Fahrerflucht Frau an der B185 getötet: Polizei ermittelt mutmaßlichen Unfallfahrer

Nachdem am Dienstag eine tote Frau an der B185 bei Köthen gefunden wurde, hat die Polizei den mutmaßlichen Unfallverursacher gefunden. Er hat Fahrerflucht begangen und zugegeben, an dem Unfall beteiligt gewesen zu sein.

Fahrzeuge auf einer Autobahn
Ene Frau ist nach einem Unfall auf der B185 getötet worden. Der Fahrer beging Fahrerflucht. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Nach einem tödlichen Unfall mit Fahrerflucht auf der Bundesstraße 185 bei Köthen hat die Polizei den mutmaßlichen Fahrer ermittelt. Ein 51 Jahre alter Magdeburger sei festgenommen worden, hieß es. Zunächst hatten die Beamten das Auto entdeckt, das offenbar in den Unfall verwickelt war. Der Wagen stand auf einem Privatgrundstück in der Stadt Südliches Anhalt. Es habe passende Beschädigungen aufgewiesen, teilte die Polizei mit.

Der Mann gab später an, alleiniger Nutzer des Autos zu sein. Zudem habe er eingeräumt, den Wagen gefahren zu haben. Das sagte Staatsanwalt Olaf Braun von der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau. Gegen den Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Tötung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort ermittelt. Der genaue Unfallhergang wird laut Staatsanwaltschaft noch geklärt.

Frau stirbt nach Zusammenprall

Am Dienstag war eine 50-Jährige Frau tot an der B185 bei Köthen gefunden worden. Die Polizei geht davon aus, dass sie in Folge eines Unfalls in den Graben geschleudert und getötet wurde. Darauf hätten auch Trümmerteile des Autos am Straßenrand hingewiesen, so die Polizei am Dienstag.

Die 50-Jährige hatte in einem Wohnheim gelebt und war in der Nacht zu Dienstag als vermisst gemeldet worden. Nach einer Suchaktion war sie am Dienstagmorgen in dem Straßengraben aufgefunden worden. Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis starb sie an mehrfachen lebensbedrohlichen Verletzungen.

Quelle: dpa, MDR/olei

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 23. Juli 2020 | 11:00 Uhr

1 Kommentar

ElBuffo vor 2 Wochen

Na hoffentlich wird er ganz dolle mit einer Woche Fahreinschränkung und 100€ Geldbuße bestraft.

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