Hinter den Kulissen Dermapharm in Brehna: Hier soll der Impfstoff gegen das Coronavirus produziert werden

Diese Nachricht sorgte vor wenigen Tagen für Hoffnung: Das Unternehmen Biontech will noch dieses Jahr die Zulassung seines Anti-Corona-Impfstoffs beantragen. Sollte mit der Zulassung alles klappen, soll der Impfstoff auch bei Dermapharm in Brehna produziert werden. MDR SACHSEN-ANHALT-Reporter Stephan Weidling hat hinter die Kulissen des Unternehmens geblickt.

Blick in die Produktionshalle des Unternehmens Dermapharm in Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Das ist das Labor von Dermapharm in Brehna: In dem Labor wurden nach Unternehmensangaben schon viele sterile Arzneimittel hergestellt, 60 Frauen und Männer arbeiten hier. Einen Impfstoff haben sie bislang nicht produziert. Das könnte sich bald aber ändern: Die Beschäftigten sollen künftig einen der wohl meist erwarteten Impfstoffe überhaupt produzieren: den der Mainzer Firma Biontech gegen das Coronavirus. Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Blick in die Produktionshalle des Unternehmens Dermapharm in Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Das ist das Labor von Dermapharm in Brehna: In dem Labor wurden nach Unternehmensangaben schon viele sterile Arzneimittel hergestellt, 60 Frauen und Männer arbeiten hier. Einen Impfstoff haben sie bislang nicht produziert. Das könnte sich bald aber ändern: Die Beschäftigten sollen künftig einen der wohl meist erwarteten Impfstoffe überhaupt produzieren: den der Mainzer Firma Biontech gegen das Coronavirus. Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Ein Mann mit Mund-Nasen-Schutz steht in einem Labor, im Hintergrund arbeiten verschiedene Personen.
Robert Reinhardt leitet das Labor von Dermapharm. Auf ihn und sein Team wird es in den kommenden Monaten ankommen. Voraussetzung: Die von BioNTech angestrebte Zulassung des Impfstoffs kommt. Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Zwei Frauen sitzen in einem Labor vor einer Maschine, eine bearbeitet Proben mit einer Pipette.
Im Labor werden die Proben auf ihr Gehalt überprüft. Ist auch wirklich das drin, was drin sein soll? Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Ein Mann im weißen Hemd und Strickjacke lächelt in die Kamera.
Hans-Georg Feldmeier ist Geschäftsführer von Dermapharm. Er berichtet, dass BioNTech bereits vor einigen Monaten auf sein Unternehmen zugekommen sei. Lange überlegt habe er nicht, sagt Feldmeier. Die Voraussetzungen in Brehna seien gegeben, sagt der Geschäftsführer: "Wir haben an diesem Standort einen Großteil der Ausrüstung für Produktion und Qualitätskontrolle schon zur Verfügung", betont er. Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Eine Frau beugt sich über eine Maschine und arbeitet daran.
Sollte alles klappen und der Impfstoff tatsächlich in Brehna produziert werden, dann werden an dieser Maschine die Ampullen überprüft. In sie soll der Imfpstoff später abgefüllt werden. Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Mehrere kleine Fläschchen stehen in einer Fertigungshalle auf Metall.
Vorher muss nachgesehen werden, ob die Ampullen dicht sind. Dazu kommen zwölf Kameras zum Einsatz, die die Ampulle von allen Seiten fotografiert. Außerdem wird ein sogenannter Pixel-Abgleich vorgenommen. So soll geprüft werden, ob es Verunreinigungen gibt. Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Blick in die Produktionshalle des Unternehmens Dermapharm in Brehna im Landkreis Anhalt-Bitterfeld
Wenn die Ampullen befüllt sind, müssen sie natürlich auch noch etikettiert werden. Das soll an dieser Maschine passieren. Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
Ein Mann und eine Frau stehen in einer Fertigungshalle nebeneinander und unterhalten sich.
Hier schaut Hans-Georg Feldmeier gemeinsam mit einer Mitarbeiterin, ob alles in Ordnung ist.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 17.11.2020 | 17:00 Uhr

Quelle: MDR/ld
Bildrechte: MDR/Stephan Weiding
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