Corona-Newsletter Donnerstag, 28. Mai 2020 Die vergessenen Corona-Expertinnen

Kalina Bunk
Bildrechte: MDR/Jörn Rettig

Heute im Corona-Daten-Newsletter: Vor allem Männer erklären die Corona-Krise. Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher, die die Rolle von Frauen und Männern in der Corona-Berichterstattung untersucht haben. Außerdem geht es um neue Corona-Regeln: Sachsen-Anhalt lockert, Sachsen plant dies ebenfalls und Thüringen diskutiert.

Grafik: Der Corona-Daten-Update Newsletter
Bildrechte: MDR | Grafik Florian Leue/Martin Paul

Schönen guten Abend, liebe Leserinnen und Leser,

ich freue mich, dass Sie sich die Zeit für unseren Newsletter nehmen. Gleich zu Beginn eine Frage: Was haben Alexander Kekulé, Christian Drosten und Hendrik Streeck gemeinsam?

Sie sind in der Corona-Krise nach wie vor die gefragtesten Virologen und begegnen uns eigentlich täglich in den Medien. Aber: Fällt Ihnen spontan auch eine Virologin ein?

Ich persönlich musste darüber heute etwas länger nachdenken, als ich zwei Studien zum Thema gelesen habe. Und auch mir als Frau ist leider erst dabei bewusst geworden, dass mir zunächst eher Männer in den Sinn kommen, wenn es um Corona-Experten geht. Den Namen einer bestimmten Frau werde ich mir jetzt aber definitiv merken – dazu später mehr.

Die beiden Studien zur Geschlechter-Gerechtigkeit in der Corona-Berichterstattung möchte ich Ihnen heute in unserem Newsletter genauer vorstellen. Es wurde untersucht, wie oft Frauen als Corona-Expertinnen zu Wort kommen. 

Und ich kann schon mal verraten: Nicht so oft.

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Quelle: MDR/kb

1 Kommentar

Rico Marbach vor 25 Wochen

Zu Beginn der Corona Welle (in China entstanden) hatte Thüringen, bezogen auf die Bevölkerung, gemeinsam mit Mecklenburg Vorpommern, die geringste Zahl der Infizierten; Dies ist nun, nicht nur wegen Greiz, längst nicht mehr der Fall. Sachverhaltsaufklärung und Stellungnahme durch die rot-rot-grünen Minderheitsregierung wäre wichtig. Wichtig ist es, u.a. qualifizierte Mitarbeiter (nicht nur Genossen) einzustellen, um dann auch zu sinnvollen Maßnahmen zu kommen. Ich bin für weitestg. Öffnung (insofern ist das Ansinnen von Ministerpräsident Ramelow mehr als positiv) und für gleichzeitige Kontrolle, dort wo nötig. Ich denke Massonpflicht im ÖPNV, in Geschäften etc. und Abstandsgebot müssen zunächst erhalten bleiben und kontrolliert werden. Richtig ist, dass es nicht sein kann, dass die Landesgrenzen geöffnet werden, Schulen und Kitas aber nicht - ich gehe davon aus, dass viele Eltern wieder arbeiten wollen - natürlich ist ein dauerhaftes Verweilen daheim auch nicht finanzierbar.


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