Feuerwehr und Rettungskräfte stehen auf einer Landstraße und arbeiten an einer Unfallstelle.
Bei dem Autounfall sind drei Menschen, darunter ein Kind, verbrannt. Ein Säugling wurde aus dem Wrack gerettet. Bildrechte: dpa

Köthen Schwerer Unfall: Drei Menschen sterben in brennendem Auto bei Köthen

Bei einem schweren Unfall bei Köthen sind drei Menschen ums Leben gekommen. Das Auto war gegen einen Baum geprallt und in Flammen aufgegangen. Ein Säugling konnte aus dem brennenden Auto gerettet werden.

Feuerwehr und Rettungskräfte stehen auf einer Landstraße und arbeiten an einer Unfallstelle.
Bei dem Autounfall sind drei Menschen, darunter ein Kind, verbrannt. Ein Säugling wurde aus dem Wrack gerettet. Bildrechte: dpa

Ein Mann hat einen Säugling nach einem Unfall aus einem brennenden Auto bei Köthen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld gerettet. Drei weitere Menschen, darunter ein Kind, kamen in den Flammen ums Leben. Nach Polizeiangaben war das Auto am Donnerstagnachmittag auf einer Landstraße im Ort Südliches Anhalt, zwischen den Ortsteilen Baasdorf und Görzig, von der Fahrbahn abgekommen. Wie es zu dem Unfall kam, ist bisher unklar.

Nach Angaben der Polizei prallte das Fahrzeug frontal gegen einen Baum und fing Feuer. Die Insassen konnten sich nicht aus dem brennenden Auto befreien. Das Fahrzeug brannte vor Eintreffen der Rettungskräfte aus. Ein Ersthelfer am Unfallort konnte den Säugling retten. Das schwer verletzte Baby wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Halle gebracht.

Seelsorger vor Ort

Wie ein Polizeisprecher MDR SACHSEN-ANHALT sagte, sei die Identität der Unfallopfer bisher nicht feststellbar. Auch das Auto sei nach dem starken Feuer vorerst nicht zu identifizieren. Ein Seelsorger-Team sei vor Ort, um den Ersthelfer, die Augenzeugen und die Retter zu betreuen. Das Polizeirevier Anhalt-Bitterfeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Bergung dauert bis in die Nacht an.

Quelle: MDR/olei,pat

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 14. Februar 2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. Februar 2019, 21:22 Uhr