Newsblog | 18.03.2020 Wiegand: "In Halle besteht ein Notstand"

Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand hat die Lage in der Stadt als "Notstand" bezeichnet. Dort gibt es nun einen ersten Intensivpatienten. Bundeswehr und mehr Polizei sollen bei Versorgung und Kontrollen helfen. Diese und weitere Entwicklungen im Newsblog.

Ein Krankenpfleger geht über einen Flur im Krankenhaus, inklusive des Logos des "Corona-Newsblog"
Bildrechte: MDR/dpa

Das Wichtigste vom Donnerstagmorgen:

Die wichtigsten Infos vom Mittwoch im Überblick:

18:25 Uhr | Polizei und Ordnungsämter bereiten Kontrollen vor

Sachsen Anhalts Polizei und Ordnungsämter bereiten sich auf Kontrollen der verordneten Maßnahmen zu Geschäftsschließungen und im öffentlichen Leben vor. Das teilte ein Sprecher des Landesinnenministeriums MDR SACHSEN-ANHALT mit. Das Ministerium halte gemeinsame Kontrollen für zielführend und habe daher die Polizeibehörden des Landes gebeten, unverzüglich auf die zuständigen Landkreise und kreisfreien Städte zuzugehen. Derzeit werde eine gemeinsame Vorgehensweise besprochen.

17:59 Uhr | Virologe Kekulé fordert OP-Mundschutz für Kassierer, Friseure und Taxifahrer

Der Hallesche Virologe Kekulé hat für Mitarbeiter in Supermärkten und andere Dienstleister OP-Mundschutz gefordert. Kekulé sagte MDR AKTUELL, Kassierer, Friseure und Taxifahrer kämen automatisch mit anderen Menschen in Kontakt. Die Viren würden nur so hin und her fliegen, wenn sich zwei Leute in einem Meter Abstand lautstark unterhielten.

Kekulé appellierte außerdem an Länder und Kommunen, dringend spezielle Corona-Kliniken einzurichten. Dafür könnten Schönheitskliniken, aber auch das eine oder andere Kreiskrankenhaus genutzt werden. Dagegen sollten zum Beispiel Universitätskliniken für alle anderen Fälle frei gehalten werden.

17:30 Uhr | Update: 133 bestätigte Infektionen

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Sachsen- Anhalt ist um 28 auf 133 Fälle gestiegen (Stand 16:30 Uhr). Das teilte das Sozialministerium mit. Inzwischen sind vier Personen in klinischer Quarantäne.

Die meisten Fälle gibt es in Halle, Magdeburg und im Landkreis Börde zu verzeichnen. In den übrigen Landkreisen liegen die Corona-Infektionen bei vier bis acht Fällen.

17:07 Uhr | Nachbarschaftshilfe in schwierigen Zeiten

Wie Nachbarschaftshilfe geht, zeigt eine Magdeburger Gemeinschaft. Das Wohnprojekt "Thiembuktu" hat Haustüren im Stadtteil Buckau mit Zetteln versehen. Darauf bieten sie Hilfe für alle Risikogruppen an, so wie in guten alten Zeiten: mit Zettelchen zum Abreißen.

Zettel an einer Tür mit Hilfsangebot in der Corona-Krise
Ein Aushang an der Haustür oder am Schwarzen Brett: So einfach geht Miteinander. Bildrechte: MDR/Olga Patlan

16:50 Uhr | Spielplatz-Verbot: Verstöße in Magdeburg

Spielplatzschild mit Verbot wegen der Korona-Krise
Kein Platz mehr zum Spielen: In Magdeburg wird mit Schildern auf das Verbot hingewiesen. Bildrechte: MDR/Julia Hohndorf

Die Spielplätze in Sachsen-Anhalt sind seit Mittwoch per Verordnung gesperrt. Doch bei der Umsetzung gibt es nach Beobachtungen von MDR SACHSEN-ANHALT in Magdeburg Probleme. Demnach waren beim sonnigen Wetter auf den öffentlichen Spielplätzen noch einige Kinder unterwegs. Viele Eltern haben die DIN A4-großen Schilder auf den Wegweisern schlichtweg übersehen, manche Spielplätze hatten gar keine Hinweise. Andere Eltern argumentierten auf Nachfrage, solange die Kinder genug Abstand halten würden, sähen sie kein Problem. Für alle Fälle gilt jedoch: Verstöße gegen die Verordnung des Landes können mit einer Geldbuße geahndet werden.

16:34 Uhr | Halles Sozialkaufhaus bleibt geöffnet

Während einige Tafeln im Land bereits geschlossen haben, hat das Sozialkaufhaus auf der Silberhöhe in Halle weiter geöffnet und bietet somit weiter Lebensmittel für Bedürftige an.

Zweimal am Tag würde ein Mitarbeiter des Sozialkaufhauses Spenden von Supermärkten abholen, sagte Mitarbeiterin Katleen Steyer MDR SACHSEN-ANHALT. Kleider und Möbelspenden können allerdings ab sofort nicht mehr angenommen werden, da diese Abteilungen des Sozialkaufhauses bis auf Weiteres geschlossen bleiben. 

16:22 Uhr | Hotline für einsame Senioren

Weil vom Besuch bei den Großeltern derzeit abgeraten wird, hat der Berliner Verein "Silbernetz" eine Hotline für einsame Senioren initiiert. Das "Silbertelefon" ist laut Gründerin Elke Schilling bundesweit erreichbar. Die Hotline sei kostenfrei und anonym erreichbar.

16:11 Uhr | Goldrausch bei Sparkasse in Wittenberg

Die unsicheren wirtschaftlichen Zeiten bescheren den Mitarbeitern von Kreditinstituten viel Arbeit. So hat bei der Sparkasse Wittenberg ein Ansturm auf Goldreserven eingesetzt. Wie Vorstand Thomas Arndt sagte, wird alles nachgefragt, von kleinen Goldmengen in der Größe einer Schokoladentafel bis zum Goldbarren. Es gebe aber auch etliche Kunden, die spekulieren. Unternehmensaktien und Fonds würden verstärkt gekauft – zuletzt waren dort die Kurse um teilweise bis zu 40 Prozent eingebrochen.

15:59 Uhr | Hilfe zur Selbsthilfe in Haldensleben

Die Stadt Haldensleben will die Hilfsangebote und –initiativen für ihre Bürger bündeln und bei ihrer Vermittlung helfen. Jedoch ist sie dabei auf Unterstützung angewiesen. Auf ihrer Internetseite ruft die Kreisstadt dazu auf, Angebote zu melden – zum Beispiel Hilfe für Nachbarn. In Kürze soll dann eine Hotline eingerichtet werden, um zwischen den Bürgern zu vermitteln.

Derweil will auch der MDR in der Corona-Krise Mut machen, zu Miteinander und Solidarität aufrufen. Auf dem Portal "Miteinander stark" werden Unterhaltungsangebote und Tipps gebündelt.

15:44 Uhr | Kirche lädt zum Balkonsingen ein

Zwar gilt in Deutschland keine Ausgangssperre wegen der Corona-Krise. Dennoch hat die Evangelische Kirche zum gemeinschaftlichen Singen vom Balkon aufgerufen, so wie es in Italien als Zeichen des Zusammenhalts gemacht wird. "Der Mond ist aufgegangen" soll um 19 Uhr von den Balkonen in Deutschland gesungen werden. Singen verbinde und tue gut, heißt es.

15:31 Uhr | Realschulabschluss-Prüfungen werden verschoben, Abi-Prüfungen nicht

Die geltenden Corona-Vorsorgemaßnahmen bringen den Prüfungsplan für Sachsen-Anhalts Realschüler durcheinander. Wie das Bildungsministerium mitteilte, wurde als erster Prüfungstag nun der 11. Mai 2020 angesetzt. Da findet die schriftliche Prüfung im Fach Deutsch statt, am 13. Mai Englisch und am 15. Mai Mathematik. Ursprünglich sollten die Realschulabschluss-Prüfungen bereits am 20. April beginnen.

Die Termine für die Abiturprüfungen des aktuellen Jahrgangs bleiben indes unberührt. Sie sollen weiterhin am 27. April beginnen. Für Schüler, die daran nicht teilnehmen können, gibt es Nachschreibetermine am Anfang Juni, hieß es aus dem Ministerium.

15:17 Uhr | Jedes Lächeln zählt

Einfach mal "Danke!" sagen und den Mitmenschen ein Lächeln schenken: Die Corona-Maßnahmen beanspruchen vor allem Mitarbeiter in Apotheken, Supermärkten, Drogerien und Krankenhäusern. Deshalb hat der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu aufgerufen, genau ihnen bei der nächsten Gelegenheit zu danken: mit einem Lächeln oder einfach nur Geduld.

15:09 Uhr | Urlauber-Rückholaktionen auch über Leipzig/Halle

Deutsche Urlauber werden auch über den Flughafen Leipzig/Halle aus dem Ausland zurückgeholt. Flughafen-Sprecher Uwe Schuhart sagte, unklar sei noch, wie viele Flugzeuge auf dem Airport landen werden. Das Auswärtige Amt schätzt, dass sich noch mehr als 100.000 Deutsche im Ausland aufhalten. Die Luftbrücke zur Rückholung der Urlauber werde bis nächste Woche dauern. Wegen des Coronavirus nehmen die Flieger nur noch Passagiere auf, die nach Deutschland zurückfliegen wollen.

Derweil hat der Billigflieger Ryanair, der Leipzig/Halle seit einem Jahr nicht mehr anfliegt, fast alle Flüge abgesagt. Ab dem 24. März werde es nur noch eine sehr kleine Zahl von Verbindungen zwischen Großbritannien und Irland geben, hieß es aus dem Unternehmen.

14:56 Uhr | Verbraucherschützer: Viele Reisen und Hotels sind kostenfrei stornierbar

Gecancelte Flüge, Reisewarnungen, Verbot touristischer Übernachtungen: Die vorübergehenden Einschränkungen machen etlichen Urlaubsplänen einen Strich durch die Rechnung. Viele Reisende fragen sich, was aus den gebuchten Reisen und Unterkünften wird. Vor allem, weil viele Angebote laut Buchungsbestätigung entweder nicht oder nur gegen hohe Gebühren stornierbar sind.

Dabei sind dürften diese Storno-Kosten in vielen Fällen gar nicht fällig werden. Darauf haben die Verbraucherzentralen hingewiesen. Da viele gebuchte Leistungen wegen der politischen Auflagen unmöglich geworden sind, gelten Klauseln aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch. Darauf sollen sich Reisende beziehen und eine Erstattung fordern, so der Tipp der Experten. Im MDR-Chat wurden zahlreiche Beispielfälle erklärt.

14:46 Uhr | Halle: Keine Ausgangssperre

Trotz der verschärften Vorsorgemaßnahmen in Halle dürfen die Bürger der Stadt weiterhin ins Freie. Auch darauf hat Oberbürgermeister Wiegang am Nachmittag hingewiesen. Jedoch sollte ein Sicherheitsabstand zu anderen Menschen eingehalten werden, die nicht zur eigenen Familie gehörten. Der OB betonte erneut, dass jegliche Versammlungen untersagt seien. Gleichzeitig warb er bei den Bürgern für Verständnis für die strengen Regelungen. "Seien Sie gewiss, dass die Stadt solche Maßnahmen nur im Notfall und mit sehr viel Bedacht wählt", so Wiegand. In zwei bis drei Wochen werde sich zeigen, ob sie gewirkt haben. "Es ist ein Versuch, um Schlimmeres zu verhindern."

14:19 Uhr | Erster Intensivpatient in Halle

Derweil gibt es in Halle den ersten Covid-19-Intensivpatienten, wie Wiegand informierte. Er wird im Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau betreut. Wie die Klinik mitteilte, wurde dort unterdessen eine weitere Mitarbeiterin des Pflegeteams mit dem Corona-Virus infiziert und positiv getestet. Aus diesem Grund wird die HNO-Ambulanz geschlossen und die betroffene Station unter Quarantäne gestellt. Andere Mitarbeiter und Patienten des Hauses würden nun getestet. Die Patienten könnten bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses nicht nach Hause entlassen werden.

14:02 Uhr | Halle fordert Schutzanzüge und Hilfe der Bundeswehr an

Die Stadt Halle verschärft die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Krise weiter. Wie Oberbürgermeister ebenfalls auf einer Pressekonferenz am Mittag mitteilte, will die Stadt vorsorglich die Hilfe der Bundeswehr zur medizinischen Unterstützung in Anspruch nehmen. Außerdem fordert sie beim Pandemie-Stab des Landes pro Tag 1.000 Sets mit Schutzausrüstung an – sie bestehen aus Mundschutz, Kittel und Tests. Um die verfügten Nutzungsverbote für Restaurants und Spielplätze zu kontrollieren, wird die Stadt auch auf Unterstützung der Feuerwehr setzen. Außerdem wurden zusätzliche Polizeikräfte angefordert. Bei Verstößen drohten Geldstraßen von bis zu 50.000 Euro, hieß es.

Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)
Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale) Bildrechte: MDR

In der Stadt Halle besteht ein Notstand, bei dem Leben und Gesundheit einer Vielzahl von Personen gefährdet sind.

Bernd Wiegand, Oberbürgermeister von Halle

13:37 Uhr | Halle: Alle Gaststätten müssen schließen

In der Stadt Halle werden sämtliche Gaststätten und Restaurants geschlossen. Das gab Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Mittag auf einer Pressekonferenz bekannt. Die Stadt geht damit über die Landes-Verordnungen hinaus. Besuche in Krankenhäusern werden bis auf wenige Ausnahmen verboten. Zudem werden hundert zusätzliche Polizisten angefordert, um die Maßnahmen durchzusetzen. Ein Ausgehsperre gibt es zunächst nicht. Wiegand sagte, um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen sei es nötig, die Stadt für zwei bis drei Wochen einzufrieren.

#MDRklärt Katastrophenfall in Halle: Das ändert sich für Sie

Katastrophenfall Halle: Das ändert sich für Sie Hausmannstürme Marktkirche Halle
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Katastrophenfall Halle: Das ändert sich für Sie Hausmannstürme Marktkirche Halle
Bildrechte: imago/Köhn
Die Katastrophenschutzbehörde koordiniert die Behörden und Dienste.
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Damit soll schnell entschieden und gehandelt werden.
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Beispiel hierfür: Das Saale-Hochwasser 2013 ...  Hochwasser 2013 in Halle (Saale), Helfer fahren auf Bott durch die Straße
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Der Katastrophenfall betrifft auch Bürger.
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Alle Gaststätten werden geschlossen.
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Eine Polizei-Hundertschaft wird angefordert.
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Seperrgebiete können geräumt werden. Anweisungen müssen befolgt werden. Gebäude und Grundstücke dürfen betreten werden.
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Private Fahrzeuge können benutzt werden. Jeder ist verpflichtet, zu helfen.
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13:22 Uhr | Fahrplanänderungen bei Bussen und Straßenbahnen

Mehrere ÖPNV-Betreiber in Sachsen-Anhalt ändern in der aktuellen Corona-Lage ihre Fahrpläne.

  • Bei der HAVAG in Halle gilt seit Mittwoch der Ferienfahrplan.
  • In Dessau gilt ab Donnerstag auf den Tram-Linien 1 und 3 sowie auf den Buslinien 11 bis 17 sowie 21 und 22 der Samstag-Fahrplan. Die Buslinie 10 (Bauhauslinie) entfällt.
  • Die Linienbusse der BördeBus VGmbH fahren ab Donnerstag nach Ferienfahrplan.
  • In Stendal stellt das Unternehmen Stendalbus ab Montag, dem 23. März, auf Ferienfahrplan um.
  • Für Magdeburg sind aktuell keine Änderungen bei den Bus- und Fahrplänen bekannt. Allerdings bleiben von sechs nur noch drei Verkaufsstellen geöffnet: am Hasselbachplatz, am Hauptbahnhof und an der Haltestelle Kastanienstraße.

13:11 Uhr | Kassen übernehmen unbegrenzt Ausgaben in Corona-Krise

Die gesetzlichen Krankenkassen haben versichert, unbegrenzt alle Ausgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu finanzieren. Die Chefin des Kassen-Spitzenverbandes, Doris Pfeiffer, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, Kliniken und Ärzte würden mit der erforderlichen Liquidität versorgt. Außerdem würden die Kassen zusätzliche Kosten übernehmen, wenn Ärzte oder Pfleger als Unterstützung aus dem Ruhestand zurückkehrten. Der Gesundheitsfonds habe Reserven, die nun eingesetzt würden. Reiche das Geld nicht aus, müsse möglicherweise der Bund einspringen.

12:59 Uhr | Katastrophen-Stab in Halle nimmt Arbeit auf

In der Stadt Halle hat der Katastrophen-Stab seine Arbeit aufgenommen. Oberbürgermeister Bernd Wiegand will am Mittag informieren, welche konkreten Maßnahmen nun für die Stadt gelten werden. Eine Mitarbeiterin des Krankenhauses Martha-Maria in Halle-Dölau hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Daraufhin hatte Wiegand am Dienstagabend den Katastrophenfall ausgerufen.

12:44 Uhr | Zahlen-Update: Mindestens 116 Covid-19-Erkrankte in Sachsen-Anhalt

Die Zahl der Covid-19-Erkrankten ist in Sachsen-Anhalt erwartungsgemäß weiter gestiegen. Das Landesamt für Verbraucherschutz meldete am Mittag 116 Fälle. Wegen Verzögerungen in der Meldekette ist weiterhin davon auszugehen, dass es bereits mehr Erkrankte gibt.

12:30 Uhr | Virologe Kekulé beantwortet Alltagsfragen

Der Virologe Alexander Kekulé, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der MLU Halle-Wittenberg, beantwortet täglich im MDR-Podcast die Fragen der Hörer. Hier einige Beispiele aus der aktuellen Folge:

Mikrobiologe Prof. Alex Kekulé
Mikrobiologe Prof. Alex Kekulé gibt beim MDR täglich ein Update zur Corona-Lage. Bildrechte: IMAGO

  • Hände waschen mit kaltem oder warmem Wasser? – "Das ist egal. Hauptsache, Sie haben Seife dabei."
  • Wie lange Hände waschen? – "Das ist egal. Hauptsache, Sie waschen die Bereiche zwischen den Fingern und unter den Fingernägeln sowie die Handgelenke mit. Das ist wichtiger als die Sekunden."
  • Wird das Virus über Klimaanlagen verbreitet? – "Nein. Nach dem jetzigen Stand ist es so, dass es keine echte luftgetragene Verbreitung gibt. Das heißt, man muss mehr oder minder angespuckt, angehustet oder angeniest werden. Aber mehr als zwei bis drei Meter weit fliegt das Virus nach jetzigem Stand nicht."
  • Wenn Raucher ihren Rauch ausatmen, kann sich das Virus darin verstecken? – "Ein echtes Verstecken gibt es nicht. ... Die Viren sind nicht im Rauch, sondern in kleinen Speicheltröpfchen und die fliegen nicht so weit wie die Rauchpartikel."

12:17 Uhr | Wirtschaftsminister fordert Cash als Hilfe für Selbständige

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann fordert für kleine Selbstständige wegen der Corona-Krise einen Nothilfe-Fonds des Bundes. Dazu zählen etwa Künstler, Imbissbuden-Betreiber, Gastronomen oder Ein-Mann-Betriebe im Handwerk. Willingmann sagte MDR SACHSEN-ANHALT, ihnen nützten Kredite und Darlehen angesichts wegbrechender Aufträge nichts. Sie bräuchten schnelle pauschale Bargeld-Zahlungen und zwar schon im April. Nur so könnten sie kurzfristige Verbindlichkeiten bedienen.

Willingmann ermunterte Betroffene, sich an die Hotlines der Landesregierung im Sozialministerium oder im Wirtschaftsministerium zu wenden. Dort gebe es wichtige Hinweise und Tipps zu Liquiditäts-Programmen des Landes.

Corona-Hotlines • des Wirtschaftsministeriums: 0391 567 4750
(werktags 8:30 Uhr bis 16 Uhr)

• des Sozialministeriums: 0391 256 4222
(Montag bis Sonntag von 8 bis 20 Uhr)

12:00 Uhr | Wie es sich anfühlt, wenn Halle und Magdeburg dicht machen

Geschäfte müssen schließen, Veranstaltungen sind untersagt, das öffentliche Leben auf Sparflamme: Vor allem für die großen Städte Magdeburg und Halle ist dies eine ungewöhnliche Situation. Viele Unternehmer in den Innenstädten erwischen die verschäften Verhaltensregeln eiskalt. Unsere Reporter haben mit ihnen gesprochen.

11:48 Uhr | Magdeburg versieht Spielplätze mit Verbotsschildern

Die Corona-Verordnung Sachsen-Anhalts sieht vor, dass seit Mitternacht keine Spielplätze mehr genutzt werden dürfen. Um darauf hinzuweisen, lässt die Stadt Magdeburg auf den mehr als 120 Spielflächen der Stadt Verbotsschilder aufstellen. Eine Sprecherin sagte, Verstöße würden zur Anzeige gebracht. Grundsätzliche dürfe man sich an der frischen Luft bewegen – allerdings mit dem notwendigen Abstand.

11:39 Uhr | RKI rät zu strikter Einhaltung der Schutzmaßnahmen

Das Robert-Koch-Institut hat in seinem täglichen Lagebericht an die Bundesbürger appelliert, die Vorgaben zum Schutz gegen das Corona-Virus strikt einzuhalten. RKI-Chef Lothar Wieler sagte, wenn es nicht gelinge, die Infektionsfälle zu reduzieren, könne es in zwei bis drei Monaten in Deutschland bis zu zehn Millionen Infizierte geben. Derzeit habe man ein exponentielles, also sprunghaftes Wachstum. Die Epidemie werde noch viele Monate andauern. Wieler sagte, die Wirkung der jetzt angeordneten Einschränkungen könne erst nach rund zwei Wochen eingeschätzt werden. Zugleich betonte er, der jetzige Zustand könne nicht auf Dauer aufrechterhalten werden.

11:27 Uhr | Halles Kliniken machen gemeinsame Sache

Angesichts zu erwartender weiterer Covid-19-Erkrankungen sehen sich die Krankenhäuser in Halle gut vorbereitet. Hendrik Liedtke, der ärztliche Direktor des Elisabeth-Krankenhauses in Halle, erklärte am Vormittag bei MDR SACHSEN-ANHALT: "Es gibt keine Großstadt in Deutschland, die mehr Krankenhausbetten den Bewohnern zur Verfügung stellen kann als Halle an der Saale."

Doktor Hendrik Liedtke, ärtzlicher Direktor Elisabeth-Krankenhaus in Halle
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Wir sind sogar so weit, dass wir im Bedarfsfall ganze Klinikbereiche in der Stadt verlagern, um Kapazitäten frei zu bekommen, um Covid-19-Patienten vernünftig behandeln zu können.

Hendrik Liedtke, ärtzlicher Direktor des Elisabeth-Krankenhauses in Halle

Es gebe zudem keinen eklatanten Arztmangel in der Stadt. So gut wie alle Stellen im Stationären Bereich seien mit Ärzten besetzt, so Liedtke, "die auch einsatzbereit sind und die alles geben werden, um das was auf uns zukommt in den Griff zu bekommen". Alle fünf Kliniken der Stadt hätten sich bereits vor Wochen abgesprochen, wie sie eine mögliche Corona-Krise gemeinsam lösen können. Die Häuser hätten dabei vereinbart, "jedes Konkurrenzbestreben ... auszuräumen und auf allen Gebieten so zu kooperieren, wie wir es zuvor noch nie getan haben", sagte Liedtke.

11:06 Uhr | Bundeskanzlerin hält TV-Ansprache

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich am Abend in ARD und ZDF in einer Fernsehansprache an die Bürger wenden. Das hat Regierungssprecher Steffen Seibert per Twitter mitgeteilt. Neue Schutzmaßnahmen sollen aber laut ARD-Hauptstadtstudio nicht verkündet werden. Merkel wolle vielmehr informieren und den Bürgern erklären, was jeder einzelne beitragen kann. Die Ansprache soll nach den Nachrichtensendungen "heute" und "Tagesschau" ausgestrahlt werden.

10:47 Uhr | Verschwörungstheorien zum Coronavirus

In den sozialen Netzwerken geistern seit der Ausbreitung des Coronavirus viele Verschwörungstheorien umher. Zum Beispiel wird behauptet, das Coronavirus diene dazu, um von eigentlich geheimen Plänen der Politik abzulenken. Im Interview erklärt der Sozialwissenschaftler David Begrich, wer solche Verschwörungstheorien verbreitet – und wie man sie enttarnen kann.

10:23 Uhr | Not-Kinderbetreuung für bestimmte Berufsgruppen

Bei der Kinderbetreuung müssen sich Eltern in Sachsen-Anhalt seit Mittwoch umstellen. Nach den beiden Übergangstagen am Montag und Dienstag werden jetzt nur noch Kinder betreut, die das 12. Lebensjahr nicht vollendet haben und deren Eltern zur Gruppe der unentbehrlichen Schlüsselpersonen gehören. Doch wer gehört überhaupt dazu? Auf der Internetseite des Bildungsministerium können Sie es nachlesen.

09:56 Uhr | Rekordstau an deutsch-polnischer Grenze

An der deutsch-polnischen Grenze nimmt der Stau wegen der polnischen Kontrollen immer mehr zu. Laut Polizei stehen die Fahrzeuge auf der A4 in Richtung Grenzübergang Ludwigsdorf auf einer Länge von 60 Kilometern. Das Deutsche Rote Kreuz ist im Einsatz, um die Menschen mit Essen und Medikamenten zu versorgen. Der DRK-Einsatzleiter sagte dem MDR, man gehe von 5- bis 6.000 Menschen aus, die teilweise schon seit über 24 Stunden im Stau stünden. Darunter seien auch Familien mit Kindern. Polen hatte wegen des Corona-Virus am Wochenende Kontrollen eingeführt.

Stau A4 an polnischer Grenze
An der deutsch-polnischen Grenze nimmt der Stau wegen der polnischen Kontrollen immer mehr zu. Bildrechte: Danilo Dittrich

09:28 Uhr | Fieberambulanz in Dessau-Roßlau eingerichtet

Um die Arztpraxen in Dessau-Roßlau zu entlasten, ist auf dem Gelände des Dessauer Klinikums eine Fieberambulanz eingerichtet worden. Wer sich testen lassen will, muss aber vorher beim Gesundheitsamt anrufen. Die Hotline ist von Mittwoch an täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt. Dort wird entschieden, ob ein Test durchgeführt wird. Wenn ja, erhält man einen Code mit dem es dann weiter zum Fieberzentum geht.

09:06 Uhr | Haseloff: Kleinunternehmer benötigen schnell Geld

50 Euro Scheine Geld
Kle Bildrechte: Colourbox.de

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff unterstützt Forderungen kleinerer Unternehmen nach Zuschüssen in der Corona-Krise. Er sagte dem MDR, Steuer-Stundungen oder Kredite reichten nicht aus. Unternehmen bräuchten unmittelbare Finanzhilfen, es müsse echt Geld gezahlt werden. Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann forderte vom Bund außerdem einen Nothilfefonds für Einzel-Selbstständige. Dazu zählen etwa Künstler, Imbissbudenbetreiber oder Kleinstselbständige. Ihnen nützten Kredite nichts. Sie bräuchten Geldzahlungen und zwar schon im April.

08:38 Uhr | Coronavirus: Eine Erklärung für Kinder

Das Coronavirus ist in den Medien allgegenwärtig. Prinzipiell ist klar, um was es sich handelt und welche Auswirkungen eine Infektion haben kann. Aber wie erklärt man eigentlich Kindern, was Corona ist? Die Stadt Wien hat sich da etwas ausgedacht und ein Video bei Twitter veröffentlicht.

08:16 Uhr | Einzelhandel in Sachsen-Anhalt verunsichert

In Sachsen-Anhalt ist der Einzelhandel nach den Anordnungen des Landes im Kampf gegen das Coronavirus verunsichert. Die Citygemeinschaft Halle fordert jetzt schnelle und unbürokratische Hilfe. Viele Händler könnten die durch die angeordneten Schließungen bevorstehenden Umsatzausfälle nicht stemmen. Auch die Interessengemeinschaft Innenstadt in Magdeburg betonte, dass die Hilfen schnell und unkompliziert fließen müssten. Die Rathaus-Passagen Halberstadt teilten mit, man spüre die Verunsicherung bei den Mietern. Das Center-Management lote gerade mögliche Entlastungen aus.

07:52 Uhr | Impfstoff schon im Herbst?

EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen hofft, dass es bis zum Herbst einen Impfstoff gegen das Coronavirus gibt. Auf Twitter schrieb von der Leyen, sie stehe in Kontakt mit dem Tübinger Pharma-Unternehmen CureVac, das an einer vielversprechenden Technologie arbeite. CureVac-Miteigentümer Hopp sagte der Bild-Zeitung, bei positivem Verlauf könnten bereits im Frühsommer klinische Tests beginnen.

07:31 Uhr | Katastrophenfall in Halle: OB kritisiert Land

Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)
Halles Oberbürgermeister Wiegand kritisiert die Landesregierung wegen ihres Umgangs mit dem Coronavirus. Bildrechte: MDR

Halle hat am Dienstagabend wegen des Coronavirus den Katastrophenfall ausgerufen. Laut Oberbürgermeister Wiegand können damit wirksamere Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie getroffen werden. Er kritisierte in diesem Zusammenhang die Landesregierung. Die am Dienstag beschlossene Verordnung erlaube zu viele Ausnahmen etwa bei den Öffnungszeiten von Gaststätten und der Teilnehmerzahl von Veranstaltungen. Das werde der aktuellen Lage, gerade in Großstädten, nicht gerecht, sagte Wiegand. Welche Maßnahmen Halle nun konkret erlassen will, teilte der OB nicht mit. Laut Katastrophenschutzgesetz hat Wiegand weitreichende Handlungsmöglichkeiten. So könnte er etwa Sperrgebiete in Halle einrichten lassen.

07:10 Uhr | Kein Grund für Hamsterkäufe

Leere Regale in einem Supermarkt
Leere Regale in Supermärkten: keine Seltenheit Bildrechte: MDR/Regina Lang

Immer häufiger sind in Sachsen-Anhalten bestimmte Regale in den Supermärkten leer. So fehlen zum Beispiel oftmals Nudeln oder Konserven. Dabei gibt es für Hamsterkäufe keinen Grund: Die Nahrungsmittelproduktion in Sachsen-Anhalt ist nach Einschätzung der Industrie weiterhin sichergestellt. Der Verband der Ernährungswirtschaft teilte mit, trotz der beschlossenen Einschränkungen und der momentan hohen Nachfrage erwarte er keine Versorgungsengpässe.

06:45 Uhr | Deutsches Handball-Nationalteam unter Quarantäne

DHB Team Mannschaft feiert Sieg bei Handball-EM
Die gesamte deutsche Handball-Nationalmannschaft steht unter Quarantäne. Bildrechte: IMAGO

Das Coronavirus betrifft auch immer mehr den Sport. Jetzt ist die gesamte deutsche Handball-Nationalmannschaft unter Quarantäne gestellt worden. Nach Angaben des Deutschen Handballbundes wurde ein Nationalspieler positiv getestet. Laut Medienberichten handelt es sich um Kreisläufer Jannik Kohlbacher vom Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen. Vergangene Woche hatte die DHB-Auswahl einen viertägigen Lehrgang in Aschersleben in Sachsen-Anhalt absolviert.

06:21 Uhr | Schließungen und Sperrungen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist das öffentliche Leben seit Mittwoch noch deutlicher eingeschränkt. So bleiben Bars, Kinos, Theater und Schwimmbäder, aber auch zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte geschlossen. Außerdem sind Spielplätze gesperrt. Supermärkte, Apotheken, Tankstellen, Banken sowie Baumärkte bleiben offen. Auch Restaurants und Kantinen und Hotels dürfen weiter öffnen. Allerdings gilt in diesen Einrichtungen eine Abstandsregelung von zwei Metern. Mit den Maßnahmen folgt die Landesregierung weitgehend den Empfehlungen des Bundes.

05:57 Uhr | EU beschließt 30-tägiges Einreiseverbot

Die EU hat wegen der Corona-Pandemie ein Einreiseverbot für 30 Tage beschlossen. Das erklärte Kanzlerin Merkel am Dienstagabend. Ausnahmen gebe es für Länder wie Großbritannien, Island, Liechtenstein, Norwegen, Andorra und die Schweiz. Am Frankfurter Flughafen ist das Einreiseverbot bereits in Kraft getreten. Bundesinnenminister Seehofer hatte zuvor ein Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger angeordnet. Davon betroffen seien alle Flüge sowie Schiffsreisen, die ihren Ausgangspunkt außerhalb der Europäischen Union hätten.

05:36 Uhr | 105 bestätigte Corona-Infektionen in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 105 gestiegen. Das teilte das Sozialministerium Dienstagabend mit. Im Laufe des Tages seien zwölf Fälle hinzugekommen. Überwiegend sind Menschen betroffen, die sich bei Reisen in Risikogebiete angesteckt haben. Die meisten Infizierten gibt es in den Städten Halle und Magdeburg. Danach kommt der Landkreis Börde. Das kann man hier sehr gut erkennen:

05:22 Uhr | Halle ruft Katastrophenfall aus

Die Stadt Halle hat am Dienstagabend den Katastrophenfall ausgerufen. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus weiter eingedämmt werden. Laut Katastrophenschutzgesetz des Landes gelten nun besondere Regeln in Halle. So können zum Beispiel Sperrgebiete eingerichtet werden. Menschen in einem Katastrophengebiet sind unter anderem dazu verpflichtet, Anweisungen von Einsatzleitern zu befolgen, Fahrzeuge und andere Geräte zur Katastrophenabwehr zur Verfügung zu stellen oder bestimmte Gebiete zu verlassen. Oberbürgermeister Wiegand begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass die jüngste Verordnung des Landes nicht ausreichen würde. Zum Beispiel könnten große Ansammlungen von Menschen nicht konsequent unterbunden werden. In Halle hat sich die Zahl der bestätigten Infektionsfälle gestern deutlich erhöht. Die Zahl stieg nach Angaben der Stadt um acht auf nun 27. Einer der neuen Fälle betreffe das Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau. Dort habe sich eine Mitarbeiterin infiziert. Eine Station des Krankenhauses stehe nun unter Quarantäne.

05:01 Uhr | Die Entwicklungen bisher

Guten Morgen! In unserem Newsblog erfahren Sie auch heute das Neueste zur Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt. Was am Dienstag passiert ist, können Sie in unserem Newsblog von gestern nachlesen:

Quelle: MDR/mr

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 18. März 2020 | 19:00 Uhr

4 Kommentare

MDR-Team vor 36 Wochen

Leider ist das nicht ganz richtig. In das Fieberzentrum geht man, um sich testen zu lassen. Wenn jemand weiß, dass er positiv diagnostiziert wurde, würde er nicht mehr ins Fieberzentrum gehen.

Wagner1975 vor 36 Wochen

Ich habe erfahren , dass manche positiv Erkrankten selbstständig auf dem Weg zur Fieberzentrum gehen statt zu Hause bleiben und anrufen. In Halle / Saale steigt das positiv Infizierte schneller. Darum möchte ich euch bitten , das Weg zur Fieberzentrum im Alleingang zu unterbinden lassen , damit sie nicht an anderen Bürgern anstecken können. Außerdem sollen sie lieber mit anderen Leuten nicht in der Restaurant u.a. genießen lassen. Mut und Geduld muss man haben....

SchPeter vor 36 Wochen

Die Ausrufung des Katastrophenfalls durch Halles OB halte ich für total richtig. Zumindest in Magdeburg und im Landkreis Börde MÜSSEN wir schnell davon lernen. Beim Hochwasser 2013 kamen wir in diesem Modus zu einer außerordentlichen gemeinsamen Performance!

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