Corona-Daten-Update 20.05.2020 Warum Journalisten Appell an Robert Koch-Institut richten

Manuel Mohr
Bildrechte: BR/Philipp Kimmelzwinger

Journalisten und Politiker forden noch mehr öffentliche Corona-Daten. Weshalb diese Forderungen nachvollziehbar und für uns alle nützlich sind, das und mehr im täglichen Corona-Daten-Update.

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Noch mehr öffentliche Corona-Daten sollen helfen, den gesellschaftlichen und politischen Diskurs faktenbasiert zu bereichern. Bildrechte: MDR/Max Schörm

Guten Abend zur mittlerweile 50. Ausgabe des Corona-Daten-Updates. Seit der letzten Ausgabe am vergangen Freitag sind ja schon ein paar Tage vergangen, ich möchte an dieser Stelle gerne einen kleinen Überblick geben, was im Zusammenhang mit den Corona-Fallzahlen alles passiert ist.

Am vergangenen Wochenende kam in Sachsen-Anhalt das registrierte Infektionsgeschehen zwischenzeitlich fast komplett zum Erliegen. So wurde am Samstag kein einziger neuer Fall gemeldet, am Sonntag und Montag jeweils nur einer. Am Dienstag stieg die Zahl dann wiederum auf 10 neue Infektionen. Inwieweit dieses Auf und Ab auf wochendtypische Meldeverzüge zurückzuführen ist oder dem tatsächlichen Infektionsgeschehen entspricht, lässt sich an dieser Stelle nicht mit letzten Gewissheit sagen.

Fest steht allerdings, dass in Sachsen-Anhalt bereits seit Anfang Mai pro Tag durchschnittlich nur noch 5 bis 9 neue Corona-Infektionen gemeldet werden – und damit deutlich weniger als in Thüringen oder Sachsen. Darüber hinaus gab es am vergangenen Sonntag nur eine etwas kuriose Meldung aus dem Landkreis Jerichower Land. Dort stieg die Gesamtzahl der Infizierten nicht an, sondern sank um eine Person. Grund dafür: Ein in Burg (Spreewald) gemeldeter Patient wurde durch das dort behandelnde Labor und Krankenhaus irrtümlicherweise der Kreisstadt Burg im Jerichower Land zugeordnet.

Da in allen Regionen die Zahl der Neuinfektionen relativ gering ist, ist damit auch eine Rückkehr zu früheren Einschränkungen des öffentlichen Lebens momentan nicht in Sicht. Dies wäre erst der Fall, wenn innerhalb kurzer Zeit in einer Region wieder sehr viele neue Infektionen auftreten würden. Erfreulich ist zudem die Tatsache, dass in Sachsen-Anhalt kein neuer Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung registriert wurde. Schätzungsweise sind momentan noch knapp 100 aktive Infektionsfälle landesweit bekannt.

Forderung nach mehr Corona-Daten

Neben diesen bereits bekannten Corona-Fallzahlen gibt es seit Kurzem zwei öffentlichen Forderungen nach mehr und besser aufbereiteten Daten. Die erste Forderung wurde an das Robert Koch-Institut (RKI) adressiert, unterzeichnet von über 40 Datenjournalistinnen und -journalisten verschiedenster deutschsprachiger Medien. Auch ich gehöre zu den Unterzeichnern. Warum wir diesen Appell an das RKI gerichtet haben?

Weil es unsere Aufgabe ist, darzustellen und kritisch zu hinterfragen, wie politische Entscheider in der Bekämpfung der Corona-Epidemie handeln. Dazu benötigen wir umfassende Daten und Informationen zu dieser Epidemie, um den gesellschaftlichen und politischen Diskurs über die richtigen Entscheidungen in dieser Krise evidenz- und faktenbasiert zu begleiten und zu bereichern. Leider reichen die Daten, die das RKI bisher veröffentlicht, dafür nicht vollkommen aus.

Gefordert werden unter anderem umfassendere und anonymisierte Angaben des Infektionsgeschehens in maschinenlesbarer Form, mehr Informationen zur Arbeit der örtlichen Gesundheitsämter sowie regionalisierte und tagesaktuelle Daten zur Anzahl der Corona-Tests. Nur so ist es Journalisten möglich, die aktuellen Entwicklungen der Corona-Epidemie möglichst zeitnah darzustellen und über bestehende Missstände berichten zu können.

Ähnliche Forderungen stellt der Landtagsabgeordnete Sebastian Striegel (Grüne). Seiner Ansicht nach muss die Datengrundlage für politische Entscheidungen in der Krise weiter ausgebaut werden. So seien die Maßnahmen, die das Infektionsgeschehen eingedämmt haben, tiefe Einschnitte in das Leben aller Bürgerinnen und Bürger. Für die politischen Entscheidungen über weiter andauernde Maßnahmen brauche es seiner Ansicht nach daher mehr und bessere Informationen.

Laut Striegel seien die bislang vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt bereitgestellten Daten dafür nicht ausreichend. So fehlen etwa detaillierte Angaben zur Zahl der täglichen Covid-19-Tests sowie zum Anteil der täglich positiv getesteten Proben. Zudem informiere das Sozialministerium bislang auch nicht, in welchen gesellschaftlichen Teilbereichen – beispielsweise in Pflegeheimen, Krankenhäuser oder Schulen – es zu Neuinfektionen kommt. Hier brauche es mehr Transparenz.

Wie sich die Corona-Fallzahlen in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen entwickelt haben, können Sie wie gewohnt den folgenden Abschnitten entnehmen.

Daten-Update Sachsen-Anhalt

• Gesamtzahl der Infektionen: 1.690
• Neuinfektionen seit gestern: +10
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 5

• Gesamtzahl (Schätzung) der genesenen Patienten: 1.542
• Genesene Patienten (Schätzung) seit gestern: +19
• Aktuell Infizierte (Schätzung): 94

• Todesfall-Gesamtzahl im COVID-19-Zusammenhang: 54
• Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +0

• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 9
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 5

Datenquellen für Sachsen-Anhalt:

Daten-Update Sachsen

• Gesamtzahl der Infektionen: 5.179
• Neuinfektionen seit gestern: +32
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 21

• Gesamtzahl (Schätzung) der genesenen Patienten: 4.590
• Genesene Patienten (Schätzung) seit gestern: +30
• Aktuell Infizierte (Schätzung): 388

• Todesfall-Gesamtzahl im COVID-19-Zusammenhang: 201
• Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +1

• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 46
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 15

Datenquellen für Sachsen:

Daten-Update Thüringen

• Gesamtzahl der Infektionen: 2.811
• Neuinfektionen seit gestern: +18
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 20

• Genesene Patienten laut offiziellen Meldungen: 2.045
• Genesene Patienten seit gestern: +18
• Aktuell Infizierte (Schätzung): 613

• Todesfall-Gesamtzahl im COVID-19-Zusammenhang: 153
Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +3

• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 34
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 15

Datenquellen für Thüringen:

Daten-Update Deutschland

• Gesamtzahl der Infektionen: 176.007
• Neuinfektionen seit gestern: 797
• 7-Tage-Durchschnitt der täglichen Neuinfektionen: 672

• Gesamtzahl (Schätzung) der genesenen Patienten: 156.900
• Genesene Patienten (Schätzung) seit gestern: 1.200
• Aktuell Infizierte (Schätzung): 11.017

• Gesamtzahl der Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang: 8.090
Todesfälle im COVID-19-Zusammenhang seit gestern: +83

• COVID-19-Patienten auf Intensivstationen: 1.029
• COVID-19-Patienten, die beatmet werden müssen: 661

Datenquellen für Deutschland:

Was wir anhand von Corona-Daten wissen

Wie werden Corona-Fälle überhaupt gezählt?

Ein Arzt oder ein Labor stellt mittels eines Testverfahrens (zum Beispiel Rachenabstrich) bei einem Patienten die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 fest. Ein positives Testergebnis muss dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden gemäß Meldepflichtverordnung mitgeteilt werden.

Die so eingehenden Fälle werden von den zuständigen Gesundheitsämtern elektronisch an die zuständigen Landesbehörden und von dort spätestens am nächsten Arbeitstag ans Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Nach und nach tauchen neue Corona-Infektionen entlang dieser Meldekette zuerst in den Statistiken der lokalen Behörden und etwas später dann in denen der regionalen und bundesweiten Meldestellen auf.

Warum unterscheiden sich die Fallzahlen je nach Quelle?

Durch die eben beschriebene Meldekette kann es bei der Übermittlung zu einem Zeitverzug von einigen Stunden bis hin zu einigen Tagen kommen. Vorsicht also, wenn Sie beispielsweise die Angaben einer Landesbehörde am selben Tag noch mit den RKI-Zahlen für das gleiche Bundesland vergleichen.

Oder wenn die Angaben eines Landkreises höher sind als die der Landesbehörden. Schnell ist man da beim berühmten Vergleich von Äpfeln und Birnen. Das Vorgehen aller Institutionen ist legitim und durchaus nachvollziehbar, führt aber immer wieder dazu, dass in der Öffentlichkeit verschiedene Zahlen kursieren.

Welche Daten nutzen wir für das tägliche Corona-Daten-Update?

Um Sie möglichst umfangreich zu informieren, nutzen wir verschiedene Quellen. Bei der aktuellen Lage aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen greifen wir auf die jeweils neuesten landesweiten Zahlen zurück, die den MDR-Redaktionen in Magdeburg, Dresden und Erfurt am frühen Abend vorliegen.

In Sachsen-Anhalt sind das die Daten des Sozialministeriums, die zwei Mal pro Tag aktualisiert werden. Aus Sachsen stammen die Zahlen ebenfalls vom dortigen Sozialministerium und werden immer mittags aktualisiert. Da die Thüringer Landesregierung bereits immer am Vormittag das einzige Update des Tages veröffentlicht, erheben unsere Kollegen von MDR THÜRINGEN bis zum Abend selbst neue Fallzahlen, die einzelne Landkreise und Städte im Tagesverlauf veröffentlichen.

Um die Entwicklung der Corona-Daten auf Landes- und Kreisebene von Beginn an zu zeigen, verwenden wir ausschließlich Daten des RKI. Diese werden zwar nur einmal täglich aktualisiert, dafür aber aufgrund des Meldeverfahrens immer einheitlich. Sie sind deshalb für Vergleiche und das Betrachten von zeitlichen Entwicklungen gut geeignet.

Das RKI ist ebenfalls unsere Quelle für die deutschlandweiten Zahlen, die weltweiten stammen von der Johns-Hopkins-Universität (JHU) aus den USA. Mithilfe dieser Quellen ist es uns möglich, Ihnen einerseits sehr aktuelle Fallzahlen auf Bundesland- und Kreisebene und andererseits längerfristige Trends und Entwicklungen zu zeigen.

Welche Rolle spielen Alter und Geschlecht bei Corona-Infektionen und -Todesfällen?

Das Durchschnittsalter eines Infizierten in Deutschland liegt momentan bei knapp unter 50 Jahren. Die Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen ist bislang am häufigsten von Infektionen betroffen. Allerdings: Über 80 Prozent aller bislang in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion Verstorbenen waren über 70 Jahre alt. Auch wenn nur etwa jeder zehnte Infizierte über 70 ist, so sind beinahe 9 von 10 Verstorbenen über 70 – und damit besonders gefährdet.

Das Verhältnis bei den Infektionsfällen ist zwischen Männern und Frauen fast ausgeglichen. Bei den Verstorbenen hingegen sind die Mehrheit Männer – und das, obwohl je älter die Menschen in Deutschland werden, der Anteil der Frauen umso höher ist. Männer im hohen Alter sind also – obwohl es sie seltener gibt – häufiger unter den Verstorbenen.

Warum ist bei Corona-Fällen auch immer die Einwohnerzahl wichtig?

Einwohnerzahlen sind wichtig, weil sie reine, absolute Fallzahlen in Bezug zur Bevölkerung setzen und Daten damit besser vergleichbar machen. Ein Beispiel dazu aus der Kriminologie: 2018 wurden in Berlin etwa 30.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet. In Halle waren es hingegen nur rund 3.600. In absoluten Zahlen waren Berliner also weitaus stärker betroffen. Berücksichtigt man nun aber die verschiedenen Einwohnerzahlen – relativiert also die Fallzahlen – ergibt sich ein anderes Bild: Auf 100.000 Einwohner kommen demnach rund 1.500 Fälle in Halle und etwa 830 in Berlin.

Mithilfe dieser sogenannten Häufigkeitszahl ist es uns möglich, die Corona-Fallzahlen aus verschiedenen großen Städten, Landkreisen und Bundesländern besser miteinander vergleichen und Rückschlüsse auf die Lage vor Ort ziehen zu können. Deshalb sind Fallzahlen bezogen auf 100.000 Einwohner auch immer Bestandteil unserer Daten-Updates.

Wie stark sind Krankenhäuser mit Corona-Patienten ausgelastet?

Alle Maßnahmen – wie etwa Kita- und Schulschließungen oder Kontaktbeschränkungen – haben zum Ziel, dass sich möglichst wenige Menschen zeitgleich mit dem neuartigen Coronavirus anstecken und folglich nicht zu viele Infizierte gleichzeitig auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Momentan wird deshalb ein bundesweites Intensivregister aufgebaut, in das Kliniken ihre intensivmedizinischen Kapazitäten und die intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle eintragen.

Auch wenn gegenwärtig noch nicht alle Krankenhäuser an der Datenerhebung mitwirken, zeigen die Zahlen unserer Meinung nach ein aktuelles und realistisches Bild über die Lage in den Kliniken. Und bislang sind glücklicherweise die Kliniken noch nicht an ihre Grenzen gestoßen und können alle Covid-19-Patienten ausreichend versorgen.

Was wir anhand von Corona-Daten nicht wissen

Wie viele Menschen sind wirklich infiziert?

Aus unseren Daten-Quellen wird ersichtlich, in wie vielen Fällen ein Corona-Test positiv ausgefallen ist – sei es pro Landkreis, Bundesland oder bundesweit. Was sich daraus nicht ablesen lässt, ist die tatsächliche Anzahl der Infizierten. Warum?

  1. Weil im Gegensatz zur Infektion eine Genesung nicht meldepflichtig ist. Zu welchem Zeitpunkt ein Infizierter wieder vollständig gesund ist, wird also nicht exakt erhoben. Zwar gibt es Schätzungen, in die verschiedene Krankheitsverläufe eingerechnet sind, aber es sind und bleiben Schätzungen.
  2. Nicht jeder Infizierte wird auch getestet. Bei vielen Betroffenen treten nach der Infektion keine oder nur sehr milde Symptome auf. Wie hoch die sogenannte Dunkelziffer der Nicht-Getesteten ist, ist momentan noch zu wenig erforscht.

Wie entwickelt sich die Epidmie weiter?

Anhand der bisherigen Entwicklung ist es für uns nicht möglich, basierend auf den öffentlichen Daten den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie vorherzusagen. Was wir können, ist die bisherige Entwicklung und den aktuellen Stand zu beschreiben.

Woran sind Covid-19-Patienten wirklich gestorben?

Mit zunehmendem Alter und der Zahl der Vorerkrankungen steigt für Covid-19-Patienten das Risiko für schwere und tödliche Krankheitsverläufe. Dabei wird aus den öffentlich zugänglichen Daten nicht ersichtlich, inwieweit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus die alleinige Todesursache war oder nicht.


Generelle Einschätzung der Daten

Es handelt sich sowohl regional als auch international um eine sehr dynamische Datenlage. Beinahe stündlich liefern einzelnen Kommunen, Landesbehörden oder internationale Stellen neue Zahlen. Dazu kommt ein teils erheblicher Meldeverzug, weshalb sich Angaben verschiedener Quellen unterscheiden können. Grundsätzlich stellt eine Daten-Übersicht wie diese deshalb immer nur eine Momentaufnahme dar.

Newsletter: Das Corona-Daten-Update

Zum Schluss empfehlen wir Ihnen noch unseren Newsletter zum Thema: In unserem Update zur Corona-Lage in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen fassen wir für Sie zusammen was am Tag wichtig war und was für Sie morgen wichtig wird – montags bis freitags um 20 Uhr per Mail in Ihr Postfach. Hier geht es zur Anmeldung.

Grafik: Der Corona-Daten-Update Newsletter
Bildrechte: MDR | Grafik Florian Leue/Martin Paul

Quelle: MDR/mm

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 20. Mai 2020 | 19:00 Uhr

1 Kommentar

Erna vor 6 Wochen

Es sind nicht mehr Daten notwendig sondern schlicht und einfach konkrete Regeln mit Begründung wann welche Maßnahmen/Einschränkungen aufgehoben werden. Unter welchen Voraussetzungen wird kein Mundschutz und kein Abstand mehr gebraucht?

Statt dessen werden wir jede Woche mit neuen Zahlen und neuen Regeln konfrontiert. Das sich da so mancher - einschließlich mir - verschaukelt fühlt sollte eigentlich klar sein. Aber von der Politik und Medien ist man ja gleich Verschwörungstheoretikerin.

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