Newsblog | 19.03.2020 Sachsen-Anhalt-Touristen müssen auschecken

Sachsen-Anhalt stoppt nun auch den Tourismus im Land. Außerdem: Landtagsabgeordnete müssen auf Abstand gehen. Und: Vorerst keine Besuche für Gefangene. Diese und weitere Entwicklungen im Newsblog.

Blick in ein Hotelzimmer.
Bildrechte: MDR/Luise Kotulla

Die aktuellen Entwicklungen im Newsblog am Freitag

Die wichtigsten Infos im Überblick:

20:00 Uhr | Experten-Chat: Ihre Fragen zur Ausbreitung des Corona-Virus

Die MDR-Sendung "Hauptsache Gesund" bietet am Abend ab 20:45 Uhr einen Chat mit Experten zum Thema Coronavirus. Im Chat beantworten der Lungenfacharzt Prof. Wolfgang Schütte vom Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau und der Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apotheker (ABDA), Friedemann Schmidt, Ihre Fragen.

19:00 Uhr | TV-Ansprache: Ministerpräsident Haseloff verspricht wirtschaftliche Hilfe

Einen Tag nach der Ansprache der Bundeskanzlerin hat sich Ministerpräsident Reiner Haseloff mit einer Fernseh-Rede an die Bürgerinnen und Bürger Sachsen-Anhalts gewandt. In seiner Rede betonte er, die Landesregierung setze alles daran, die Bevölkerung und besonders gefährdete Personen zu schützen. "Dafür müssen wir vor allem die Verbreitung des Virus eindämmen", so Haseloff. Er bitte alle eindringlich, "sich angemessen zu verhalten, vorgegebene Regeln unbedingt zu befolgen und Rücksicht aufeinander zu nehmen." Weiter sagte er: "Vergessen wir zu keinem Zeitpunkt: Wir sind alle füreinander verantwortlich!" Das Land werde alle Entscheidungen immer wieder auf ihre Wirkung neu überprüfen und dabei die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten.

Haseloff versprach außerdem wirtschaftliche Hilfen. Er kündigte an, dass diese Hilfen schon bald zur Verfügung stehen würden. Sie seien für große wie kleine Firmen, Selbständige und auch für den kulturellen Sektor bestimmt. Wichtig sei der Erhalt von Arbeitsplätzen.

Zudem versprach Haseloff, dass die Versorgung im Land für alle gewährleistet ist. Er dankte den kompetenten Ärzten, Schwestern und Pflegern im Land ebenso wie den Beschäftigten in Lebensmittelgeschäften, Banken, Sparkassen und Postfilialen für ihren Einsatz. Dennoch sei auch in Sachsen-Anhalt die Lage ernst. Es sei wichtig, mit großer Umsicht und ohne Überreaktionen zu handeln.

Die Ansprache wird ab etwa 19:25 Uhr im Anschluss an MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE ausgestrahlt – und ist hier im Stream zu sehen.

17:25 Uhr | Ministerpräsident Haseloff wird TV-Ansprache halten

Einen Tag nach der Fernsehansprache der Bundeskanzlerin wird sich am Donnerstag auch Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff im TV an die Bevölkerung wenden. Die Ansprache wird ab etwa 19:25 Uhr im Anschluss an MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE ausgestrahlt – und ist dann auch hier per Stream zu sehen. Bereits ab 19 Uhr wird sie hier im Newsblog veröffentlicht.

17:10 Uhr | Update: 174 Covid-19-Fälle in Sachsen-Anhalt

Das Sozialministerium Sachsen-Anhalts hat neue Covid-19-Zahlen veröffentlicht. Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist im Tagesverlauf auf 174 Fälle gestiegen (Stand 16:00 Uhr). In Halle sind 40 Fälle bestätigt, in Magdeburg 29 und im Landkreis Börde 25. Aber auch im Burgendlandkreis (14), im Saalekreis (12) und im Salzlandkreis (11) sind die Infektionen inzwischen im zweistelligen Bereich.

16:53 Uhr | Spahn lockert Pflege-Bürokratie

Angesichts der Corona-Krise sollen Sonderregeln für Pflegeheime kommen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte auf einer Pressekonferenz in Berlin, Pflegebedürftige und Pflegekräfte bräuchten nun besonderen Schutz und besondere Unterstützung.

Man habe deshalb mit Pflegekassen und Pflegeverbänden ein Maßnahmenpaket vereinbart. Es werde bürokratische Entlastungen geben. Zum Beispiel:

  • Personalschlüssel und Vorgaben etwa zum Anteil von Fachkräften sollen erst einmal nicht mehr gelten. Damit können laut Spahn Einrichtungen auch dann aufrechterhalten werden, wenn wegen der Corona-Krise weniger Fachkräfte zur Arbeit kommen können.
  • Der Pflege-TÜV, bei dem die Qualität von Einrichtungen geprüft wird, wird bis September ausgesetzt. Hinweisen auf Missstände soll aber weiter nachgegangen werden.
  • Um Pflegebedürftige zu schützen, sollen bis September keine körperlichen Untersuchungen mehr zur Einstufung in einen Pflegegrad vorgenommen werden.

16:39 Uhr | Jedermanns Beitrag: Fünf Corona-Regeln für den Alltag

In ihrer Fernsehansprache hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nochmals eindringlich vor den Gefahren des Coronavirus gewarnt. Jeder sei gefragt, die Ausbreitung der Epidemie zu verhindern. Mit diesen Regeln kann jeder dazu beitragen:

16:27 Uhr | Land prüft Videotelefonie für Gefangene

Die Insassen in Sachsen-Anhalts Gefängnissen sollen trotz des verhängten Besucherverbots Kontakt zu ihren Angehörigen haben dürfen. Das hat Justizministerin Anne-Marie Keding bekräftigt. Sie sagte MDR SACHSEN-ANHALT, ihr sei klar, was man Gefangenen und ihren Familien mit dem Besuchsverbot abverlange. Deshalb seien Telefonate weiterhin erlaubt, auch prüfe man, ob Gefangene per Videotelefonie Kontakt zu ihren Familien haben könnten.

Um einen Infizierten mit dem Coronavirus schnell zu isolieren, werde zudem beim Personal jeden Tag vor Dienstantritt die Temperatur gemessen. Aktuell gibt es laut Keding keinen Verdacht auf eine Corona-Infektion bei Gefangenen und Justizbeamten. Ein Verdacht bei einem Beamten habe sich nicht bestätigt.

16:13 Uhr | Warum Hände waschen? – Darum!

Diszipliniertes Händewaschen mit Seife ist schon für einige Erwachsene einer Herausforderung. Doch es ist wichtig, denn das Virus hat eine Hülle, die gegen Seife anfällig ist. Doch wie lässt sich Kindern dieser Sachverhalt erklären? Unser Video zeigt einen Trick.

16:01 Uhr | Magdeburg fährt Takt bei Bus und Straßenbahn herunter

Nach Halle, Dessau, Halberstadt und Stendal wird auch in Magdeburg der öffentliche Nahverkehr ausgedünnt. Wie die Städtischen Verkehrsbetriebe mitteilten, gilt ab Montag ein erweiterter Sonnabend-Fahrplan – mit einem dichteren Takt am Morgen. Nachts und am Wochenende ändert sich der Fahrplan den Angaben zufolge nicht.

Wegen der Corona-Pandemie wird es in Magdeburg auch keinen Fährbetrieb auf der Elbe geben. Die Weiße Flotte verschiebt nach Angaben der Verkehrsbetriebe den Saison-Start bis mindestens zum 19. April. Auch Ausflugsschiffe werden nicht ablegen.

15:48 Uhr | Lagerfeld-Ausstellung virtuell für Besucher da

Museen dürfen wegen der Corona-Verordnung des Landes nicht öffnen. Um dennoch für Besucher da zu sein, gehen einige Häuser den Weg ins Internet. Mit täglichen Videos, Fotos etc. bieten sie Einblicke in ihre Ausstellungen, die nun nicht mehr besucht werden können. Unter anderem auch die Moritzburg in Halle mit ihrer derzeitigen Lagerfeld-Ausstellung:

15:39 Uhr | Halle: Feuerwehrmann und Ärzte mit Covid-19 infiziert

Unter den Covid-19-Neuinfizierten in Halle ist auch ein Beamter der Berufsfeuerwehr. Darüber hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Nachmittag informiert. Er und die Personen, zu denen er Kontakt hatte, sollen nun Quarantäne gehen. Zu möglichen Folgen sagte der Oberbürgermeister, es "kann bedeuten, dass nach und nach Einheiten der Berufsfeuerwehr ausfallen". Die Freiwilligen Feuerwehren seien hingegen "vollständig am Start".

Derweil ist die Zahl der mir dem Coronavirus infizierten Ärzte in Halle auf 3 angestiegen. Betroffen ist laut Wiegand weiter allein das Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau. Dort gibt es auch einen Covid-19-Patienten, der intensivmedizinisch betreut werden muss. Laut Amtsärztin Christine Gröger ist sein Zustand sei kritisch aber stabil.

15:27 Uhr | FC Magdeburg appelliert an Fans: "Bitte bleibt Zuhause!"

Die Spieler des 1. FC Magdeburg haben sich mit einer Videobotschaft an ihre Fans gewandt. Auf dem vereinseigenen YouTube-Kanal appellieren die Spieler gemeinsam aus ihren Wohnzimmern: "Bitte bleibt Zuhause!". Torwart Morten Behrens sagt in dem Video: "In dieser Zeit müssen wir alle zusammenstehen. Auch wenn wir den Fußball vermissen, müssen wir uns gegenseitig helfen. Helft euren Nachbarn bei der Kinderbetreuung, bei den Einkäufen." Nur gemeinsam könne man die schwere Zeit überstehen.

Am Montag hatte der DFB gemeinsam mit Vertretern der Clubs beschlossen, die Saison der 3. Liga wegen der Coronavirus-Pandemie bis zum 30. April zu unterbrechen.

15:18 Uhr | Wegen Verstößen: Halle erwägt Ausgangssperren

Die Stadt Halle erwägt Ausgangssperren, wenn sich die Menschen weiterhin in Gruppen treffen. Oberbürgermeister Bernd Wiegand sagte, die Ordnungskräfte seien zum Teil auf massive Gegenwehr gestoßen, als sie Versammlungen auflösen wollten. Auf Spielplätzen seien mehr als 20 Platzverweise ausgesprochen worden. Knapp 40 Geschäfte seien trotz Verbots gestern noch geöffnet gewesen. Auch in Magdeburg musste das Ordnungsamt bereits Platzverweise auf Spielplätzen aussprechen.

Vor allem bei Jugendlichen, die auf Grünflächen feierten, mussten wir feststellen, dass der Ernst der Lage hier noch nicht erkannt wurde.

Bernd Wiegand, Oberbürgermeister von Halle

Auch die Gewerkschaft der Polizei beklagt, dass die Menschen zu sorglos im Umgang mit dem Coronavirus sind. Der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek sagte, es würden sich noch zu viele Menschen versammeln. Die Verordnungen der vergangenen Tage würden mit Augenmaß, aber aller Konsequenz durchgesetzt. Empfindliche Strafen seien möglich.

14:56 Uhr | Arbeitsagenturen stocken Hotlines auf

Wegen zahlreicher Nachfragen sind die Telefon-Leitungen der Arbeitsagenturen und Jobcenter seit Tagen überlastet. Nach Angaben der Arbeitsagentur Sachsen-Anhalts war das Anrufaufkommen zuletzt zehnmal höher als üblich. Deshalb wurden jetzt zusätzliche lokale Rufnummern eingerichtet.

Eine Grafik, die Telefonnummern der Arbeitsagenturen in Sachsen-Anhalt zeigt.
Bildrechte: MDR

14:39 Uhr | Sachsen-Anhalt schiebt Tourismus einen Riegel vor

Um eine Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, wird nun auch der Tourismus in Sachsen-Anhalt lahmgelegt. Wie das Sozialministerium mitteilte, müssen Urlauber bis Sonnabend auschecken. Hotels, Jugendherbergen, Ferienhäuser und Campingplätze dürfen ab Freitag bis zum 19. April keine Touristen mehr aufnehmen, heißt es in einem Erlass des Ministeriums.

Hotelzimmer mit Bett.
Hotelübernachtungen aus touristischen Gründen sind vorerst tabu. Bildrechte: Colourbox

Reisen aus familiären, gewerblichen und beruflichen Gründen sollen aber erlaubt bleiben. Eine Sprecherin sagte auf Nachfrage von MDR SACHSEN-ANHALT, Touristen müssten bei der jeweiligen Herberge nachfragen, ob eine kostenlose Stornierung möglich sei. Verbraucherschützer weisen jedoch darauf hin, dass bei behördlich verordneten Tourismus-Pausen Paragrafen des Bürgerlichen Gesetzbuches greifen können, wonach keine Storno-Gebühren für Gäste anfallen.

Zunächst hatte Sachsen-Anhalt touristische Übernachtungen weiterhin erlaubt – obwohl die Leitlinien von Bundesregierung und Länderchefs von Anfang an strengere Regeln vorgesehen hatten. Vergleichbare Tourismusbeschränkungen gibt es so bereits in den Nachbarbundesländern Niedersachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

14:23 Uhr | Bürgertelefon auch in Dessau-Roßlau

Seit heute hat auch die Stadt Dessau-Roßlau ein Bürgertelefon geschaltet. Hier können Hilfesuchende anrufen, aber auch Menschen die ihre Hilfe anbieten. Das Bürgertelefon ist von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 16 Uhr erreichbar – unter 0340 2400 5546 oder 0340 2400 5547.

14:10 Uhr | Update: Nun über 150 Covid-19-Fälle in Sachsen-Anhalt

Am Mittag hat das Sozialministerium Sachsen-Anhalts neue Covid-19-Fallzahlen aus dem Land veröffentlicht. Demnach sind insbesondere in Halle die Infektionen erneut deutlich angestiegen – und liegen mittlerweile bei 40 elektronisch übermittelten Fällen. Mit dem nächsten Update rechnen wir im Laufe des Nachmittags.

13:57 Uhr | Tafeln bekommen Corona-Krise zu spüren

Von den 32 Tafeln in Sachsen-Anhalt sind sechs bereits geschlossen, weil Mitarbeiter wegen der Corona-Krise fehlen oder weil es zu wenig Lebensmittel gibt. Betroffen sind alle Einrichtungen im Harz, aber auch Angebote in Halle und Schönebeck. Am Montag wird wohl auch die Tafel in Sangerhausen schließen.

Chef der Magdeburger Tafeln, Holger Franke
Holger Franke, der Chef der Magdeburger Tafeln, hat derzeit sehr wenig Lebensmittel für Befdürftige im Angebot. Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Auch die Tafeln in Magdeburg bekommen die Corona-Krise deutlich zu spüren. Schon jetzt ist die Zahl der gespendeten Lebensmittel um etwa ein Drittel gesunken, sagte der Chef der Tafeln in Magdeburg, Holger Franke, MDR SACHSEN-ANHALT. Aktuell bekomme man aber alle Bedürftigen noch gut versorgt. Das liege auch daran, dass im Moment weniger Menschen zur Tafel kommen als üblich. Franke vermutet eine Verunsicherung bei einigen Kunden dahinter. Spenden sind bei der Tafel natürlich auch jetzt willkommen. "Wer merkt, dass er ohne Grund gehamstert hat, kann Lebensmittel gern spenden." Die Tafeln freuten sich immer.

Anmerkung der Redaktion: Eine ausführliche Reportage zum Thema gibt es heute Abend auf unseren Seiten.

13:35 Uhr | Magdeburg: Ordnungsamt muss (Spiel-)Platzverweise erteilen

In Magdeburg hat das Ordnungsamt mehrere Verstöße gegen die geltende Landesverordnung festgestellt. Wie die Stadt mitteilte, wurden am Mittwoch 14 Spielplätze kontrolliert, wobei sich auf zehn Plätzen Eltern mit Kindern aufhielten. Teilweise habe es Gruppen von bis zu 30 Menschen gegeben.

Verbotsschild an leerem Spielplatz
An den Spielplätzen Magdeburgs weisen seit Mittwoch Schilder darauf hin, dass sie nicht betreten werden dürfen. Bildrechte: MDR/Luca Deutschländer

Laut Mitteilung musste das Ordnungsamt zum Teil langwierig mit den Erwachsenen diskutieren, dass sie sich auf den Spielplätzen nicht aufhalten dürfen. Nicht alle Eltern hätten dies eingesehen, sodass Platzverweise erteilt werden mussten, hieß es. Die Stadt Magdeburg wies erneut darauf hin, dass Verstöße gegen die Landesverordnung Straftaten sind und entsprechend geahndet werden.

13:18 Uhr | Polizei ermutigt zum Zuhausebleiben

Ausgelöst vom Bundesgesundheitsministerium, wird in den sozialen Netzwerken an vielen Stellen für die Aktion #WirBleibenZuhause geworben. Sie ruft dazu auf, im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus diszipliniert die geltenden Verhaltensregeln einzuhalten, also Sozialkontakte herunterzufahren. Viele Krankenhausmitarbeiter, THW-Helfer und Promis unterstützen die Aktion. Mit dabei ist auch die Polizeiinspektion Dessau-Roßlau:

12:59 Uhr | Landesverwaltungsamt genehmigt Sonntagsöffnung

In Sachsen-Anhalt werden bereits diesen Sonntag die Lebensmittelgeschäfte geöffnet haben. Die Landesregierung will so Hamsterkäufen in Zeiten der Corona-Krise entgegenwirken. Wie das Landesverwaltungsamt mitteilte, gilt die Regelung für den Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken und Sparkassen, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Poststellen, Reinigungen und Waschsalons. Sie dürfen von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet haben, nicht aber über die Osterfeiertage.

12:28 Uhr | Regierung plant Hilfspaket für Kleinstunternehmen

Die Bundesregierung plant in der Coronavirus-Krise ein Hilfspaket für Solo-Selbstständige und andere Kleinstfirmen. Dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" zufolge soll es 40 Milliarden Euro umfassen. Geplant seien direkte Zuschüsse und Darlehen. Der Corona-Ausschuss des Bundeskabinetts will demnach noch heute darüber beraten.

Zunächst war in den Regierungskreisen die Rede von einem Volumen von bis zu 50 Milliarden Euro gewesen. Das wurde nach unten korrigiert. Aus Kreisen des Wirtschaftsministerium hieß es, es dürfe keine "Solidaritäts-Lücke" für Kleinstunternehmen und Soloselbstständige geben. Diese sind in vielen Branchen von der Corona-Krise besonders hart betroffen. Auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Armin Willingmann hatte im Interview bei MDR SACHSEN-ANHALT einen Hilfs-Fonds des Bundes für Selbständige gefordert.

12:15 Uhr | Paket-Zusteller gehen auf Abstand

Während Geschäfte geschlossen sind, rückt der Onlinehandel in den Fokus – und damit auch der Paketversand. Um auch dabei möglichst wenig Kontakt zwischen Zustellern und Kunden zu gewährleisten, gelten bei den großen Versanddienstleistern neue Regeln:

  • Der Leiter des Hermes-Versandzentrums in Haldensleben, Stefan Nießen, erklärte MDR SACHSEN-ANHALT, es werde nun ohne direkten Kontakt an die Haustür oder einen anderen Wunschort geliefert. "Die Quittierung des Sendungserhalts auf dem Scanner entfällt", so Nießen.
  • Die Deutsche Post DHL teilte mit, auch sie wolle das Covid-19-Infektionsrisiko für Kunden und Mitarbeiter mit geeigneten Maßnahmen minimieren. Bei der Übergabe von Paketen und Übergabeeinschreiben werde daher auf die Unterschrift des Empfängers verzichtet. Das Unternehmen empfiehlt zudem die Zustellung an eine Packstation.

11:49 Uhr | Magdeburger Handballer in Kurzarbeit

Wegen der Corona-Pandemie sind auch Sportler auf staatliche Hilfen angewiesen. Der Handball-Bundesligist SC Magdeburg beantragt Kurzarbeitergeld. Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt sagte der Volksstimme, so sollten erwartbare finanzielle Probleme der Mitarbeiter und Spieler abgefedert werden. Die Bundesliga ist zunächst bis zum 23. April unterbrochen.

Für die Fußballer des 1. FC Magdeburg und des Halleschen FC hat der Deutsche Fußballbund nun Hilfen in Aussicht gestellt. Ligaleiter Hartmann kündigte im FCM Podcast von MDR SACHSEN-ANHALT an, dass es ein Unterstützungspaket geben werde.

11:38 Uhr | Mehre Kommunen kassieren keine Kita-Beiträge für April

Dessau-Roßlau kassiert als erste große Stadt in Sachsen-Anhalt wegen der Corona-Krise im April keine Beiträge für Kitas und Horte. In einer Mitteilung der Stadt heißt es, die Beitragserhebung für April werde ausgesetzt. Auch die Stadt Köthen, die Gemeinde Muldestausee sowie Sandersdorf-Brehna werden die Gebühren zunächst nicht weiter einfordern. Grund für die Entscheidungen sei die Hoffnung, die Eltern dadurch in einer auch finanziell unsicheren Zeit ein wenig entlasten zu können. Eine Entscheidung darüber, ob die Beiträge später nachträglich eingefordert oder komplett von Land oder Gemeinde übernommen werden, steht in allen Fällen noch aus.

Die Sprecherin der Landeshauptstadt Magdeburg teilte auf Anfrage von MDR SACHSEN-ANHALT mit, dass eine landeseinheitliche Regelung erwartet werde. "In der Zwischenzeit verweisen wir auf die geltende Kita-Beitragssatzung". Halle erstattet Kita-Gebühren zurück, wenn keine Notbetreuung möglich ist. Das sagte der Sprecher der Stadt, Drago Bock, MDR SACHSEN-ANHALT. Für diese Regelung habe sich die Stadt schon am 18. März entschieden. – In Sachsen-Anhalt bleiben Kitas und Schulen mindestens bis zum Ende der Osterferien geschlossen.

Anmerkung der Redaktion (Stand: 15:30 Uhr): Ursprünglich hatten wir an dieser Stelle berichtet, die Stadt Halle habe noch keine Entscheidung zu den Kita-Beiträgen getroffen. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen.

11:22 Uhr | Virologe: Joggen und Fußball im Freien ohne Risiko

Während Fitnessstudios und Sporthallen in Sachsen-Anhalt geschlossen sind, kann bedenkenlos im Freien Sport gemacht werden. Darauf hat der Virologe Alexander Kekulé von der MLU Halle-Wittenberg im MDR-Podcast hingewiesen. Jedoch empfahl er, auch beim Sport draußen auf Abstand zu gehen – 1,5 Meter bis 2 Meter, "da sind Sie absolut im grünen Bereich". Das gelte auch fürs Fußballspielen, so Kekulé: "Es ist ein gutes Argument, nicht zu foulen."

Würden die Menschen auf Sport verzichten und bei sich daheim vorm Fernseher vermehrt Snacks zu sich nehmen, drohten Kollateralschäden der Corona-Krise in Form von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, so der Mediziner. Kekulé sprach sich daher gegen eine Ausgangssperre aus: "Das wäre das falsche Instrument."

Mikrobiologe Prof. Alex Kekulé
Kekulé informiert täglich im MDR-Podcast. Bildrechte: IMAGO

Wir müssen den Deutschen abverlangen: Wenn ihr raus geht, dann trefft euch nicht draußen wieder in Gruppen und kungelt zusammen. … Solange Sie sich nicht mit anderen Menschen treffen, ist das in Ordnung.

Alexander Kekulé, Virologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

11:06 Uhr | Kein Flixtrain nach Halle und Wittenberg – Deutsche Bahn akzeptiert Tickets

Nach der Einstellung des Fernbusverkehrs beim größten deutschen Anbieter Flixbus wurde auch dessen Zug-Sparte vorübergehend ausgesetzt. Wie das Unternehmen mitteilte, stehen seit Donnerstag bis voraussichtlich Ende April alle Flixtrain-Züge still. Das betrifft auch Verbindungen von und nach Halle sowie Wittenberg.

Nach Angaben der Deutschen Bahn akzeptiert sie in ihren ICE- und IC-Zügen bis Ende April Tickets des Konkurrenzunternehmens. Darauf hätten sich beide Firmen verständigt.

Derweil hat die Deutsche Bahn seit dem Wochenende umfangreiche Kulanzregeln für ihre Kunden in Kraft gesetzt. Tickets, die bis zum 13. März gebucht wurden, können wahlweise bis Ende Juni flexibel genutzt werden. Alternativ können Fahrscheine für Reisen bis Ende April gegen einen Gutschein und ohne Gebühren storniert werden.

10:44 Uhr | Abstand halten in der Corona-Krise

In der Corona-Krise raten Experten dazu, deutlichen Abstand zu seinen Mitmenschen zu halten. Die Rede ist von zwei Metern. Damit könne eine Ausbreitung des Virus gebremst werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte am Mittwochabend in ihrer Fernsehansprache: "Jetzt ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge." Aber wieviel Abstand ist denn nun sinnvoll und was sind zwei Meter? Ein Drogeriemarkt in Magdeburg zeigt es uns genau - mit aufgeklebten Linien.

Absperrlinien auf dem Fußboden in einer Drogerie
Kunden sollten zwei Meter Abstand halten. Hilfslinien in einer DM-Filiale in Magdeburg. Bildrechte: MDR/Kalina Bunk

10:13 Uhr | Stau auf der A4 Richtung Polen etwas zurückgegangen

Noch immer stehen viele Autos und Lkw vor der deutsch-polnischen Grenze im Stau. Die Lage auf der A4 hat sich in der Nacht aber etwas entspannt. Nach Angaben der Polizei verkürzte sich der Stau von knapp 60 auf rund 40 Kilometer. Allerdings rechne man damit, dass sich die Situation wegen des anstehenden Rückreiseverkehrs zum Wochenende am Donnerstag wieder verschärfe. Deshalb bleiben auf der A4 alle Auffahrten von Hermsdorf bis Görlitz vorerst gesperrt.

09:46 Uhr | Innenminister Stahlknecht: "Müssen besonnen sein"

Holger Stahlknecht
Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht ruft die Menschen in der Corona-Krise dazu auf, besonnen und verantwortungsbewusst zu handeln. Die Behörden des Landes würden alles in ihrer Macht Stehende tun, um die Bürgerinnen und Bürgern zu schützen.

Wir stehen permanent mit den Landräten, Bürgermeistern und Oberbürgermeistern in Kontakt und tauschen Informationen aus.

Man befinde sich in einer Ausnahmesituation, die nun alle fordere. Jeder müsse seinen Beitrag leisten, um diese Krise durchzustehen.

09:21 Uhr | Neuer Landrat des Landkreies Stendal wird vereidigt

Der Landkreis Stendal bekommt mitten in der Corona-Krise einen neuen Landrat. Der Sozialdemokrat Patrick Puhlmann soll am Donnerstag im Kreistag vereidigt werden. Dabei bekommen wegen Ansteckungsgefahr nur die Abgeordneten und die unbedingt nötigen Mitarbeiter Zutritt zum Kommunalparlament. Der 36-jährige Puhlmann hatte sich in einer Stichwahl mit 69 Prozent gegen den langjährigen Amtsinhaber Wulfänger von der CDU durchgesetzt.

08:53 Uhr | Ehrenamtliche Helfer unterstützen Menschen beim Einkaufen

Zettel an einer Tür mit Hilfsangebot in der Corona-Krise
Ehrenamtliche Helfer sind in ganz Sachsen-Anhalt im Einsatz. Hier der Zettel von "Thiembuktu" in Magdeburg. Bildrechte: MDR/Olga Patlan

Solidarität und Nachbarschaftshilfe sind in der Coronakrise wichtige Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Gerade für Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen besteht eine besondere Gefahr. Mehrere Initiativen im Land wollen jetzt helfen. Eine von ihnen sind die "Stendaler Engel". Dabei geht es vor allem um ältere Bürger, die alleine sind. Um sie zu erreichen, sollen unter anderem Flyer verteilt werden. In Sangerhausen unterstützt der Verein "Mad House" Hilfesuchende unter anderem bei Einkäufen. In Magdeburg-Buckau hat die Wohngemeinschaft "Thiembuktu" die Türen in der Nachbarschaft mit Zetteln versehen, auf denen sie Einkaufshilfe anbieten. Vielen Dank an alle Helfer!

08:02 Uhr | Maßnahmen des Landes werden streng kontrolliert

Die massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Sachsen-Anhalt sollen streng kontrolliert werden. Polizei, Gesundheits- und Ordnungsämter werden dabei offenbar eng zusammenarbeiten. Wie das Innenministerium MDR SACHSEN-ANHALT bestätigte, sollen die Polizeibehörden das Vorgehen dazu jetzt zügig mit den Landkreisen und kreisfreien Städten besprechen. Wer sich nicht an die Vorgaben der Behörden im Kampf gegen das Coronavirus hält, muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen.

07:43 Uhr | Abgeordnete im Landtag müssen Abstand halten

Blick in den Plenarsaal, während einer Abstimmung im Landtag von Sachsen-Anhalt.
So sah es bisher im Landtag aus. Jetzt müssen die Abgeordneten mehr Abstand halten. Bildrechte: dpa

Der Kampf gegen das Coronavirus hat jetzt auch Auswirkungen auf die Sitzordnung im Landtag von Sachsen-Anhalt. Ein Teil der Abgeordneten muss in nächster Zeit auf der Besuchertribüne Platz nehmen. So soll der Sicherheitsabstand von zwei Metern zwischen den Parlamentariern gewährleistet werden, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Die nächste Landtagssitzung in Magdeburg findet am Freitag statt. Einziger Tagesordnungspunkt ist der dringend benötigte Landeshaushalt.

07:26 Uhr | EZB hilft mit 750 Milliarden Euro

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus sind noch lange nicht abzusehen. Zur Bewältigung der Krise nimmt die Europäische Zentralbank jetzt 750 Milliarden Euro in die Hand. Mit dem Geld sollen bis Ende des Jahres staatliche und private Wertpapiere gekauft werden. Laut EZB sollen so unter anderem die Kurse stabilisiert werden.

07:07 Uhr | Tourismus im Harz schwer getroffen

Skipiste am Wurmberg
Schlechte Skisaison im Harz Bildrechte: imago/Bo van Wyk

Die Coronakrise trifft die Tourismusbranche im Harz hart. Davon geht der Tourismusverband HTV aus. Schon jetzt rechnet man mit der schlechtesten Skisaison seit Jahren. Der Chef der Wurmberg-Seilbahngesellschaft, Dirk Nüsse, sagte, es habe nur gut 20 Skitage gegeben. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga fordert jetzt staatliche Hilfe für die Betriebe.

06:53 Uhr | Halle: Bürger dürfen Wohnungen und Häuser verlassen

In Halle dürfen die Bürger trotz der verschärften Vorsorgemaßnahmen und des ausgerufenen Katastrophenfalls weiterhin ins Freie. Darauf hat Oberbürgermeister Bernd Wiegand noch einmal hingewiesen. Jedoch sollte ein Sicherheitsabstand zu anderen Menschen eingehalten werden, die nicht zur eigenen Familie gehörten. Der OB betonte erneut, dass jegliche Versammlungen untersagt seien. Gleichzeitig warb er bei den Bürgern für Verständnis für die strengen Regelungen.

06:41 Uhr | Merkel: "Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst."

Bundeskanzlerin Angela Merkel appelliert an die Vernunft der Bürger, um die Coronavirus-Pandemie einzudämmen. Am Mittwochabend sprach sie im Fernsehen von einer historischen Aufgabe, die nur gemeinsam bewältigt werden könne. Es komme auf jeden Einzelnen an, damit sich das Virus nicht zu schnell ausbreite. Alle Menschen müssten voneinander Abstand halten und unnötige Begegnungen vermeiden. Merkel versicherte zugleich, die Lebensmittelversorgung sei jederzeit gesichert. Die gesamte Rede finden Sie hier.

06:22 Uhr | Magdeburg setzt "Zeichen der Hoffnung"

Ausblick über Fluss Elbe auf Magdeburger Dom
Die Domfestspiele in Magdeburg soll Anfang Juni stattfinden. Bildrechte: IMAGO / imageBROKER/Andreas Vitting

Die Veranstalter der Magdeburger Domfestspiele planen dem Coronavirus zum Trotz ihr Programm für Anfang Juni. Magdeburgs Stadtmanager Georg Bandarau teilte mit, man wolle ein Zeichen der Hoffnung setzen in diesen Zeiten. Domprediger Jörg Uhle-Wettler ergänzte: "Es ist ein Plan, der morgen schon wieder ganz anders sein kann." Auf dem Programm der 12. Magdeburger Domfestspiele vom 2. bis 7. Juni stehen Konzerte, Gottesdienste, Lesungen und Albert Camus' Stück "Die Pest".

05:58 Uhr | Corona: Zahlen in Sachsen-Anhalt steigen weiter

In Sachsen-Anhalt ist auch am Mittwoch die Zahl der bestätigten Corona-Infizierten gestiegen. Laut Sozialministerium gibt es im Land nun mindestens 133 Fälle. 28 mehr als am Dienstag. In Halle gibt es den ersten Covid-19 Intensivpatienten. Wie Oberbürgermeister Wiegand mitteilte, wird der Patient im Krankenhaus Martha-Maria in Halle-Dölau betreut. Die meisten Corona-Fälle gibt es in Halle, Magdeburg und dem Landkreis Börde.

05:41 Uhr | Kein einziger neuer Corona-Fall in Wuhan

Gute Nachrichten aus China: In der am stärksten betroffenen Stadt Wuhan und der umliegenden Provinz Hubei ist seit Mittwoch keine einzige Neuinfektion mit dem Coronavirus registriert worden. Das teilte das chinesische Gesundheitsministerium mit. Neue Fälle wurden nach Angaben der Regierung in den vergangenen Tagen fast ausschließlich aus dem Ausland eingeschleppt.

05:19 Uhr | Kein Besuch mehr für Gefangene

Besucherzimmer JVA
Die Besucherzimmer in den Gefängnissen bleiben leer. Bildrechte: imago/viennaslide

In Sachsen-Anhalt dürfen Gefangene wegen des Coronavirus nicht mehr besucht werden. Das teilte das Justizministerium mit. Außerdem sollen Ersatzfreiheitsstrafen nicht mehr vollstreckt sondern aufgeschoben werden. Das bedeutet, dass derzeit niemand in Haft muss, wenn er oder sie eine Geldstrafe nicht bezahlt hat. Gefangenentransporte innerhalb des Landes werden übrigens auch eingestellt.

05:03 Uhr | Die Entwicklungen bisher

Guten Morgen! In unserem Newsblog halten wir Sie natürlich auch am Donnerstag über das Neueste zur Ausbreitung des Coronavirus in Sachsen-Anhalt auf dem Laufenden. Wie sich die Lage rund um das Coronavirus am Mittwoch entwickelt hat, können Sie hier nachlesen:

Quelle: MDR/mr

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 19. März 2020 | 19:00 Uhr

12 Kommentare

MDR-Team vor 43 Wochen

Lieber Ronny,

nein, die Lehrer schaukeln sich nicht die Eier. Wir befinden uns alle derzeit wegen des Corona-Virus in einem Ausnahmezustand. Bei dem ist es wichtig, dass beispielsweise Schulen und Kitas geschlossen werden. Dass Sie über die Doppelbelastung Arbeit und Kinderbetreuung Zuhause verärgert sind, ist verständlich. Aber zurück zu den Lehrern: Die dürfen gerade ja gar nicht unterrichten. Viele von ihnen stellen den Schülern deshalb aber Materialien zur Verfügung, die sie Zuhause bearbeiten können. Halten Sie da mit der Schule Ihrer Kinder einfach mal Rücksprache.

Ronny_1979 vor 43 Wochen

Was hier so in Deutschland abgeht ist echt der Hammer. Die Schulen werden geschlossen und als Eltern muss man zusehen wie man die Kinder unter bekommt. Doch damit nicht genug. Jetzt soll man sogar die Kinder zu Hause auch noch den Unterrichtsstoff beibringen. Das kann doch nicht wahr sein. Wir gehen auch noch arbeiten als Eltern. Der absolute Hammer. Die Lehrer schaukeln sich auf deutsch gesagt die Eier und wir müssen zusehen wie wir das alles hinbekommen als Eltern. Komplett neue Sachen soll man mit den Kindern durchgehen. Das ist für mich unbegreiflich.

Hotte01 vor 43 Wochen

Ähnliches Problem in meiner Familie, Ehepaar 60+, Fieber, Husten, Schnupfen.... Test auf corona negativ... Danke für nichts, obwohl der Friseur um die Ecke hat auf^^

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