersichtlich, inwieweit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus die alleinige Todesursache war oder nicht.


Generelle Einschätzung der Daten

Es handelt sich sowohl regional als auch international um eine sehr dynamische Datenlage. Beinahe stündlich liefern einzelnen Kommunen, Landesbehörden oder internationale Stellen neue Zahlen. Dazu kommt ein teils erheblicher Meldeverzug, weshalb sich Angaben verschiedener Quellen unterscheiden können. Grundsätzlich stellt eine Daten-Übersicht wie diese deshalb immer nur eine Momentaufnahme dar.

Newsletter: Das Corona-Daten-Update

Zum Schluss empfehlen wir Ihnen noch unseren Newsletter zum Thema: In unserem Update zur Corona-Lage in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fassen wir für Sie zusammen was am Tag wichtig war und was für Sie morgen wichtig wird – montags bis freitags um 20 Uhr per Mail in Ihr Postfach. Hier geht es zur Anmeldung.

Grafik: Der Corona-Daten-Update Newsletter
Bildrechte: MDR | Grafik Florian Leue/Martin Paul

Quelle: MDR/mm

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 06. Mai 2020 | 19:00 Uhr

3 Kommentare

konstanze vor 4 Wochen

Sorry, aber das sehe ich anders.
Von Bürgern inmitten einer Pandemie mit einem so hoch ansteckenden Virus, von dem bisher so wenig zu Langzeitfolgen und Immunität bekannt ist, Eigenverantwortung zu verlangen, halte ich für grob fahrlässig.
Schauen sie sich die Menschen an, die in engen Warteschlangen vor Läden stehen, die überfordert sind, ihre Schutzmaske korrekt anzulegen.
Es werden die zu Überängstlichen gemacht, ja zu Deppen, die sich an die Empfehlungen halten.

anikoe vor 4 Wochen

Aha, "Für jede Stadt und jeden Landkreis wird täglich zusammenaddiert, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen 7 Tagen gab." Kann man die Anzahl der Neuinfektionen auch AUSEINANDERADDIEREN?

MDR-Team vor 4 Wochen

Danke für den Hinweis. Ja, war etwas doppelt formuliert. Das haben wir geändert.

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