Corona-Daten-Update 06.04.2020 Wie schnell verdoppeln sich die Corona-Fallzahlen? Kommt ganz auf Berechnung an

Manuel Mohr
Bildrechte: MDR/Manuel Mohr

Immer wieder ist von der Verdopplungszeit der Corona-Fälle die Rede. Was genau dahinter steckt und was es bei diesem Wert alles zu beachten gilt, das und mehr im täglichen Corona-Daten-Update.

Ein Mann im Schutzanzug vor dem Heck eines Flugzeugs.
Krankenhäuser in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben seit Beginn der Corona-Krise 27 Patienten aus den italienischen und französischen Krisenregionen zur Behandlung aufgenommen. Bildrechte: MDR/Heiko Barthel

Letztes Update: 19.04 Uhr

Verdopplungszeit ist nicht gleich Verdopplungszeit

Guten Abend zur aktuellen Ausgabe des Corona-Daten-Updates. Am Wochenende habe ich interessante Beobachtungen zur sogenannten Verdopplungszeit gemacht, in Zeitungen und auf Onlineportalen, die ich an dieser Stelle noch einmal thematisieren möchte. Und fast täglich bekommen wir auch Nachfragen von Nutzerinnen und Nutzern zu dem Thema.

Kurze Erinnerungsstütze: Die Verdopplungszeit gibt an, wie lange es dauert, bis sich die Zahl der Corona-Infizierten verdoppelt hat – also beispielsweise von 1.000 auf 2.000. Je höher der Wert der Verdopplungszeit ist, desto besser – da mehr Zeit vergeht, bis eine Verdopplung stattgefunden hat und der Virus sich somit langsamer ausbreitet.

Ausgangspunkt der neuesten Entwicklungen ist eine Aussage von Bundeskanzlerin Angela Merkel, die bereits schon eine Woche zurückliegt. In ihrem Podcast am 28. März sagte Merkel unter anderem:

Heute ist es so, dass sich etwa alle fünfeinhalb Tage die Zahl der Neuinfektionen verdoppelt. Gemessen an der Zeit vom Anfang, als die Verdopplung alle zwei Tage war, ist das schon ein Fortschritt. Aber dieser Zeitraum muss sich noch verlängern. Er muss in Richtung von zehn Tagen gehen, damit unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird.

Bundeskanzlerin Angela Merkel Transkript Audio-Podcast "Corona" 28.03.2020

Da laut Stuttgarter Zeitung die Aussage von vielen Menschen dahingehend interpretiert wurde, dass ab einer Verdopplungszeit von zehn Tagen auch über Lockerungen der Kontaktbeschränkungen gesprochen werden könne, stellte die Zeitung beim Bundespresseamt Nachforschungen an. Denn (zweite Erinnerungsstütze): Die Verdopplungszeit ist kein feststehendes Maß, sondern verändert sich je nachdem, wie viele Tage man zurückblickt, um die Zeitspanne einer Verdopplung zu berechnen.

Diese Antwort bekam auch die Stuttgarter Zeitung vom Bundespresseamt. Zur Verdopplungszeit würden verschiedene Zahlen kursieren, bei denen es sich jeweils nicht um feststehende Größen handele. Auf welche Größe sich Angela Merkel bei ihrer Aussage in ihrem Podcast gestützt hat, antwortete das Presseamt übrigens auch auf Nachfrage nicht. Dass tatsächlich verschiedene Zahlen kursieren, wird mit einem stichprobenartigen Blick in die deutsche Medienlandschaft sofort deutlich.

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) – nach meiner persönlichen Wahrnehmung eines der ersten Medien, die die Verdopplungszeit berechnet hat – ermittelt den Wert jeden Tag neu aus dem Wachstum der Fallzahlen der vergangenen fünf Tagen. Der SPIEGEL bezieht sich ebenfalls auf die vergangenen fünf Tage. Der NDR nutzt neuerdings auch einen Betrachtungszeitraum von fünf Tagen – allerdings ohne Wochenenden, da in der Vergangenheit dort die Meldungen an das Robert-Koch-Institut (RKI) so unregelmäßig waren, dass erst mit einigen Tagen Verzug alle Daten nachgetragen wurden. Der rbb wiederum berechnet die Verdopplungszeit immer bezogen auf die letzten acht Tage, die zum jeweiligen Zeitpunkt zur Verfügung stehen.

Wichtig ist auch: Werden zur Berechnung die Daten der Johns-Hopkins-University (USA) genommen, die des RKI oder eigens Erhobene? Je nach Quelle und etwaigem Zeitverzug gibt es auch hier unterschiedliche Ergebnisse. Grundsätzlich ist jeder Berechnungsweg für sich nachvollziehbar, führt aber auch dazu, dass je nach Medium verschiedene Werte für die aktuelle Verdopplungszeit des neuartigen Coronavirus' in Deutschland existieren. Bei der SZ sind es am Montagnachmittag 9,1 Tage, beim SPIEGEL 10 Tage und beim "Science Media Center" sogar über 12 Tage.

Neben dem Berechnungszeitraum und der Datenquelle habe ich bei WDR 5 von einem weiteren Problem gehört: Um die Verdopplungszeit zu berechnen, muss man wissen, wie viele Menschen überhaupt infiziert sind. Und so genau weiß das in Deutschland niemand, da vor allem Infizierte ohne Symptome sich nicht testen lassen und somit nicht in die Statistik eingehen. Dass viele Medien trotzdem Verdopplungszeiten veröffentlichen, sieht der Medizin-Statistiker Gerd Antes deshalb kritisch. Seiner Meinung nach sei die Datenlage viel zu unsicher, weil in Deutschland nicht einheitlich auf das neuartige Coronavirus getestet würde.

Fazit: Die Verdopplungszeit kann helfen, die Dynamik der Virusausbreitung zu beschreiben. Wichtig ist jedoch, dass der Wert je nach Quelle und Berechnung unterschiedlich ausfallen kann und nicht frei von Kritik ist. Sie wird uns in den kommenden Tagen aber ganz sicher weiter begleiten – nicht zuletzt weil sie eine der Kenngrößen sein wird, wonach Politiker über Ende oder Fortbestand der Kontaktbeschränkungen entscheiden werden. Auch wir werden uns deshalb demnächst noch einmal genauer damit befassen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit diesem kleinen Exkurs die Vor- und Nachteile der Verdopplungszeit näher bringen. Kommen wir nun zu den aktuellen Corona-Daten.

Daten-Update Sachsen-Anhalt

Die aktuelle Lage (Stand 15.19 Uhr):

  • Gesamtzahl der Infektionen: 989 (+31 zum Vortag)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 422 (+22)
  • Todesfälle in Covid-19-Zusammenhang: 12 (+0)

So haben sich die Corona-Fallzahlen in Sachsen-Anhalt und den Regionen bislang entwickelt:

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Sport

Reagenzgläser mit der Beschriftung COVID-19
Bildrechte: MDR/imago images/photothek

Daten-Update Sachsen

Die aktuelle Lage (Stand 13.00 Uhr):

  • Gesamtzahl der Infektionen: 3.097 (+93 zum Vortag)
  • Todesfälle im Covid-19-Zusammenhang: 35 (+1)

So haben sich die Corona-Fallzahlen in Sachsen und den Regionen bislang entwickelt:

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Daten-Update Thüringen

Die aktuelle Lage (Stand 18.30 Uhr):

  • Gesamtzahl der Infektionen: 1.225 (+30 zum Vortag)
  • Genesenen Patienten laut offiziellen Meldungen: 267 (+33)
  • Todesfälle im Covid-19-Zusammenhang: 15 (+4)

So haben sich die Corona-Fallzahlen in Thüringen und den Regionen bislang entwickelt:

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Ein Arzt hält Corona-Tester in der Hand
Keine neuen Fälle in mehreren Thüringer Landkreisen. Bildrechte: imago images/CTK Photo

Daten-Update Deutschland

  • Gesamtzahl der Infektionen: 95.391 (+3.677 zum Vortag)
  • Schätzung der genesenen Patienten: 30.600 (+1.900)
  • Todesfälle im Covid-19-Zusammenhang: 1.434 (+92)

Wie immer gilt: Daten des RKI können aufgrund des Meldeverzugs abweichend von Quellen auf lokaler und regionaler Ebene sein.

Daten-Update weltweit

Was wir anhand von Corona-Daten wissen

Wie ist die Situation in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen?

Mit Stand Freitag, 03.04.2020 ist die Lage wie folgt:

In jedem der drei Bundesländer sind bereits mehr als zehn Menschen in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Die tägliche Zahl der Neuinfektionen schwankt von Tag zu Tag, steigt momentan aber nicht durchweg immer weiter an. Im bundesweiten Vergleich ist die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner unter dem bundesweiten Durchschnitt.

Regional betrachtet gibt teils erhebliche Unterschiede. Besonders betroffen sind aktuell die Landkreise Greiz, Wittenberg und Zwickau sowie die Städte Halle und Jena. Deutlich weniger Fälle registriert wurden bislang in den Landkreisen Hildburghausen, Nordsachsen und Mansfeld-Südharz.

Aufgrund der immer noch dynamischen Entwicklungen ist diese Einschätzung allerdings eine Momentaufnahme, die sich innerhalb weniger Tage auch wieder ändern könnte.

Wie werden Corona-Fälle überhaupt gezählt?

Ein Arzt oder ein Labor stellt mittels eines Testverfahrens (zum Beispiel Rachenabstrich) bei einem Patienten die Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 fest. Ein positives Testergebnis muss dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt innerhalb von 24 Stunden gemäß Meldepflichtverordnung mitgeteilt werden.

Die so eingehenden Fälle werden von den zuständigen Gesundheitsämtern elektronisch an die zuständigen Landesbehörden und von dort spätestens am nächsten Arbeitstag ans Robert-Koch-Institut (RKI) übermittelt. Nach und nach tauchen neue Corona-Infektionen entlang dieser Meldekette zuerst in den Statistiken der lokalen Behörden und etwas später dann in denen der regionalen und bundesweiten Meldestellen auf.

Warum unterscheiden sich die Fallzahlen je nach Quelle?

Durch die eben beschriebene Meldekette kann es bei der Übermittlung zu einem Zeitverzug von einigen Stunden bis hin zu einigen Tagen kommen. Vorsicht also, wenn Sie beispielsweise die Angaben einer Landesbehörde am selben Tag noch mit den RKI-Zahlen für das gleiche Bundesland vergleichen.

Oder wenn die Angaben eines Landkreises höher sind als die der Landesbehörden. Schnell ist man da beim berühmten Vergleich von Äpfeln und Birnen. Das Vorgehen aller Institutionen ist legitim und durchaus nachvollziehbar, führt aber immer wieder dazu, dass in der Öffentlichkeit verschiedene Zahlen kursieren.

Welche Daten nutzen wir für das tägliche Corona-Daten-Update?

Um Sie möglichst umfangreich zu informieren, nutzen wir verschiedene Quellen. Bei der aktuellen Lage aus Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen greifen wir auf die jeweils neuesten landesweiten Zahlen zurück, die den MDR-Redaktionen in Magdeburg, Dresden und Erfurt am frühen Abend vorliegen.

In Sachsen-Anhalt sind das die Daten des Sozialministeriums, die zwei Mal pro Tag aktualisiert werden. Aus Sachsen stammen die Zahlen ebenfalls vom dortigen Sozialministerium und werden immer mittags aktualisiert. Da die Thüringer Landesregierung bereits immer am Vormittag das einzige Update des Tages veröffentlicht, erheben unsere Kollegen von MDR THÜRINGEN bis zum Abend selbst neue Fallzahlen, die einzelne Landkreise und Städte im Tagesverlauf veröffentlichen.

Um die Entwicklung der Corona-Daten auf Landes- und Kreisebene von Beginn an zu zeigen, verwenden wir ausschließlich Daten des RKI. Diese werden zwar nur einmal täglich aktualisiert, dafür aber aufgrund des Meldeverfahrens immer einheitlich. Sie sind deshalb für Vergleiche und das Betrachten von zeitlichen Entwicklungen gut geeignet.

Das RKI ist ebenfalls unsere Quelle für die deutschlandweiten Zahlen, die weltweiten stammen von der Johns-Hopkins-Universität (JHU) aus den USA. Mithilfe dieser Quellen ist es uns möglich, Ihnen einerseits sehr aktuelle Fallzahlen auf Bundesland- und Kreisebene und andererseits längerfristige Trends und Entwicklungen zu zeigen.

Welche Rolle spielen Alter und Geschlecht bei Corona-Infektionen und -Todesfällen?

Das Durchschnittsalter eines Infizierten in Deutschland liegt momentan bei knapp unter 50 Jahren. Die Altersgruppe der 35- bis 59-Jährigen ist bislang am häufigsten von Infektionen betroffen. Allerdings: Über 80 Prozent aller bislang in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion Verstorbenen waren über 70 Jahre alt. Auch wenn nur etwa jeder zehnte Infizierte über 70 ist, so sind beinahe 9 von 10 Verstorbenen über 70 – und damit besonders gefährdet.

Das Verhältnis bei den Infektionsfällen ist zwischen Männern und Frauen fast ausgeglichen. Bei den Verstorbenen hingegen sind die Mehrheit Männern – und das, obwohl je älter die Menschen in Deutschland werden, der Anteil der Frauen umso höher ist. Männer im hohen Alter sind also – obwohl es sie seltener gibt – häufiger unter den Verstorbenen.

Warum ist bei Corona-Fällen auch immer die Einwohnerzahl wichtig?

Einwohnerzahlen sind wichtig, weil sie reine, absolute Fallzahlen in Bezug zur Bevölkerung setzen und Daten damit besser vergleichbar machen. Ein Beispiel dazu aus der Kriminologie: 2018 wurden in Berlin etwa 30.000 Fahrräder als gestohlen gemeldet. In Halle waren es hingegen nur rund 3.600. In absoluten Zahlen waren Berliner also weitaus stärker betroffen. Berücksichtigt man nun aber die verschiedenen Einwohnerzahlen – relativiert also die Fallzahlen – ergibt sich ein anderes Bild: Auf 100.000 Einwohner kommen demnach rund 1.500 Fälle in Halle und etwa 830 in Berlin.

Mithilfe dieser sogenannten Häufigkeitszahl ist es uns möglich, die Corona-Fallzahlen aus verschiedenen großen Städten, Landkreisen und Bundesländern besser miteinander vergleichen und Rückschlüsse auf die Lage vor Ort ziehen zu können. Deshalb sind Fallzahlen bezogen auf 100.000 Einwohner auch immer Bestandteil unserer Daten-Updates.

Wie stark sind Krankenhäuser mit Corona-Patienten ausgelastet?

Alle Maßnahmen – wie etwa Kita- und Schulschließungen oder Kontaktbeschränkungen – haben zum Ziel, dass sich möglichst wenige Menschen zeitgleich mit dem neuartigen Coronavirus anstecken und folglich nicht zu viele Infizierte gleichzeitig auf Intensivstationen behandelt werden müssen. Momentan wird deshalb ein bundesweites Intensivregister aufgebaut, in das Kliniken ihre intensivmedizinischen Kapazitäten und die intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Fälle eintragen.

Auch wenn gegenwärtig noch nicht alle Krankenhäuser an der Datenerhebung mitwirken, zeigen die Zahlen unserer Meinung nach ein aktuelles und realistisches Bild über die Lage in den Kliniken. Und bislang sind glücklicherweise die Kliniken noch nicht an ihre Grenzen gestoßen und können alle Covid-19-Patienten ausreichend versorgen.

Was wir anhand von Corona-Daten nicht wissen

Wie viele Menschen sind wirklich infiziert?

Aus unseren Daten-Quellen wird ersichtlich, in wie vielen Fällen ein Corona-Test positiv ausgefallen ist – sei es pro Landkreis, Bundesland oder bundesweit. Was sich daraus nicht ablesen lässt, ist die tatsächliche Anzahl der Infizierten. Warum?

  1. Weil im Gegensatz zur Infektion eine Genesung nicht meldepflichtig ist. Zu welchem Zeitpunkt ein Infizierter wieder vollständig gesund ist, wird also nicht exakt erhoben. Zwar gibt es Schätzungen, in die verschiedene Krankheitsverläufe eingerechnet sind, aber es sind und bleiben Schätzungen.
  2. Nicht jeder Infizierte wird auch getestet. Bei vielen Betroffenen treten nach der Infektion keine oder nur sehr milde Symptome auf. Wie hoch die sogenannte Dunkelziffer der Nicht-Getesteten ist, ist momentan noch zu wenig erforscht.

Wie entwickelt sich die Epedmie weiter?

Anhand der bisherigen Entwicklung ist es für uns nicht möglich, basierend auf den öffentlichen Daten den weiteren Verlauf der Corona-Epidemie vorherzusagen. Was wir können, ist die bisherige Entwicklung und den aktuellen Stand zu beschreiben.

Woran sind Covid-19-Patienten wirklich gestorben?

Mit zunehmendem Alter und der Zahl der Vorerkrankungen steigt für Covid-19-Patienten das Risiko für schwere und tödliche Krankheitsverläufe. Dabei wird aus den öffentlich zugänglichen Daten nicht ersichtlich, inwieweit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus die alleinige Todesursache war oder nicht.

Generelle Einschätzung der Daten

Es handelt sich sowohl regional als auch international um eine sehr dynamische Datenlage. Beinahe stündlich liefern einzelnen Kommunen, Landesbehörden oder internationale Stellen neue Zahlen. Dazu kommt ein teils erheblicher Meldeverzug, weshalb sich Angaben verschiedener Quellen unterscheiden können. Grundsätzlich stellt eine Daten-Übersicht wie diese deshalb immer nur eine Momentaufnahme dar.


Newsletter: Das Corona-Daten-Update

Wir haben einen neuen Newsletter gestartet: Ihr Update zur Corona-Lage in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen: Was am Tag wichtig war, was für Sie morgen wichtig wird – montags bis freitags um 20 Uhr. Hier geht es zur Anmeldung.

Quelle: MDR/mm

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 06. April 2020 | 19:00 Uhr

2 Kommentare

Grosser Klaus vor 33 Wochen

Die Zahlenspielereien des MDR Sachsen-Anhalt bringen hier nichts, denn ihre Zahlen sie stammen nicht aus einer einzigen Quelle und die Zahlen werden oftmals mehrmals am Tag und zu unterschiedlichen Zeiten erhoben.
Gesundheitsämter als Datenquelle zu nutzen ist nicht zielführend. Das Gesundheitsamt in Jena ist dafür ein schlechtes Beispiel, denn sie geben nicht die tatsächlichen Zahlen weiter.

Grosser Klaus vor 33 Wochen

Quelle Land Thüringen:

Thüringen
1222 bestätigte Fälle
640 genesen **
19 gestorben

Stand: 7. April 2020, 10.00 Uhr

** geschätzt entsprechend dem Algorithmus des RKI für Fälle mit Angaben für die Kriterien Erkrankungsdatum, Symptomatik, Hospitalisierungsstatus, Status verstorben

Der Freistaat Thüringen mit rund 2,1 Millionen Einwohnern hat ca. 582 akut mit Covid-19-Infizierte, das sind 0,028 % der Gesamtbevölkerung.

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