Corona-Lage, 17. Januar 2021 31 Corona-Tote im Burgenlandkreis – an nur einem Tag

Landesweit sind seit Samstag 34 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben. Allein im Burgenlandkreis gab es 31 Todesfälle. Die 7-Tage-Inzidenz ist erneut leicht gesunken. Die aktuelle Lage.

Collage: Ein Engel auf einem Grab sowie der Schriftzug "Corona-Lage"
In Sachsen-Anhalt wurden seit Samstag 34 coronabedingte Todesfälle registriert. Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalt hat in den zurückliegenden Tagen einen enormen Anstieg bei den coronabedingten Todesfällen verzeichnet. Seit Samstag starben 34 Menschen an oder mit dem Virus – 31 davon im Burgenlandkreis. Das teilte das Sozialministerium mit. Innerhalb einer Woche stieg die Zahl der Todesfälle landesweit um mehr als 300. Seit Ausbruch der Pandemie waren bis zum 10. Januar 890 Menschen infolge einer Coronainfektion gestorben. Eine Woche später sind es 1.192.

Innerhalb eines Tages wurden im Land 508 neue Coronainfektionen registriert. Derweil ist die 7-Tage-Inzidenz den zweiten Tag in Folge leicht gesunken. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Derzeit liegt der Wert in Sachsen-Anhalt bei 243,62. (Vortag: 249,50). Der Bundesdurchschnitt liegt bei 136.

Derzeit sind 195 Intensiv- und Beatmungsbetten mit einem Corona-Patienten belegt. 113 dieser Patienten müssen beatmet werden Die Zahl der bisher durchgeführten Impfungen liegt bei 33.127. Seit Donnerstag erhalten Menschen im Land die notwendige zweite Impfung.

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Quelle: MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 16. Januar 2021 | 17:00 Uhr

3 Kommentare

Kritische vor 6 Wochen

Deshalb können aber nicht alle anderen das Atmen auch noch einstellen. Besonders die Kinder müssen noch Kinder sein dürfen. Lernen, spielen und lachen, ansonsten endet das in einer Katastrophe. Es können nicht 80 Millionen eingesperrt werden, Covid wird nicht verschwinden und ja, es werden weiterhin Menschen daran sterben. Wen hat es denn früher interessiert, wie viele woran gestorben sind? Verkehrstote, Krebs, Gewalt, Verfettung, Drogen und Alkohol... Es müssen langfristig durchhaltbare Maßnahmen sein, man muss den Menschen ermöglichen, mal eine Sekunde nicht an den Mist zu denken. Kranke Psyche macht auch kranke Körper. Der Mensch ist eine Einheit. Die grundlegenden Dinge wie Kita, Schule und kleine Ausflüge sowie Sport (ausgenommen Sport mit Körperkontakt) sollten erlaubt werden. Wenn aber 103-jährige zuerst geimpft werden anstatt Eltern von Kindern und Arbeitnehmer, die sich um Kinder UND Alte kümmern, schönt das nur die Statistik. Das Leben bleibt lebensgefährlich, ab 80 sowieso.

Kritische vor 6 Wochen

Vielleicht mal Herrn Schäuble ernst nehmen: Es gibt kein Anrecht auf ewiges Leben und ja, gestorben wurde schon immer und wird es immer werden. Wenn man mal anfängt die Heime zu schützen und aufhört 103-jährige zu impfen, anstatt die Menschen, die arbeiten gehen, für Kinder verantwortlich sind und mitten im Leben stehen, dann wären wir auch in der Lage, MIT Corona zu leben. Etwas anderes wird uns nämlich gar nicht übrig bleiben. Wer hat denn vorher die Todesfälle gezählt und täglich Panik verbreitet. "Wieder 389 Menschen gestorben...". Ja, die Bevölkerung wird immer älter und früher sind sie an simpleren und mehr Krankheiten gestorben. Heute muss jeder bis 150 auf Teufel komm raus am Leben gehalten werden und dann wird gejammert, dass die Intensivbetten alle belegt sind. Mit Menschlichkeit hat das nichts zu tun, weder gegenüber den alten Leuten, noch gegenüber den 80 Millionen Eingesperrten und den Kindern, die quasi ausgeknipst werden.

jackblack vor 6 Wochen

Die Zahlen sinken- WOZU SCHÄRFERE Regeln, erstmal bis zum 25.01. abwarten.

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