Innenministerium Todesfall in Köthen: Verurteilter Afghane nach Kabul abgeschoben

Ein wegen Körperverletzung mit Todesfolge verurteilter Afghane ist aus Sachsen-Anhalt abgeschoben worden. Wie das Innenministerium mitteilte, ist der Mann am Dienstag ins afghanische Kabul ausgeflogen worden. Der volljährige Afghane ist im Mai zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Laut Urteil hat er gemeinsam mit einem weiteren Afghanen im September 2018 einen 22-jährigen Köthener geschlagen. Dieser ist nach der Auseinandersetzung an einem Herzinfarkt gestorben.  

Der Abschiebeflug mit dem Afghanen an Bord ist am Mittwoch in Kabul eingetroffen. Die Maschine war am Flughafen Leipzig/Halle gestartet. Im Flugzeug waren dem Innenministerium zufolge 45 abgelehnte Asylbewerber aus Afghanistan. Vier der Männer kamen aus Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen sind derzeit nicht bekannt.

Im Prozess um den Tod eines 22-Jährigen aus Köthen werden die beiden wegen Körperverletzung mit Todesfolge Angeklagte in den Saal des Landgerichts Dessau gebracht.
Ein zu einer Haftstrafe verurteilter Afghane ist nach Kabul abgeschoben worden. (Archivbild) Bildrechte: dpa

Quelle: MDR/mh

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 31. Juli 2019 | 18:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2019, 18:03 Uhr

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36 Kommentare

02.08.2019 14:45 Hotzenplotz 36

An Mediator: Hören Sie auf hier den großen Zampano zu geben, auch Jutta hat Recht, sie kann sich vielleicht nur nicht so gewählt ausdrücken wie Sie, aber nobody is perfect. Dann nehmen Sie ein normales Beispiel, stellen sie sich vor ein Deutscher hat einen Verkehrsunfall in Südafrika und dabei ein schwarzes Kind schwer verletzt. Innerhalb von Minuten ist er umringt von Hunderten einer wütenden schwarzen Meute. Meinen Sie er hat eine reelle Chance die Ankunft der Polizei zu erleben?? Dabei ist egal, ob schuldig oder nicht.

02.08.2019 12:04 Mediator an Jutta kostka (33) 35

Liebe Jutta, ihr Beitrag trieft ja vor Pauschalisierungen. 1. "wenn ein deutscher in dem land wo die herkommen.. " Nein die Flüchtling kommen nicht alle aus einem Land. 2. "was würde mit dem Deutschen passieren" Erwarten sie ernsthaft, dass jemand beantworten kann wie in mehren dutzend Ländern irgend ein Fall entschieden würde? 3. "die denken die dürfen sich alles erlauben." Ja wer sind denn die? Man muss schon sehr oberflächlich an ein Thema herangehen um so zu tun, als könne man die Rechtauffassung von 1,5 Mio Menschen als identsich betrachten. (Beispiel: Viele Ostdeutsche sind zwar faul, aber sicher nicht alle und über den Begriff "viele" liese sich da sicher auch diskutieren. Merken sie das so Vergleiche immer Unsinn sind?) 4. Welche Werte halten wir in unserem Land hoch? Die unseren oder die einer Diktatur aus der die Menschen zu uns flüchten? Ähnlich argumentieren Rechte ja auch gerne wenn irgendwo eine Moschee gebaut wird.

02.08.2019 10:41 Bernd 34

@32 ist schon putzig wenn sie sich hier ueber "Nicknamen" aufregen. Aber es sei ihnen verziehen sie wissen nich was ein Mediator ist. Gut die CDU-Waehlerin sehe ich dort eher am linken Ende.
Fakt ist der Flug nach Afghanistan ist aus Sicherheitsgruenden eine ganz andere Liga. Gehoert aber zu den Ausgaben die unsere Asylpolitik so mit sich bringt.

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